Archiv der Kategorie: ganzheitliche Heilung

Was ist eigentlich dieses DMSO?

Es gibt da etwas, was seit 150 Jahren bekannt ist, beim Menschen hervorragende Therapieerfolge erzielte, für kurze Zeit offiziell zugelassen war und dann aufgrund des enormen Erfolges wieder vom Markt genommen wurde – nur um jetzt eine Renaissance zu erleben. Die Rede ist von Dimethylsulfoxid. Sagt Ihnen nichts? Dann müssen Sie den folgenden Artikel lesen!

Die Molekularstruktur

Die Molekularstruktur von DMSO (Dimethylsulfoxid).

Die Industrie setzt DMSO (Dimethylsulfoxid) aufgrund seiner Wirkung schon lange als Lösungsmittel ein. Seit über fünfunddreißig Jahren ist es auch in der Human- und Tiermedizin zugelassen, denn es hat mannigfaltige und sehr beeindruckende Wirkungen auf den Körper. Doch darüber sollte man eigentlich gar nicht reden dürfen, wenn es nach dem Willen der Pharmalobby geht.

Unaufhaltsamer Alleskönner

DMSO ist kein Heilmittel, doch es kann den Körper dabei unterstützen, sich selbst zu regenerieren. Von den vielen positiven Eigenschaften des DMSO ragen zwei deutlich heraus: DMSO ist ein einzigartiges bipolares Lösungsmittel. Das heißt, es verbindet sich sowohl mit Wasser als auch mit Fetten – ist also wasser- und fettlöslich. Deshalb findet es in der Industrie als Lösungsmittel vielfältigen Einsatz. Doch auch unser Körper enthält sehr viele wasser- und fettlösliche Stoffe. Und damit sind wir bei der zweiten wichtigen Qualität von DMSO: Es kann hervorragend als Trägersubstanz eingesetzt werden, da es alle in ihm gelösten Substanzen quasi als „Schlepper“ in die Zelle zu bringen vermag.

Diese Tatsache ermöglicht nun eine ganz andere Art der Therapie: Bestehende Behandlungsformen werden dank DMSO bereits in ihrem Ansatz unterstützt, gestärkt und optimiert. Denn was nützt die beste Feuerwehr, wenn sie nicht bis zum Brandherd durchdringen kann? Was bei der Feuerwehr Blaulicht und Sirene sind, die den Weg freimachen, das bewirkt im übertragenen Sinn DMSO im Körper. Es durchdringt mühelos organische Strukturen aus Fetten, Kohlehydraten und Wasser und bringt so das in ihm gelöste Arzneimittel bis in die Zelle hinein. Man beachte: Viele Stoffe sindentweder wasser- oder fettlöslich – und scheitern, ohne in DMSO gelöst zu sein, schon an den ersten natürlichen „Barrieren“.

Zellregeneration

Gerade in akuten (Not-)Situationen, die pharmazeutische Medikamente unumgänglich machen, macht deren Kombinierung mit DMSO Sinn: Denn durch seine Wirkungsverstärkung kann man Arzneien niedriger dosieren und ergo fallen die Nebenwirkungen weniger schwer aus.

Dies öffnet vor allem in der Kortison-Behandlung neue Wege, lassen sich die Kortison-Langzeitdosierungen auf diese Weise doch oftmals unter die sogenannte Cushing-Schwelle drücken – also unter jenen Kortison-Grenzwert, der nach zweiwöchiger Einnahme bereits schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich ziehen kann. Der Verstärkungsfaktor von DMSO liegt im Fall von Kortison bei zehn bis eintausend!

Davon abgesehen besitzt DMSO noch ganz viele andere Eigenschaften, die den Körper positiv unterstützen:

  • DMSO fängt freie Radikale und wandelt sie um, damit diese über die Nieren ausgeschieden werden können (antioxidative Wirkung);
  • DMSO hilft den Zellen beim Entgiften, kann allergische Reaktionen abschwächen und stärkt so das Immunsystem;
  • zudem hilft DMSO bei Muskel- und Gelenkschmerzen, wirkt entzündungshemmend und fördert die Konzentration;
  • wurden mit DMSO auch Narbenkeloide (Hautgeschwülste bei Narben) behandelt, wobei das Narbengewebe sich wieder zurückbildete und Schwellungen abklangen.
  • DMSO beugt Verhärtungen vor und beschleunigt die Wundheilung.
  • Mikrobiologen konnten bereits mit einer 35-prozentigen DMSO-Lösung Bakterien in ihrem Wachstum hemmen.

Laut dem Naturwissenschaftler und Buchautor Dr. Hartmut Fischer kann man die verschiedenen Wirkungen von DMSO auf folgenden Nenner bringen: DMSO unterstützt und bewirkt – auch bei schwerwiegender Schädigung von Gewebe – die Neuordnung und Regeneration der Zellen oder schützt den Körper vorbeugend.

Hilfreich bei Krebs?

Fischer führt in seinem DMSO-Handbuch weiter aus, dieser Stoff könne sogar die Therapieansätze in der alternativen Krebsheilung revolutionieren. Freiverkäufliche Substanzen wie DCA (Dichloressigsäure), rechtsdrehende Milchsäure oder auch Alpha-Liponsäure lassen große Heilungserfolge bei bösartigen Tumoren erwarten, kombiniert man sie mit DMSO. Die drei erwähnten Stoffe haben eines gemeinsam: Sie beeinflussen auf positive Weise direkt die Mitochondrien – und somit die zentral wichtige ‚Batterie‘ der Zelle. Weil sie die Funktion der Mitochondrien normalisieren und fördern, helfen sie indirekt bei der Zellatmung und dem programmierten Zelltod (als Schutzfunktion des Körpers).

Dichloressigsäure (DCA)1 treibt entartete Krebszellen in den programmierten Zelltod.Focus Gesundheit schreibt dazu: „Evangelos Michelakis von der University of Albertabeobachtete im Laborversuch, dass das Minimolekül die Rückbildung unterschiedlicher Tumore von Lunge, Brust und Gehirn bewirkt.“2 Das Problem bei DCA ist jedoch, dass sie ätzend und nicht besonders gut löslich ist und so unter Umständen nicht resorbiert werden kann. Wie also bringt man DCA gefahrlos in Gewebe und Zelle? Die Antwort ist einfach: DCA löst sich sehr gut in DMSO!

Krebszellen produzieren sehr große Mengen an linksdrehender Milchsäure, welche das umliegende Gewebe schwächt und schädigt. Rechtsdrehende Milchsäure hingegen fördert den gesunden aeroben Stoffwechsel und kann ebenfalls mithelfen, die Mitochondrien zu reaktivieren.

Auch die Alpha-Liponsäure ist ein essentieller Bestandteil des Mitochondrienstoffwechsels, wobei sie als Koenzym auftritt. Zudem benötigt der Körper diesen Stoff, um verbrauchte Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Koenzym Q10 und Glutathion zu erneuern.

Ein Wort zum richtigen Umgang mit DMSO: Gerade weil DMSO ein hervorragendes Lösungs- und Schlepp-Mittel ist, muss man bei seiner Anwendung achtsam und im wahrsten Sinne des Wortes ‚sauber‘ arbeiten. Denn das DMSO unterscheidet nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Substanzen, es nimmt einfach alle in ihm gelösten Stoffe mit. Grundsätzlich sollte man nur hochwertiges und somit reines DMSO in zertifizierter Pharmaqualität (Ph. Eur.)3 verwenden. Arbeitsmaterialien wie Behälter, Pipette und Löffel sollten nicht aus Plastik, sondern aus Glas oder Keramik bestehen.DMSO kann übrigens äußerlich, oral und intravenös angewendet werden. Eine genaue und sichere Wegleitung finden Sie im Buch von Hartmut Fischer.

DMSO verstärkt MMS

Dem treuen ZeitenSchrift-Leser ist Natriumchlorit (MMS) sicherlich ein Begriff. Wir haben schon mehrmals über dieses hochwirksame und nebenwirkungsfreie „Antibiotikum“ geschrieben, das auch zur Wasserreinigung eingesetzt werden kann (in den ZeitenSchriften 59, 62, 64 und 67). Laut dem ‚Vater’ des MMS, Jim Humble, lassen sich diese beiden Substanzen sehr gut miteinander kombinieren, denn dank dem DMSO gelangt fünfmal mehr MMS ins tiefe Gewebe als bei separater Anwendung. Entsprechend besser kann MMS Viren und Bakterien neutralisieren.

Das DMSO-Handbuch

Medizinische und pharmazeutische Forschungen lassen immer wieder erkennen, dass DMSO die größte Anzahl und Bandbreite von Wirkungen zu bieten hat, die jemals für ein einzelnes Mittel nachgewiesen werden konnten. Fischers 292 Seiten dickes Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich ernsthaft mit DMSO befassen wollen!

Erfahrungsberichte

Ein eindrückliches Beispiel für die Wirkung von DMSO erlebte der amerikanische Arzt Dr. Stanley Jacob. Er therapierte sieben Patienten, die an einerstarken Schleimbeutelentzündung (Bursitis) litten und sich ohne fremde Hilfe weder an- noch ausziehen konnten. Jede Bewegung des Armes oder der Schultern bereitete ihnen extreme Schmerzen. Eine Linderung war frühestens in zwei Wochen zu erwarten. Also rieb Jacob die Patienten mit DMSO ein. Zwanzig Minuten danach „waren alle sieben Patienten entweder vollständig oder fast vollständig frei von Schmerzen. Alle konnten das erkrankte Schultergelenk merklich freier bewegen als zuvor.“4

Eine 65-jährige Frau ging in Florida eigentlich zur Behandlung ihrer Schleimbeutelentzündung in die Klinik. Nach der DMSO-Behandlung klang nicht nur die Entzündung schnell ab, sondern auch die Phantom-Schmerzen, die sie seit der Amputation ihres Beines hatte, waren verschwunden.5

Ein 71-jähriger Mann litt an Krampfadern. Aus reiner ‚Experimentierfreude‘ bepinselte er seine Beine regelmäßig mit einer DMSO-Lösung. Nach einigen Wochen bildeten sich die Varizen deutlich zurück und die Schmerzen und das Schweregefühl verschwanden.6

Ein Achtjähriger hatte mehr als handtellergroße Mykosen (Verpilzungen) an seinen Unterschenkeln. Nach einer dreimaligen Anwendung von DMSO verschwand derHautpilz spurlos und komplett.7

Ein Kleinkind, welches an Ohrenentzündung litt, wurde mit einigen Tropfen DMSO-Lösung direkt ins Ohr therapiert. Nach wenigen Minuten versiegten die Schmerzenstränen und der Kleine konnte wieder lachen. Ein anderes Kind litt an einer chronischen Entzündung des Gehörgangs mit Ekzembildung an der Ohrmuschel. Nach einer einmaligen Anwendung von verdünntem DMSO konnte der Junge endlich wieder problemlos schlafen und das Krankheitsbild war nach wenigen Tagen verschwunden.8

Viele weitere hoffnungsgebende Erfahrungsberichte und Anwendungsanleitungen finden Sie imDMSO-Handbuch von Dr. Hartmut Fischer. Darin widmet er sich auch der DMSO-Anwendung bei Tieren. Mit DMSO muss achtsam umgegangen werden. Wer wirklich damit arbeiten will, sollte zuerst das DMSO-Handbuch lesen. Die erwähnten Eigenschaften der Wirkverstärkung und Schleppfunktion machen das DMSO aber auch speziell für Ärzte und Therapeuten zu einer ernstzunehmenden (Wieder-)Entdeckung.

Quelle: www.zeitenschrift.com

Gut zu Wissen

  • DMSO wurde bereits 1866 entdeckt, aber erst Anfang der 1960er Jahre beim Menschen angewendet. 1965 hatte die amerikanische FDA es mit einem sofortigen Verkaufsverbot belegt. Im Jahr 1973 wurde es wieder in der Schweiz, 1978 in Deutschland für die Humanmedizin zugelassen.
  • Medizinische Nebenwirkungen sind keine bekannt. DMSO gilt sogar als siebenmal sicherer als Aspirin.
  • Eine unangenehme „Nebenwirkung“ gibt es: Während der (oralen) DMSO-Anwendung entwickelt man einen starken Eigengeruch, der nach Knoblauch oder Austern riecht. Selber nimmt man das nicht wahr, die Umwelt hingegen schon. Der Geruch verflüchtigt sich jedoch nach circa drei Tagen.
  • Bakterien und Viren sind zu groß, als dass sie von DMSO mitgeschleppt werden könnten. Nur solche Stoffe, die von sich aus die oberste Hautschicht durchdringen können, werden in den Körper hinein mitgetragen.
  • Weltweit sind in über 125 Ländern gegen 11‘000 wissenschaftliche Artikel über die medizinische Anwendung sowie 40‘000 Artikel über die chemischen Eigenschaften von DMSO publiziert worden. – Warum erfährt man dann praktisch nichts darüber?
  • Die Antwort liegt natürlich auf der Hand: DMSO kann von der Pharmaindustrie nicht patentiert werden und ist daher finanziell nicht interessant, sondern bloß eine Konkurrenz zu viel teureren Produkten.

Entzündung der Bindehaut – Konjunktivitis – Naturheilmittel

Quelle: www.heilpraxisnet.de

Entzündung der Bindehaut – Konjunktivitis

Eine Entzündung der Bindehaut kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Viren, Bakterien, aber auch Fremdkörper, Rauch, Staub, Sonnenlicht, Trockenheit oder Heuschnupfen sind als Auslöser für eine Bindehautentzündung zu nennen.

Zu den Symptomen gehören Augenjucken, Brennen, Fremdkörpergefühl, Rötung, Tränen der Augen und eventuell leichte Schmerzen.

Kamillentee kann schon mit ein bis zwei Anwendung Wunder bewirken.

Ich hatte selber durch Überkopfarbeiten beim Schleifen und bei Holzarbeiten Staub und Farbe in die Augen bekommen, die sich dann mit einer Bindehautentzündung „bedankt“ haben. Nach einer Anwendung war das Auge wieder frei von Entzündung. 

Wie anwenden?

Am besten Kamillenblüten aus dem eigenen Garten nehmen, in einen Teebeutel füllen, zerkleinern und dann in heißes Wasser hängen. Wenn der Tee sattgelb ist heraus nehmen. Einen Wattebausch im Tee einweichen, dann so warm wie möglich auf das entzündete, geschlossene Auge drücken. Wenn der Bausch kühl ist wieder eintauchen und aufs Auge drücken. Ein paar mal wiederholen. 

Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)
Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)

Pflanzen, die helfen können – äußerlich angewandt

Bei allen Pflanzenanwendungen ist auf absolute Sauberkeit zu achten. Verwendete Teebeutel oder der zubereitete Aufguss sind stets nur für eine einzige Anwendung geeignet. Um zu verhindern, dass Reste der Pflanzen in den Absud gelangen, ist für das Abseihen ein Kaffeefilter zu empfehlen. Als Auflage eignet sich am besten eine sterile Kompresse, die jedes Mal erneuert werden muss.

Augentrost

Augentrost ist, wie der Name schon sagt, eine geeignete Pflanze bei einer Bindehautentzündung. Ein Teelöffel des Krautes wird mit circa 250 Milliliter kochendem Wasser übergossen. Das Ganze sollte sieben bis zehn Minuten ziehen. Ist der Tee lauwarm, wird eine sterile Kompresse damit getränkt und diese dann für circa zehn Minuten auf das betroffene Auge gelegt. Dies kann mehrmals täglich wiederholt werden. Verklebungen, die sich häufig in Verbindung mit einer Konjunktivitis über Nacht bilden, lassen sich mit etwas Augentrosttee leicht entfernen. Dabei ist zu beachten, dass das Auge stets von außen zur Nase hin ausgewischt wird.

Der Tee kann auch getrunken werden. Dieser ist recht hilfreich bei allen Entzündungen der Schleimhäute im Bereich des Hals-Nasen-Ohrentraktes, aber auch bei einer Gastritis(Magenschleimhautentzündung). Augentrost (Euphrasia officinalis) ist auch in homöopathischer Form erhältlich, die bei einer Bindehautentzündung ebenfalls Linderung verspricht. Wer keine Teekompressen mag, kann zu fertigen Augentropfen greifen, die Euphrasia enthalten. Hier sind vor allem Tropfen in Einzeldosen zu empfehlen.

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee hilft recht gut, wenn die Augen im Rahmen einer Bindehautentzündung brennen und leicht gerötet sind. Hierfür werden Schwarzteebeutel aufgebrüht und anschließend eine Zeit lang in den Kühlschrank gelegt. Diese kühlende Kompresse wird anschließend auf den Augen platziert, entspannt diese und lindert das Brennen. Auch dies kann mehrmals täglich durchgeführt werden, jedoch ist für jede Anwendung ein frischer Teebeutel zu verwenden.

Eichenrinde

Die Eichenrinde wirkt adstringierend, Juckreiz stillend und antiseptisch. Vor allem dann, wenn die Bindehautentzündung durch kalten Wind verursacht wurde, ist eine Eichenrinden-Kompresse eine gute Möglichkeit, den Augen Linderung zu verschaffen. Ein Teelöffel Eichenrinde wird mit einer Tasse kaltem Wasser vermischt und dann zum Kochen gebracht. Nach drei Minuten wird der Tee abgeseiht und mit einer Tasse abgekochtem, bereits abgekühltem Wasser aufgegossen. Eine sterile Kompresse damit getränkt und fünf bis zehn Minuten lang auf das Auge gelegt, schafft Erleichterung. Auch dies kann mehrmals täglich, jedoch stets mit einem frischen Absud durchgeführt werden.

Fenchel

Gerade bei einer Bindehautentzündung in Verbindung mit Lidschwellung, ist Fenchel angezeigt. Ein Teelöffel Fenchel, der vorher mit einem Mörser leicht angestoßen wurde, wird mit einer großen Tasse kochendem Wasser überbrüht. Das Ganze sollte circa zehn Minuten ziehen und wird dann abgegossen. Wenn der Tee etwas abgekühlt ist, kann eine sterile Kompresse damit getränkt und anschließend auf das kranke Auge gelegt werden. Auch diese Augenkompressen bleiben ungefähr zehn Minuten dort.

Virginischer Zauberstrauch

Hamamelis virginianawirkt adstringierend und antientzündlich. Für Kinder ist der Zauberstrauch erst ab dem 12. Lebensjahr zu empfehlen. Zwei bis drei Gramm der getrockneten Rinde werden mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergossen. Nach sieben bis acht Minuten wird abgeseiht und wenn der Absud etwas abgekühlt ist, können sterile Kompressen damit getränkt und bei einer bestehenden Bindehautentzündung auf die Augen gelegt werden. Diese bleiben dort ungefähr zehn Minuten. Auch dies kann mehrmals täglich angewendet werden. Dabei ist der Absud jedes Mal zu erneuern.

Salbei

Salbei ist vor allem in Verbindung mit Halsschmerzen als wirkungsvolles Hausmittel bekannt.Jedoch ist Salbeitee nicht nur ein hilfreiches Gurgelmittel, sondern wirkt auch bei überanstrengten, gereizten Augen. Dazu wird ein Tee hergestellt, und zwar aus einem Esslöffel voll Salbeiblätter mit einen viertel Liter kochendem Wasser. Nach circa 10 Minuten kann abgeseiht werden. Ist der Tee etwas abgekühlt, werden die Kompressen damit getränkt und für einige Minuten auf die Augen gelegt.

Kurkuma – Gelbwurz

Kurkuma (Gelbwurz) ist ein fein aromatisches Gewürz aus der indischen Küche. In der Phytotherapie wird Kurkuma bei der Behandlung von Leber- und Gallenbeschwerden verwendet. Aber auch äußerlich, in Form von Waschungen, kann Gelbwurz bei einer Bindehautentzündung zum Einsatz kommen. Ein Teelöffel des Pulvers wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und nach einer viertel Stunde durch einen Kaffeefilter abgeseiht. Damit sind die „kranken“ Augen mehrmals täglich auszuwaschen. Das Auge bleibt dabei geschlossen und wird mit dem Gelbwurztee von außen nach innen (zur Nase hin) abgewaschen. Vorsicht – Gelbwurz kann auf der Kleidung Flecken hinterlassen.

Kamille

Ein uraltes Hausmittel ist die Kamille. Früher wurde sie auch oft bei erkrankten Augen verwendet. Aber gerade für diese Anwendung galt sie über Jahre hinweg als ungeeignet. Kamille hat eine entzündungshemmende Wirkung, kann aber auch, vor allem bei falschen Gebrauch, das Gegenteil bewirken. So ist sehr auf die richtige Anwendung zu achten. Hier gilt der Grundsatz: weniger ist mehr. So reichen eine paar Blüten durchaus, um eine wirkungsvolle Kamillenmilch für die Augen herzustellen. Die Blüten werden mit einem viertel Liter kochender Milch übergossen und nach ein paar Minuten durch einen Kaffeefilter abgegossen. Hier ist sehr darauf zu achten, dass von den feinen Härchen der Kamille nichts mehr im Absud übrig bleibt. Kompressen, benetzt mit der Milch, auf die geröteten Augen gelegt, können bei einer Bindehautentzündung gute Dienste leisten.

Ringelblume – Calendula

Die Ringelblume ist eine wunderschöne gelb-orange blühende Blume mit einer hervorragenden Heilwirkung. Am häufigsten wird sie bei der Behandlung von schlecht heilenden Wunden, sowohl innerlich als auch äußerlich eingesetzt. Aber auch als Hausmittel bei Bindehautentzündungen hat sie ihre Daseinsberechtigung. Dafür wird ein „Ringelblumentee“ aus einem gehäuften Teelöffel mit 250ml kochendem Wasser gekocht. Dieser zieht eine viertel Stunde lang und ist dann abzugießen. Die darin getränkten Kompressen werden circa 15 Minuten aufgelegt und dies am besten mehrmals am Tag wiederholt, stets mit einem frisch hergestelltem Tee.

Pflanzen, die helfen können – innerlich angewandt

Verschiedene Pflanzen können von Innen heraus gegen die Bindehautentzündung wirken, wobei hier vor allem die Petersilie und der Spitzwegerich erwähnenswert sind.

Petersilie
Petersilie hilft bei stark überanstrengten Augen. Aus dem Gewürzkraut wird ein Tee gebraut. Dafür ist ein Teelöffel Kraut mit einem Viertel Liter kochendem Wasser zu übergießen. Nach zehn Minuten kann das Ganze gefiltert werden. Der Tee wird hier nicht für Kompressen verwendet, sondern getrunken und zwar zweimal täglich eine frisch zubereitete Tasse Tee.

Spitzwegerich
Ebenso innerlich verabreicht, hilft ein Spitzwegerichtee. Für die Zubereitung von einer großen Tasse Tee, wird ein gehäufter Teelöffel Kraut benötigt. Die Ziehzeit beträgt circa acht bis zehn Minuten.

Weitere Hausmittel

Andere Hausmittel versprechen über ihre kühlende, Juckreiz lindernde, abschwellende und antientzündliche Wirkung ebenfalls Hilfe gegen die Konjunktivitis. Quarkwickel, Zwiebelmilch und Kochsalzlösungen sind hier die wichtigsten Anwendungen.

Quark
Ein vielversprechendes weiteres Hausmittel bei Bindehautentzündung ist der altbekannte Quark, der eine stark entzündungshemmende Wirkung entfaltet. Dieser wird auf ein sauberes Tuch gestrichen, dies zu einem Päckchen gefaltet und die dünne Seite des Tuches auf das Auge gelegt. Dort bleibt die Kompresse mindestens 20 Minuten lang. Damit der Quark nicht so kalt ist, kann die Auflage vor Gebrauch noch etwas wischen zwei Wärmflaschen angewärmt werden, so dass dieser leicht temperiert ist.

Zwiebelmilch
Zwiebelmilch ist vor allem bekannt durch ihre Wirkung gegen Husten. Schon unsere Großmütter haben dieses Hausmittel zubereitet, wenn ein Familienmitglied erkältet war. Die Anwendung bei einer Bindehautentzündung klingt recht ungewöhnlich, ist jedoch hilfreich. Gehackte Zwiebeln werden mit Milch übergossen und solange gekocht, bis sie weich sind. Das Ganze muss dann durch ein feines Sieb gegossen werden, damit die übrigbleibende Flüssigkeit keine Zwiebelreste mehr enthält. Ein Teelöffel Honig zugefügt, wenn die Milch nicht heißer als 40°C ist, kann die Wirkung unterstützen. Mit dieser Zwiebelmilch wird das kranke Auge im geschlossenen Zustand von außen nach innen hin mehrmals täglich abgewaschen. Die heilende Flüssigkeit ist jedes mal frisch zuzubereiten.

Kochsalz
Ein ganz einfaches Hausmittel bei gereizten Augen ist das Auswaschen mit Kochsalzlösung. Diese ist in Ampullen in der Apotheke erhältlich. Natriumchlorid ist auch eine gute Hilfe bei trockenen Augen, aus denen sich gegebenenfalls über kurz oder lang eine Bindehautentzündung entwickeln kann. (sw)

Wichtiges zum Schluss

Bei einer Bindehautentzündung gilt Vorsicht. Stets ist auf Sauberkeit zu achten. Bevor die Augen behandelt werden, sind unbedingt die Hände zu waschen. Auch gehört eine Konjunktivitis in ärztliche Behandlung, selbst wenn bei leichten Beschwerden oder auch in Verbindung mit der schulmedizinischen Behandlung Hausmittel gegen die Bindehautentzündung durchaus hilfreich sein können, Linderung verschaffen und die Heilung beschleunigen. (sw)
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Wachstumsschübe – Wachstumsschmerzen und und Wachstumsmüdigkeit – natürlich heilen!

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Wachsen darf auch leicht gehen!

Wachstumsschübe – Wachstumsschmerzen und Wachstumsmüdigkeit – natürlich heilen!

Wenn Kinder in die Höhe schießen!

Oft ist das eine schwere Zeit, für Kinder, für Eltern, für die gesamte Familie. Dabei ist es einerseits interessant zu erfahren wie die Symptome aussehen, wie sie entstehen und natürlich besonders, wie man die Symptome lindern oder beseitigen kann.

Es gibt mehrere typische Symptome, die darauf hindeuten, dass es sich bei Ihrem Kind um einen Wachstumsschub handelt.

Müdigkeit und andere Symptome

Da sowohl das Wachstum als auch die Entwicklung der Kinder, zumindest nach außen hin sichtbar in Schüben verlaufen, sind die Kinder oft massiv gefordert, oft überfordert. Dabei werden verschiedene Symptome bemerkt.

  • Müdigkeit, die Kinder sind ungewöhnlich müde, brauchen einerseits viel Bewegung an der frischen Luft und viel Schlaf.
  • Viele Kinder werden dadurch gereizt, lästig, zickig, rebellisch usw., ein Ausdruck, dass sie sich nicht wohl fühlen und natürlich auch ein Ausdruck der Entwicklung zur eigenen ausgeprägten Persönlichkeit.
  • Lethargie und Lustlosigkeit ist ein weiteres Zeichen der Wachstumsschübe.
  • Lernfähigkeit und Lernlust nimmt ab.

Wachstumsschmerzen

  • Die Wachstumsschmerzen treten in der Regel abends vor dem Schlafengehen und nachts auf.
  • Wenn sich das Kind tagsüber viel bewegt hat, sind Schmerzen besonders häufig. Beim Sport oder anderen körperlichen Belastungen ist das Kind aber beschwerdefrei.
  • Die Wachstumsschmerzen können oftmals nicht eindeutig lokalisiert werden. Sie betreffen meistens den Ober- und Unterschenkel, Knie oder Füße, seltener sind auch die Arme betroffen.
  • Der Wachstumsschmerz kann die Seiten wechseln.
  • Der Schmerz kann von wenigen Minuten bis zu einer Stunde anhalten.
  • Morgens haben die Kinder keine Schmerzen mehr.

Ursachen

  • fehlende Bewegung durch ein total kinder- und menschenfeindliches Schulsystem. Es fehlt an Freizeit für Bewegung, Erholung und lockere, gute Zeit, Kinderzeit.
  • Die Ernährung ist oft ebenfalls weit entfernt von gesund, vital und lebendigkeitspendend.
  • Fehlstellungen, fehlende Zähne (führen zu Verhärtungen) bzw. Verhärtungen in den Kiefern.
  • Narben, vorausgegangene Verletzungen oder Operationen.
  • Verspannungen, Verhärtungen, Verdrehungen etc. durch die oben genannten Gründe, durch falsches Liegen und Sitzen und einfach auch darum, weil Körper, Geist und Emotion in dieser Zeit besondere Pflege und Unterstützung brauchen. Beste Erfahrungen mache ich mit Kindern, wenn ich den Eltern da und dort einen Tip geben kann und

wenn die Kinder mittels der Schneidermethode durch gearbeitet, aber eben ganzheitlich durch gearbeitet werden.

Warum?

Weil diese ganzheitliche Methode eben alle Körperteile (auch Zähne, Kiefer) und den energetischen oder auch Lichtkörper genannt, die sogenannte Aura mit der verschiedenen Ebenen wie

  • Ätherischer Körper
  • Emotionaler Körper
  • Mentaler Körper

mit einbezieht. Gerade die Behandlung und Freimachung von Kiefer und Kopf, aber auch die betroffenen schmerzenden Körperteile sind oft entscheidende Faktoren, dass die Wachstumsschmerzen nachlassen, meist sogar verschwinden.

Was besonders interessant ist?!

Die Eltern erzählen immer, ja immer, dass die Entwicklung, auch die Reifung im gesamten besonders leicht und sehr schnell voranschreitet. Die Kinder werden Selbstbewusst, sicher, können sich besser selber annehmen, besser abgrenzen und meist wissen sie dann auch viel besser, was sie wollen, was ihnen gut tut und was nicht.

Emotionale Unterstützung ist gerade in diesem Alter oft zusätzlich wichtig, sei es, dass in den Kindern Themen wirken, die sie mitbekommen oder durch Erlebnisse erworben haben oder wenn systemische Familienthemen wirken. Dabei ist es auch immer wieder wichtig, dass auch die Eltern in diesen Prozess eingebunden werden, da ja die Familie als Ganzes ein „Körper“ ist und jedes Familienmitglied alle anderen beeinflussen.

Die Freude ist dann immer bei allen groß, bei den Kindern, den Eltern und bei mir oder uns.

Wohlbefinden macht einfach Freude!

Wenn die Kinder diese Erfahrungen gemacht haben, melden sie sich von selbst, wann sie wieder ein „Update“ brauchen!
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