Archiv der Kategorie: Gifte

VAXXED – Der Film, den niemand sehen darf! Impfen – Autismus!

Nicht umsonst sind 2016 14 amerikanische impfkritische Ärzte unter mysteriösen Bedingungen gestorben – Impfen, das Geschäft der Bevölkerungsreduktion, sagt Bill Gates (und zwingt die Menschen in Asien und Afrika zur Impfung)

Bill Gates: Impfungen zur Bevölkerungsreduktion —Chorionic Gonadotrophin (hCG)— 

Bill Gates ist FÜR Völkerreduzierung (ZDF-Lanz)

Bill Gates Betrugs Stiftung Monsanto Reduzierung der Weltbevölkerung Massenmorde geplant

Bill Gates will die ganze Welt impfen ! (Beschreibung lesen)

Hier zum Beitrag www.horizonworld.de/vaxxed-der-film-den-keiner-sehen-darf

Noch nicht einmal in den deutschen Kinos angelaufen verursacht der Film VAXXED bereits eine Welle des Widerstandes. Bereits in sechs Kinos wurde die Aufführung abgesagt, weitere stehen in der Schwebe. Mitarbeiter wurden bedroht, Inhaber unter Druck gesetzt und Shitstorms angekündigt.

Filmtipp: Wir impfen nicht!
Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen.

VAXXEDDie schockierende Wahrheit! 

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Michael Leitner
Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen.

Es ist einer der kontroversesten und meist diskutierten Filme des Jahres 2016 und so wie es aussieht wird er es auch 2017 wieder sein.

Trotz massiven Kritiken in den USA unterstützt Oscar-Preisträger Robert De Niro öffentlich die Verbreitung des Films.

„Alles worum ich bitte ist, dass dieser Film gesehen wird. Menschen können dann selber urteilen, aber Sie müssen ihn sehen!“ Robert De Niro

Robert De Niro ist selber Vater eines autistischen Sohnes.

Doch worum geht es überhaupt?

Dr. Andrew Wakefield, der Regisseur des Films, hat auf die Möglichkeit einer Verbindung zwischen dem verbreiteten MMR-Impfstoff und dem Auftreten von Autismus und anderen schwerwiegenden Symptomen hingewiesen. Der MMR-Impfstoff, ein Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln wird Kindern in der Regel im Alter von einem Jahr verabreicht. Daraufhin wurde er zusammen mit dem weltweit renommierten Kinder-Gastroenterologen Prof. John Walker-Smith angeklagt, die Testergebnisse manipuliert zu haben. Beiden wurde 2010 ihre Zulassung als Arzt entzogen. Es erfolgte ein Ausschluss aus der Ärztekammer GMC in England. Prof. Walker-Smith ging in Berufung und 2012 musste der Ausschluss aus der Ärztekammer wieder aufgehoben werden. Somit wurde auch indirekt Andrew Wakefield entlastet, der von einer Berufungsklage aus finanziellen Gründen abgesehen hatte

Zehn Jahre nach der explosiven Lance-Studie, die zum Ausschluss aus der Ärztekammer führte, drehte Andrew Wakefield 2016 den Dokumentarfilm VAXXED. Die Filmemacher riskieren Kopf und Kragen, um die Verschwörung und die geheimen Daten ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Interviews mit Insidern, Ärzten, Politikern und vor allem Berichte von betroffenen Eltern zeigen eindrücklich das Ausmaß und die verheerenden Folgen für Menschlichkeit und Gesundheit.

Der Film ist eine aufrüttelnde Dokumentation über die Geschichte des Whistleblowers Dr. William Thompson, der als Insider einen Skandal in der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC aufdeckte. Diese untersuchte 2004 einen möglichen Zusammenhang zwischen Mehrfachimpfungen und dem Entstehen von Autismus. Als die statistischen Daten der Studie tatsächlich alarmierende Ergebnisse aufzeigten, manipulierte das CDC die Zahlen, um die Ungefährlichkeit der Impfungen zu belegen.

VAXXED sollte beim bekannten Tribeca Film Festival unter der Schirmherrschaft von Robert de Niro aufgeführt werden. Nach der Kritik seitens der Sponsoren und anderer Beteiligten wurde VAXXED jedoch aus dem Programm des Festivals entfernt.

Filmtipp: Wir impfen nicht!
Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen.

VAXXED – kein Film gegen Impfungen

Es ist kein Film, der sich generell gegen Impfungen ausspricht. Stattdessen wirbt die Produktion des mehrfachen Emmy-Preisträgers Del Bigtree für ein verantwortungsvolles Impfen und die Erforschung sicherer Impfstoffe.

Dies wird jedoch unter den Teppich gekehrt. Stattdessen wird VAXXED als Anti-Impf-Film dargestellt und jede Diskussion im Keim erstickt.

„Wir sagen die Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken ab, da ein Mitarbeiter unseres Kinos angegriffen wurde“, sagt der Geschäftsführer Torben Scheller des Raschplatz-Kinos in Hannover. „Ich dachte, wir leben in einer Demokratie, in der auch ein umstrittener Regisseur sich äußern kann“.

Nicht nur einzelne Menschen fühlen sich durch VAXXED angegriffen, auch bei der Pharmaindustrie in den USA und Deutschland steht VAXXED unter schärfster Kritik.

Filmtipp: Wir impfen nicht!
Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen.

Trailer zum Film VAXXED

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Michael Leitner
Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen.

Inzwischen hat der Film, trotz massiver Hürden, über 70 Städte und 30 Staaten in den USA und Kanada erreicht. In Deutschland beginnt der öffentliche Diskurs ab April 2017.

Zu Beginn der deutschen Kinotour wird sich der Regisseur Dr. Andrew Wakefield persönlich den Fragen des Publikums stellen.

Tourplan mit Dr. Andrew Wakefield und weiteren Gästen:
WICHTIGE INFO: Aufgrund heftiger Proteste gegen den Film werden die genauen Termine erst kurzfristig per E-Mail bekannt gegeben! Wer VAXXED in seiner Stadt sehen und Andrew Wakefield treffen möchte, sollte sich in den Newsletter eintragen unter www.Vaxxed-derFilm.de oder die Facebook-Seite des Films abonnieren.

03. April, Stuttgart Delphi Arthouse Kino, 20 Uhr,  http://www.arthaus-kino.de
04. April Neues Rottmann München, 18:00 Uhr, http://web.neuesrottmann.de
05. April Essen Filmstudio Glückauf, 20 Uhr http://www.essener-filmkunsttheater.demit Prof. Dr. Längler (leitender Arzt der Kinderklinik in Herdecke) und Dr. Kundt (leitender Amtsarzt der Stadt Essen)
06.04. 19 Uhr Walldorf mit Regisseur VOR der Veranstaltung  Luxor-Kino.de
06.04. 19 Uhr Bensheim mit Q&A nach der Veranstaltung  Luxor-Kino.de
07.04. 19 Uhr Nidderau mit Q&A nach der Veranstaltung.  Luxor-Kino.de
06.04. 19 Uhr Bamberg Lichtspiele, eine Woche täglich (ohne Wakefield) http://www.lichtspielkino.de

07.04. 19 Uhr Nidderau mit Q & A nach der Veranstaltung, Luxor-Kino.de
08. April Potsdam Thalia, 18:30 Uhr http://www.thalia-potsdam.de – mit Dr. Schmidt-Troschke (Geschäftsführer Gesundheit aktiv e. V. und Vorstand DAMiD e. V.)
09. April Berlin Babylon, 15 Uhr (evtl. weitere Vorstellungen) http://www.babylonberlin.de/vaxxed.htm
19. April Erlenbach Passage (ohne Wakefield)
19. April Erlenbach Passage (ohne Wakefield)

Wasserstoffperoxid – Günstig und sehr wirksam

Wasserstoffperoxid besteht gemäß seiner Formel H2O2 aus Wasser und atomarem Sauerstoff. Atomarer Sauerstoff dringt im Gegensatz zu atmosphärischem Sauerstoff direkt in die Zellen des Organismus ein.

Wasserstoffperoxid in der Natur

Wasserstoffperoxid ist bei weitem keine künstlich geschaffene Verbindung, die man nur durch chemische Reaktionen unter Laborbedingungen erhält. Die uns umgebende Natur enthält diese Verbindung in bemerkenswertem Ausmaße. Wasserstoffperoxid befindet sich im Regenwasser und Schnee, wo es in der Bergluft aus atmosphärischem Ozon gebildet wird.

Einfaches Schütteln einer Flasche mit Wasser und die daraus resultierende Sättigung des Wassers mit Sauerstoff führt schon zur Bildung einer gewissen Menge Wasserstoffperoxid, infolge dessen sich die Reinheit des Wassers erhöht und der Geschmack verbessert.

Wasserstoffperoxid ist in frischem Obst und Gemüse enthalten, die noch keiner kulinarischen Verarbeitung unterzogen wurden. Erwärmen, Kochen, Braten vernichtet eine stattliche Menge des enthaltenen Sauerstoffs, darum sind zubereitete Gemüse im Grunde genommen, mögen sie auch einige Vitamine enthalten, bereits «tot». Dasselbe gilt auch für Fruchtsäfte – wenn sie frisch gepresst sind, sind sie reich an Sauerstoff, daher haben sie die Fähigkeit den Körper zu reinigen und in mit Lebensenergie zu versorgen. Die im Handel erhältlichen Säfte sind weit davon entfernt, frisch zu sein – normalerweise sind es rekonstituierte Konzentrate, die vielleicht noch künstlich mit Vitaminen angereichert, aber aus Sicht der Sauerstoffsättigung absolut leere Produkte sind.

Wasserstoffperoxid – ein Arzneimittel

Einfach, billig, aber nicht rentabel.

Wenn wir diese oder jene Arzneimittel zur Heilung unserer Krankheiten einnehmen, machen wir uns recht selten Gedanken darüber, woraus sie bestehen, was sie enthalten, wie sie hergestellt werden. Die pharmazeutische Industrie ist ein riesiges, auf Umsatz ausgerichtetes Geschäft. Ihre gesamte Tätigkeit ist auf die Entwicklung neuer Medikamente ausgerichtet (und demzufolge auf immer größere Gewinne), als auf die Heilung von Menschen. Das Ergebnis ist, dass moderne Arzneimittel immer komplexer werden, sowohl in ihrer Zusammensetzung, als auch in ihrer Wirkung. Das Problem besteht darin, dass nicht nur „Symptome verschwinden“, sondern auch zahlreiche Kontraindikationen und Nebenwirkungen existieren. Je komplexer ein Präparat ist, desto komplexer sind auch die Wirkungen auf den Organismus.

„Wenn Wasserstoffperoxid so ein einfaches und effektives Mittel ist, warum wird es dann nicht überall angewandt?“

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Erstens: Ungeachtet der Tatsache, dass die heilsame Wirkung von H2O2 schon seit 200 Jahren erforscht wird, kann es sein, dass ein Mediziner, der gerade seine medizinische Ausbildung abgeschlossen hat, noch nie etwas von diesen Forschungen gehört hat.

Für die Entwicklung neuer Medikamente gibt eine große Firma jährlich bis zu 9 Millionen Dollar aus! Wozu soll man sich also damit arrangieren, dass irgendein Pfennig- Artikel möglicherweise wesentlich effektiver ist, als extrem teure Präparate?

Wasserstoffperoxid heilt

Zum Vater der inneren Anwendung des Wasserstoffperoxids H2O2 in Russland wurde Prof. Iwan Pawlovitsch Neumiwakin, Mensch des Jahres 2002. Er begann bereits 1966 mit der Erforschung von H2O2 , als er sich am NII mit den medizinisch- biologischen Problemen bemannter Raumflüge beschäftigte.

Doktor der Medizin, Professor Iwan Pawlovitsch Neumiwakin , Staats- Preisträger und Träger des Titels „Russlands bester Heiler“. Autor von über 200 wissenschaftlichen Arbeiten, 85 Erfindungen. 78- jährig steigt er Treppen bis in das 7. Stockwerk, führt ein aktives Leben, schreibt nach wie vor Artikel, heilt Kranke.

Mit 52 Jahren litt er unter Arteriosklerose mit primärer Schädigung des Herzens und Gehirns, sein Blutdruck lag bei 180/100. Arteriosklerose gilt in der Medizin offiziell als nicht umkehrbar. Woran dachte er also? Dr. Neumiwakin trotzt dem Tod, und entscheidet sich … regelmäßig H2O2 einzunehmen.
Heutzutage gibt es mehr als 6000 Artikel über die innere Anwendung von H2O2 , was eine Revolution in der Medizin ausgelöst hat. Welche Erkrankungen können mit Hilfe von Wasserstoffperoxid behandelt werden? Gefäßerkrankungen des Gehirns, Alzheimer, Herz- und Gefäßerkrankungen, Angina, Asthma, Emphyseme, Leukämie, Diabetes, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Morbus Parkinson, Migräne, Krebs und sogar AIDS …

 

Besser bekannt sind seine Anhänger – Dr. W.D. Kusmin und der amerikanische Arzt und Wissenschaftler W. Douglas.  Wasserstoffperoxid – ist ein wirksames Mittel gegen Viren, Bakterien und Pilze, ist in der Lage, mit einer Vielzahl von Infektionen und Krankheiten fertig zu werden und wird verwendet, um die meisten lebensnotwendigen Vorgänge aufrecht zu erhalten.

Außer den Herz-und Gefäßerkrankungen, bei deren Behandlung man mit der aktiven Anwendung von Wasserstoffperoxid begann, können chronische Bronchitis, Emphyseme, sowie Allergien geheilt werden. Das Mittel kann Krebszellen liquidieren, es oxidiert und entfernt an Gefäßwänden haftende Fette, kann Leukämie heilen.
Es gibt so gut wie keine Kontraindikationen, natürlich muss man die Dosierung richtig wählen. Es gibt keinen Grund, sich über Verbrennungen bei der Einnahme zu beunruhigen, beginnen Sie zunächst mit einer geringeren Dosis, bis sich Ihr Organismus an das Mittel gewöhnt hat.

Es dürfen gleichzeitig keine weiteren Medikamente eingenommen werden. Zwischen den Einnahmen muss mindestens ein Stunde Abstand gewahrt werden.

Bewegung und körperliche Arbeit ist seit Millionen von Jahren der natürliche Zustand des Menschen. Der Ersatz körperlicher Arbeit durch Maschinen sorgt dafür, dass Menschen weniger tief atmen, die Luft selten anhalten, was zu Hypodynamik führt. Der sehr wichtige und nützlicher biologische Rhythmus des kräftigen Aufpumpens der Lungen (schwere Atmung – leichte Atmung)  verschwindet allmählich. Heutzutage läuft folgendes ab: Eine Umgebung des Komforts und der Entspannung à erschlaffter Allgemeinzustand à flache Atmung à Atrophie der Lungen à Hypoxie à Krebs!

„Der Zusammenhang zwischen mangelnder Sauerstoffversorgung und Krankheiten ist bewiesen und bestätigt.“ , W. Spencer Huey. »Normales  Leben ist nicht vorstellbar ohne rhythmische Verbrennung und Oxidation»- sagte der berühmte Magister der Medizin Salmanow. Im Organismus findet ein unaufhörlicher Verbrennungsprozess statt, Speisen und abgestorbene Zellen werden verbrannt, was ohne Sauerstoff unmöglich ist. Und, es scheint, dass der Löwenanteil des Sauerstoffes bei der Verdauung benötigt wird, und für den Organismus ist es wichtiger, den Sauerstoff gemeinsam mit Nahrung und Wasser aufzunehmen, als über die Lungen… Und die Speisen sollten gesättigt mit Sauerstoff, lebendig sein.

Und somit:

wird Wasserstoffperoxid H2O2  benötigt, um atomaren Sauerstoff zu ergänzen, von dem der Körper nie genug haben kann. Und insbesondere bei Hypodynamik, mehrfach verarbeiteten oder abgekochten Speisen, abgekochtem Wasser. Doch anstatt stark mit Sauerstoff angereicherte Lebensmittel zu erfinden, verbessern wir Heizgeräte, die den Sauerstoff aus den Lebensmitteln entfernen. Der Organismus fordert: Entweder Rohkost, oder aber gekochtes Essen, jedoch – mit Ergänzung des Sauerstoffes.

Prof. Neumiwakin empfiehlt für die innere Anwendung handelsübliche 3%ige H2O2 – Lösung, beginnend mit 2-3 Tropfen auf einen Esslöffel Wasser, 3-mal täglich. Die Dosis wird täglich um einen Tropfen erhöht (zur Gewöhnung). Nach sieben Tagen ist eine Dosis von 10 Tropfen auf einen Esslöffel Wasser erreicht. Und so machen Sie ein 10- Tage Kur mit 3x täglich 10 Tropfen, danach 2-3 Tage Pause.

Diese Kur kann man das ganze Leben über anwenden.

Gegenanzeigen gibt es für Wasserstoffperoxid nicht.

I.P. Neumiwakin:

„Ich empfehle jedem, den Kranken, wie auch den Gesunden, es sich zur Regel zu machen: Wasserstoffperoxid täglich einzunehmen – vom morgigen Tag an, bis zum Lebensende.“

 Alles ist Gift…

Die Antwort für die Skeptiker:

Heutzutage schämt man sich nicht mehr, krank zu sein, es ist richtiggehend zur Mode geworden, die Zahl der Kranken steigt. Ärzte sind gezwungen, auf einer Skalpellklinge zu balancieren, an der Grenze zwischen Leben und Tod, zwischen Unter- und Überdosierung, Narkose, zwischen Patient und Pharmaindustrie, Staatsanwaltschaft und Versicherungsgesellschaften. Und was braucht ein Arzt am meisten? Kranke! Erinnern Sie sich?

«Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei.», «Es gibt keine schädlichen Stoffe, es gibt nur schädliche Dosierungen» – geflügelte Worte von Paracelsus, berühmter Arzt und Vater der Pharmakologie. Er trat mit seinen «billigen Fläschchen» in einen ungleichen Kampf mit einer leistungsfähigen medizinischen Maschinerie, wurde zur Bedrohung für jene, die große Gewinne aus dem Leiden der Menschen zogen. Und irgendwann fing es mit den teuren Antibiotika an – aus Schimmelpilzen.

Dr. J.S. Haldone berichtete 1919: dass im Blut gelöster Sauerstoff eventuell ein gutes Mittel gegen Infektionen sei. Wasserstoffperoxid ist eine Sauerstoffquelle für das Blut, daran besteht kein Zweifel. Aber die vorherrschende Expertenmeinung ist, dass dies keinen Wert hat. Die hyperbarische Sauerstofftherapie, bei welcher Sauerstoff unter Druck ins Blut gepumpt wird, kann bei Kohlenmonoxid-, Zyanid- und Rauchvergiftung lebensrettend sein. Aber Sauerstoff unter Druck ins Blut zu pumpen ist eine teure Angelegenheit, und man benötigt eine teure Anlage dafür. Wasserstoffperoxid kostet Pfennige. Das bedeutet, wir verfügen über ein ernst zu nehmendes und preisgünstiges Mittel, um Krebs zu bekämpfen (Krebszellen mögen keinen Sauerstoff), Emphyseme der Lungen, AIDS und andere schwere Erkrankungen.

Bei innerer Anwendung lindert Wasserstoffperoxid sehr schnell allergische Reaktionen, heilt grippale Infekte und andere Virusinfektionen.

Wasserstoffperoxid kann hervorragend zur Bekämpfung von Bakterien eingesetzt werden und behindert das Wachstum von Geschwüren.

Die ersten wissenschaftlichen Schriften über Wasserstoffperoxid erschienen vor 180 Jahren. Einer der ersten Enthusiasten der peroralen (über den Mund) Darreichung von Wasserstoffperoxid war Walter Grotz. Er litt an schwerer Arthritis, befreite sich aber innerhalb von 16 Tagen mit der Einnahme von Wasserstoffperoxid fast vollständig davon. Daraufhin rief er die American Cancer Society an, um die Meinung der dortigen Ärzte zu den heilenden Eigenschaften des Peroxids zu hören. Die Ärzte erklärten ihm, dass diese wundersamen Eigenschaften nichts anderes seien als – Scharlatanerie.

Für seine Heilung bezahlte Grotz gerade einmal 6 Dollar.

Seit 1920 sind bis zum heutigen Tag mehr als 6000 Artikel über die therapeutische und wissenschaftliche Anwendung Wasserstoffperoxids gedruckt worden. Es scheint, als wären die auffallenden klinischen Heilerfolge des Wasserstoffperoxids seit über 75 Jahren „unbemerkt“ geblieben?!

Offiziell wurde der Sauerstoffgehalt im arteriellen Blut vor und nach der Infusionstherapie gemessen. Nach der Infusion erhöhte sich der Sauerstoffgehalt von 60 auf 80%, ein sehr deutlicher Anstieg. Selbst rein venöses Blut, das dem Patienten abgenommen wird, hat eine deutlich hellere Farbe.

Wasserstoffperoxid ist ebenfalls für die Bildung Hormon- ähnlicher Substanzen, Prostaglandine genannt, erforderlich, die den Energieaustausch im Organismus regulieren. Wasserstoffperoxid, das von der Ascorbinsäure (Vitamin C) gebildet wird, induziert die Synthese von Prostaglandinen, die bei Entzündungen und Erkältungen helfen.

Neumiwakins Rezepte und Anwendungen. Behandlungen mit Wasserstoffperoxid:

Sinusitis und Wasserstoffperoxid: Zur Behandlung werden 15 Tropfen Wasserstoffperoxid in einem Esslöffel Wasser verdünnt und in die Nase eingesogen. Vorsichtig den Schleim ausschnauben, der freigesetzt wird.

Angina: Bei Halsschmerzen einen Teelöffel Wasserstoffperoxid in einem Viertel Glas Wasser auflösen. Mit dieser Lösung spülen Sie den Mund-und Rachenraum, halten Sie die Flüssigkeit auf den Mandeln. Die Behandlung mehrmals täglich durchführen. 3-5 Tropfen in jedes Nasenloch bei Erkältung, in die Ohren bei Ohrenschmerzen.

Parodontitis und Zahnfleischbluten: Auf 3 g Backpulver geben Sie 10 Tropfen Zitronensaft, 20 Tropfen Wasserstoffperoxid und putzen Sie Ihre Zähne mit der Mischung. Danach für 10-15 Minuten den Mund nicht spülen, nicht essen oder trinken.

Schmerzhafte Stellen – es empfiehlt sich, Kompressen aufzulegen. Ein Tuch mit einer 3%igen Wasserstoffperoxid- Lösung (drei Teelöffel in 1/4 Tasse Wasser) anfeuchten. Nach fünfzehn Minuten die Kompresse abnehmen und die Stelle mit einem Tuch, das in reinem Peroxid getränkt ist, abreiben. Sie können den ganzen Körper mit Peroxid einreiben. Das hilft bei der Parkinson-Krankheit und Multipler Sklerose.

Wie bei vielen anderen Behandlungen, ist auch bei der Anwendung von Wasserstoffperoxid die  oberste Prämisse: “Es gibt keine Heilung ohne Reinigung.” Die Reinigung des Körpers – ein Muss für die Heilung einer Krankheit. Durch die Reinigung des Gastrointestinaltraktes wird ein schnelleres Ergebnis und ein deutlicherer Effekt erzielt werden.

Äußere Anwendung.

Nasenbluten: Der effektivste Weg, um das Auftreten von Blutungen aus der Nase zu stoppen: Das Nasenloch, aus dem das Blut fließt, mit einem mit 3% Wasserstoffperoxid Lösung angefeuchteten Wattebausch verschließen.

Angina/ Stomatitis: Mehrmals am Tag den Mund-und Rachenraum mit 3%igem Wasserstoffperoxid spülen oder 1 Tablette Hydroperit in einem Glas Wasser auflösen, was einer 0,25%igen Lösung von Wasserstoffperoxid entspricht. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, damit den Mund zu spülen und mit einem Wattestäbchen die Mandeln zu behandeln.

Windpocken: Der Ausschlag sollte mit 3%iger Wasserstoffperoxid-Lösung (oder 1%igen Kaliumpermanganat- Lösung) bestrichen werden.

Ekzeme: Auf die feuchten und geschwollene Bereiche Auflagen mit 3%iger Lösung, die umgebende Haut ebenfalls behandeln.

Candidose: Es empfiehlt sich, die betroffenen Hautpartien mit 3%iger H2O2– Lösung einzureiben, anschließend Levorin- Salbe auftragen.

Hautkrebs: In frühen Stadien kann der Tumor ohne operative Einmischung verschwinden.

Update 28.08.2013: betrifft alle nachfolgenden Kommentare

Die Recherchen einer aufmerksamen Leserin haben folgendes ergeben:

Es hat sich als sehr schwierig herausgestellt, H2O2 ohne Phosphor-Stabilisatoren zu bekommen. Sollten Sie eine Apotheke gefunden haben, die Ihnen H2O2 ohne Stabilisator besorgen kann, lassen Sie sich in jedem Fall einmal das Etikett der Original-Flasche zeigen. Dort findet sich meist doch, wenn auch sehr klein geschrieben, der Aufdruck “Stabilisiert”. Hierbei ist nicht klar, welcher Stabilisator benutzt wird.

So erscheint es besser, H2O2 mit Phoshor-Stabilisator zu kaufen, als mit einem Stabilisator, den man nicht kennt.

Quelle: www.russische-heilgeheimnisse.com

Frage:  Kann man bei ihnen bestellen, oder woher bekomme ich es ?
Danke für Mitteilung.

Antwort: Geh zur Quellenseite und Du findest interessante Antworten

Entgiftung statt Vergiftung: Giftbelastung im Körper erkennen – Sieben Warnzeichen (Video)

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Menschen mit Giftbelastung im Körper sind heute keine Seltenheit mehr. Gifte sind allgegenwärtig: Pestizide, Schwermetalle sowie Chemikalien aus Abgasen, Industrie, Reinigungsmitteln, Textilien etc.

Viele dieser Gifte lagern sich im Organismus ein. Nicht immer spürt man sie. Oft aber zeigen bestimmte Symptome die Giftbelastung im Körper an. Nur wenige Menschen denken dann an eine schleichende Vergiftung.

Doch nur, wenn man die Ursache des Unwohlseins erkennt, kann man mit entgiftenden Massnahmen dagegen vorgehen. Welche Symptome können nun auf eine Giftbelastung im Körper hinweisen?

Welche Symptome deuten auf eine Giftbelastung im Körper hin?

Sie fühlen sich schlapp, energielos und müde? Ganz ähnlich wie eine Glühbirne, die darauf wartet, endlich mit Strom versorgt zu werden? Sie leiden unter unerklärlichen Stimmungsschwankungen, Reizdarm oder Kopfschmerzen? All das könnten Hinweise auf eine mögliche Giftbelastung Ihres Körpers sein.

Ohne Gift ist heute niemand mehr!

Niemand ist heute giftfrei. Dr. Klinghardt erzählte in einem Vortrag von einem Cadmium-Detektor in seinem Labor, der bereits dann ausschlug, wenn kurz zuvor auf der 200 Meter entfernten Landstrasse ein Auto vorbeigefahren war. Schon allein Auto- und Industrieabgase versorgen uns also tagtäglich mit den unterschiedlichsten Giften (Der tägliche Giftcocktail: Fluorid, Sonnenmilch, Nagellack und Co. (Videos)).

Die wichtigsten Giftquellen

Weitere Giftquellen sind u. a. die folgenden:

Rückstände von Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden in der Nahrung und in ungefiltertem Wasser
Schwermetalle und Chemikalien aus Zahnfüllungen und Impfstoffen
Chemikalien aus Kleidung, Wohntextilien, elektrischen Geräten und Möbeln
Chemikalien aus Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Chemikalien aus Kosmetika und Körperpflegemitteln (Zahncreme, Hautcremes, Deos etc.)
Chemikalien aus Medikamenten
Chemikalien aus Baustoffen (Farben, Klebstoffen, Imprägniermitteln, Bodenbelägen, Dämmstoffen etc.)
Chemikalien aus Tattoos
Chemikalien aus Verpackungen, Kunststoff, Plastikflaschen, Kochgeschirr etc.

Dr. Klinghart

Sieben Zeichen für eine mögliche Giftbelastung im Körper

Ganz gleich, welchen Giftcocktail man im Laufe seines Lebens anreichert, gesund ist er in keinem Fall. Kinder sind besonders gefährdet, da ihre körpereigenen Schutz-, Abwehr- und Entgiftungsmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Folgen einer Giftbelastung können mannigfaltig sein. Gifte beschädigen die Zellen und deren Funktionen im ganzen Körper einschliesslich des Nervensystems, so dass eine breite Auswahl an Symptomen möglich ist.

Während eine akute Vergiftung meist schnell diagnostiziert werden kann, etwa wenn jemand eine Überdosis Medikamente einnimmt oder versehentlich das Putzmittel statt der Limo trinkt, ist dies bei schleichenden Vergiftungen nicht der Fall. Hier lagern sich über Jahre hinweg Tag für Tag winzige Giftmengen im Körper ein, so dass dann – wenn das Fass am Überlaufen ist – kein Mensch mehr nachvollziehen kann, welche Gifte woher und in welchen Dosen denn nun das tatsächliche Problem sind.

Sehr oft wird eine chronische Vergiftung mit toxischen Substanzen aus der Umwelt, aus Tattoos (Bitte erst informieren, dann tätowieren) oder aus Zahnfüllungen gar nicht als mögliche Ursache für ein Krankheitsproblem in Erwägung gezogen. Und wenn sich mit den üblichen Verfahren nichts aufspüren lässt, wird der Betroffene mit der Diagnose „subjektive Beschwerden ohne Befund“ halt an den Psychologen verwiesen…

Nachfolgend nun mögliche Symptome, die auf eine Giftbelastung im Körper hinweisen können. Beachten Sie jedoch, dass die meisten der genannten Symptome auch viele andere Ursachen haben können, so dass Sie in jedem Falle zunächst abklären lassen sollten, ob nicht ein anderes Problem dahinter steckt, bevor Sie an eine Giftbelastung denken.

1. Zeichen für eine Giftbelastung im Körper: Chronische Müdigkeit

Mit chronischer Müdigkeit ist nicht die Schlappheit nach einer kurzen Nacht gemeint, auch nicht das Energietief am Nachmittag. Wer chronisch müde und leistungsschwach ist, kommt einfach nicht in die Gänge, fühlt sich auch nach ausreichend Schlaf schon am frühen Morgen schlapp und energiearm. Nicht einmal Kaffee kann hier noch viel ausrichten.

Trifft all das zu, liegt in den meisten Fällen in irgendeiner Weise eine Giftbelastung im Körper vor. Nicht umsonst heisst es, die Müdigkeit ist der Schmerz der Leber – und die Leber ist bekanntlich unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Ist sie müde und schwach, verbleiben umso mehr Gifte im Körper. Hier lesen Sie, wie Sie eine Leberregeneration erreichen.

Viele Gifte jedoch wirken direkt sowohl auf das Hormonsystem als auch auf das Immunsystem ein. Beide Systeme werden geschwächt und aus dem Gleichgewicht gebracht.

Gleichzeitig fehlen oft wichtige Vitalstoffe oder andere essentielle Dinge (Bewegung, genügend Trinken etc.), die dem Körper wieder die Kraft zur eigenständigen Entgiftung geben würden. Kein Wunder also, dass das Energielevel in den Keller sackt.

Wird jetzt noch mehr geraucht und noch mehr Kaffee getrunken, um sich irgendwie wach zu halten und aufzuputschen, dann geht der Schuss früher oder später nach hinten los. Denn wer auf einen lahmen Gaul eindrischt, wird daraus kaum ein frischfröhlich dahin galoppierendes Ross machen.

2. Zeichen für eine Giftbelastung im Körper: Wenn eine Gewichtsabnahme misslingt

Wenn Sie Ihr Übergewicht einfach nicht loswerden können, wenn die überflüssigen Kilos trotz aller Mühen nicht weichen, könnte auch hier eine Giftbelastung im Körper die Ursache sein – und die Lösung könnte Entgiftung heissen.

Einerseits können die Gifte Ihr Hormonsystem dahingehend beeinflussen, dass die Hormone eine Gewichtsabnahme verhindern. Andererseits werden viele Gifte ins Fettgewebe verschoben. Das Fett schützt jetzt den Organismus vor der Gefährlichkeit der Gifte. Solange die Gifte vorhanden sind, wird Ihr Körper sein Fett nicht loslassen. Werden jedoch zuerst die Gifte ausgeleitet, dann gelingt plötzlich auch die Gewichtsabnahme wieder.

3. Zeichen für eine Giftbelastung im Körper: Mundgeruch

Wenn Sie trotz aufwändiger Mundhygiene mit häufigem Zähneputzen, Mundspray und Mundwasser an Mundgeruch leiden, dann könnte dies ein Warnzeichen für eine Giftbelastung im Körper sein.

Gifte beeinflussen und verändern nicht nur die Darm-, sondern auch die Mundflora. Das gesunde Gleichgewicht der dort ansässigen Bakterien verschiebt sich zugunsten der Fäulnisbakterien mit dem Ergebnis des fauligen Atems. Aber auch eine durch die hohe Giftbelastung überlastete Leber kann sich über einen schlechten Atem bemerkbar machen.

4. Zeichen für eine Giftbelastung im Körper: Verstopfung

Eine zu grosse Giftbelastung im Körper kann zu einer chronischen Verstopfung führen. Wie unter 3. erklärt, können Gifte zu einer Störung der Darmflora und somit zu einer Verstopfung führen. Die jetzt entstehende Dysbiose wiederum führt zu Schäden an der Darmwand, wodurch weitere Gifte in den Körper dringen können. Der Teufelskreis ist geschlossen.

Allein Verstopfung kann jedoch eine Vielzahl weiterer Symptome verursachen. Denn im Stuhl befinden sich viele Gifte, die mit diesem ausgeschieden werden sollen. Wenn der Stuhl aber lange im Darm verweilt, haben die Gifte viel Zeit, wieder in den Blutkreislauf zurück zu gelangen und können somit die Giftbelastung im Körper erneut erhöhen. Kopfschmerzen, Reizmagen, Schmerzen und Müdigkeit können die Folgen sein.

5. Zeichen für eine Giftbelastung im Körper: Geruchsempfindlichkeit

Nicht nur Schwangere können von heute auf morgen plötzlich geruchsempfindlich werden und manche Gerüche einfach nicht mehr ertragen. Auch Menschen mit einer chronischen Giftbelastung im Körper entwickeln in manchen Fällen eine Geruchsempfindlichkeit.

Wenn Sie also plötzlich das Parfüm Ihrer Kollegin nicht mehr riechen können, Ihnen vom Putzmittel schlecht wird, Sie in der frisch gewaschenen und wohlduftenden Bettwäsche nicht schlafen können oder Sie nicht mehr im neuen Auto fahren möchten, könnte dies ein Zeichen Ihres Körpers dafür sein, dass er zu stark mit Giften belastet ist, eine Übersensitivität gegen Chemikalien entwickelt hat und keinesfalls erneut mit Chemikalien überhäuft werden möchte.

Besonders wenn Sie von Gerüchen der genannten Art auch noch unmittelbar Kopfschmerzen entwickeln, könnte dies eine Giftbelastung Ihres Körpers anzeigen.

6. Zeichen für eine Giftbelastung im Körper: Muskelschmerzen

Muskelschmerzen nach dem Stadtmarathon, der Kletterpartie oder einem neuen Workout sind völlig normal. Wenn Sie aber nichts dergleichen unternommen haben und dennoch unter Muskel- und Gelenkschmerzen leiden, könnte das auf eine Giftbelastung im Körper hinweisen. Denn Chemikalien lagern sich entweder direkt im Muskelgewebe oder in den Gelenken ein und führen so vor Ort zu Gewebeschäden. Oder aber sie verursachen chronische Entzündungen, die wiederum schnell schmerzhaft werden können.

7. Zeichen für eine Giftbelastung im Körper: Hautirritationen

Wenn plötzlich die Akne aus der Teenagerzeit neu erblüht, wenn seltsame Hautausschläge oder Juckreiz Sie plagen, wenn das Gewebe rund um die Augen geschwollen ist oder Sie gar plötzlich eine Schuppenflechte entwickeln, könnte eine Giftbelastung Ihres Körpers daran beteiligt sein.

Denn wenn Leber, Nieren und Darm auf die Schnelle die vorhandenen Gifte und Chemikalien nicht mehr ausleiten können, eilt die Haut zur Hilfe und stellt sich für die zusätzliche Ausleitung der Gifte zur Verfügung (Die Mineralwasser- & Getränke-Mafia).

Sollten Sie also unter einem oder gar mehreren dieser Symptome leiden, ohne zu wissen, was dahinter stecken könnte und auch ohne dass Ihr Arzt eine Ursache hätte finden können, ist eine Giftbelastung durchaus denkbar.

Was gilt es in einem solchen Falle nun zu tun?

Entgiftung statt Vergiftung

Wo eine Vergiftung vorliegt, wird verständlicherweise eine Entgiftung nötig. Ihr Körper fühlt sich überlastet und kommt mit den eintreffenden Giften und Chemikalien nicht mehr zurecht.

Bedenken Sie, dass die Ausleitungsorgane (Leber, Nieren, Darm, Lymphsystem, Haut) eines jeden Menschen über eine andere Leistungsfähigkeit verfügen. Das heisst: Wenn der eine den Mund voller Amalgam hat und damit sehr gut zurecht kommt, ohne je Beschwerden zu entwickeln, so bedeutet das nicht, dass es jedem in dieser Situation so gut gehen muss.

Ein anderer Mensch kann bereits mit einer einzigen Amalgamfüllung oder dem Umzug in eine neu renovierte Wohnung (giftige Baustoffe!) an seine Grenzen kommen und krank werden. Jeder Mensch verfügt also über eine individuelle und teilweise auch genetisch festgelegte Entgiftungsfähigkeit. Wer hier über weniger Kapazitäten verfügt, muss seinen Körper von aussen bei der Entgiftung unterstützen.

Wie entgiften?

Zur Entgiftung, also Reduzierung der Giftbelastung gibt es viele Möglichkeiten, und über sehr viele haben wir bereits ausführlich berichtet. Sollte dies der Fall sein, finden Sie in nachfolgender Liste die passenden Links zu weiterführenden Informationen:

  • Ernähren Sie sich gesund aus frischen und regionalen Bio-Lebensmitteln, um Ihrem Körper weitere Gifte weitgehend zu ersparen und ihn mit den erforderlichen Vitalstoffen zu versorgen. Wählen Sie Lebensmittel mit entgiftenden Eigenschaften, wie z. B.Kreuzblütengewächse (Brokkoli, Kohl, Kohlrabi), frische Sprossen, Knoblauch, Zwiebeln und reichlich grünes Blattgemüse (grüne Smoothies). Meiden sollten Sie in jedem FalleWeissmehlprodukte und Lebensmittel, die in irgendeiner Weise Haushaltszucker oder Fruchtzucker (Fructose) enthalten.
  • Trinken Sie täglich viel Wasser, um die wasserlöslichen Gifte aus Ihrem Körper zu schwemmen.
  • Meiden Sie Alkohol, Nikotin und Kaffee weitgehend.
  • Zur Entgiftung der fettlöslichen Gifte könnte Ihnen eine Fern-Infrarot-Sauna (FIR) weiterhelfen.
  • Vermeiden Sie weitere Gifte, indem Sie Ihre Reinigungs- und Waschmittel sowie Ihre Körperpflegeprodukte im Naturwarensektor kaufen.
  • Lernen Sie, richtig zu atmen. Die richtige Atmung lässt die Körperenergie wieder fliessen und beschleunigt so die Entgiftungsfähigkeit des Organismus.
  • Bleiben Sie immer in Bewegung, sitzen Sie nie mehrere Stunden am Stück. Sorgen Sie stattdessen dafür, dass Kreislauf und Lymphsystem in Schwung bleiben. Nur so können Sie sicher gehen, dass viele Gifte bereits in den Lymphknoten entschärft und schnell an den Darm zur Ausleitung abgegeben werden können. Bei Menschen hingegen, die viel sitzen, schläft das Lymphsystem ein, es gerät ins Stocken – und genauso die Giftausleitung.
  • Starten Sie morgens mit einer Ölspülung (auch als „Ölziehen“ bekannt) und reinigen Sie Ihre Zunge von Belägen.
  • Nehmen Sie ein Magnesiumpräparat ein, da Magnesium bei der Entgiftung hilft, gleichzeitig entzündungshemmend wirkt und – je nach Magnesiumpräparat – auch die Verdauung beschleunigen kann.
  • Nehmen Sie hochwertige Antioxidantien ein, die den oxidativen Stress reduzieren, der automatisch durch eine Giftbelastung entsteht. Antioxidantien sind beispielsweiseAstaxanthin, OPC, Aronia, Gerstengrassaft, Curcumin, Vitamin C etc.
  • Lassen Sie Ihre Zähne kontrollieren, um Zahnherde (entzündete oder kariöse Zähne oderZahnwurzeln) zu entfernen. Zahnherde können den Organismus täglich mit enormen Mengen an Bakterien und Bakteriengiften überschwemmen.
  • Sollte eine Quecksilberbelastung durch Amalgamfüllungen vorhanden sein, können Sie dieFüllungen austauschen lassen und das Quecksilber ausleiten.
  • Wenn Sie eine Aluminiumbelastung vermuten, finden Sie hier weitere Informationen zurAusleitung von Aluminium.
  • Führen Sie eine Darmreinigung durch, um die Darmflora zu sanieren, die Darmwände zu heilen und die Verdauung zu regulieren. Auf diese Weise minimieren Sie die Giftbelastung aus dem Darm und beschleunigen die Giftausleitung mit dem Stuhl. Sollten Sie bereits verstopft sein, aber noch nicht sofort mit der Darmreinigung beginnen wollen, führen Sie in jedem Falle Massnahmen durch, die Ihre Verdauung in Gang bringen: Nehmen Sie Lein- oder Flohsamen mit sehr viel Wasser ein, essen Sie frisches Sauerkraut, trinken Sie Pflaumensaft etc.
  • Im Anschluss an die Darmreinigung könnte eine Lymphreinigung durchgeführt werden. Hier genügen bereits drei intensive Reinigungstage (Details hier: Die Drei-Tages-Lymphreinigung).
  • Führen Sie anschliessend eine Leberreinigung durch, damit die Leber wieder vollständig regenerieren und sich umfassend der Giftausleitung widmen kann.
  • Führen Sie sodann eine Nierenreinigung durch, um Ihre Nieren für die Giftausleitung zu stärken, um die Nieren bei der Regeneration zu unterstützen und um die Giftausleistung über die Nieren zu fördern.
  • Und egal, was Sie tun, vergessen Sie nicht, für ausreichend Schlaf und Entspannungsmomente zu sorgen – beides erhöht die Entgiftungskapazitäten Ihres Körpers. Schlafen Sie immer bei geöffnetem Fenster, um nicht die ausgeatmeten Gifte erneut wieder einzuatmen.

Giftbelastung im Körper Schritt für Schritt abbauen

Wenn Sie langsam aber sicher die genannten Massnahmen in Ihren Alltag einbauen, werden Sie Schritt für Schritt die Giftbelastung Ihres Körpers abbauen können.

Abhängig jedoch von Ihrem Vergiftungsgrad, von Ihren genetisch festgelegten Entgiftungsfähigkeiten und Ihrem augenblicklichen Zustand (auch im Hinblick auf die Versorgung mit Vitalstoffen), kann es notwendig werden, einen Umweltmediziner oder einen anderen Entgiftungsexperten aufzusuchen und mit diesem gemeinsam ein Entgiftungsprotokoll auszuarbeiten und umzusetzen. Die meisten der aufgeführten Punkte werden Ihnen jedoch auch begleitend zu einem professionellen Programm ausserordentlich nützlich sein.

Wann Sie mit einer Entgiftung beginnen sollten? Am besten heute! Denn eine Giftbelastung im Körper muss ganz und gar nicht sein!

Literatur:

Die Mineralwasser- & Getränke-Mafia von Marion Schimmelpfennig

Plastikfreie Zone: Wie meine Familie es schafft, fast ohne Kunststoff zu leben von Sandra Krautwaschl

Plastic Planet – limitierte plastikfreie Öko-Verpackung

Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer von Marion Schimmelpfennig

Quelle: www.pravda-tv.com

Parabene – Hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetik als „globale Bedrohung“

Quelle: netzfrauen.org

kosmetik1Sie stecken in Duschgels, Shampoo oder Zahnpasta. Dort werden Parabene als günstiges Konservierungsmittel eingesetzt. Dabei stehen sie schon lange im Verdacht, in den Hormonhaushalt einzugreifen. Schon vor zwei Jahren sollte die EU-Kommission Kriterien für hormonell wirksame Substanzen vorlegen. Doch bislang liegen sie nicht vor. Schon im Jahr 2011 wiesen Wissenschaftler nach, dass Parabene aus Körperpflegeprodukten ins Blut und ins Gewebe gelangen.

Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnete hormonell wirksame Chemikalien im Frühjahr 2013 als „globale Bedrohung“. Denn es deuten immer mehr Studien darauf hin, dass sie zu verschiedenen Krankheiten führen können, die in den vergangenen Jahren häufiger geworden sind.

Hormonell wirksame Parabene, chemische UV-Filter und synthetische Moschusverbindungen lassen sich in Blut, Harn und Körpergewebe der meisten Menschen nachweisen. Als bedeutendste Quelle für diese Schadstoffbelastung gelten Kosmetikprodukte. Über die Gebärmutter erreichen diese Stoffe auch den sich entwickelnden Fötus und werden im Blut von Neugeborenen ebenso nachgewiesen wie in der Muttermilch.

Hormonell wirksame Chemikalien stehen im Verdacht, das Risiko für Hoden- und Brustkrebs zu erhöhen, bei Männern die Fruchtbarkeit zu verringern, zu Missbildungen der Geschlechtsorgane zu führen, Fettleibigkeit zu fördern und zu verfrühter Pubertät beizutragen. Föten im Mutterleib, Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet. 

In Dänemark hat man bereits reagiert und Parabene in Kinderprodukten schon 2011 verboten. Doch die EU-Kommission reagierte erst vier Jahre später. Anlass dafür war eben diese Entscheidung der dänischen Regierung. Die beiden Konservierungs­stoffe Propylparaben und Butyl­paraben dürfen ab April 2015 nicht mehr in Kinder­kosmetika enthalten sein, die im Windel­bereich zum Einsatz kommen. Betroffen sind davon Produkte wie Wund­schutz­cremes, die üblicher­weise auf entzündete Babypopos aufgetragen werden. Grund­lage ist eine Bewertung der Konservierungsstoffe durch den Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) der EU-Kommission.

Anfang 2014 verbot die Kommission die Verwendung von fünf weiteren Parabenen in Kosmetika – Isopropylparaben, Isobutylparaben, Phenylparaben, Benzylparaben und Pentylparaben (siehe Verordnung (EU) Nr. 358/2014 der Kommission), weil nicht genügend Daten für eine Neubewertung vorlagen. Produkte, die nach dem 30. Oktober 2014 auf den Markt gebracht werden, müssen frei von diesen Stoffen sein. Für Kosmetika, die wieder aus- und abge­waschen werden, hat die EU ebenfalls neue Vorschriften erlassen. Diese gelten sowohl für Kosmetika für Kinder als auch für Erwachsene. Demzufolge dürfen Shampoos oder Duschgele künftig nur noch geringere Mengen an Propylparaben und Butyl­paraben enthalten als bisher: Die derzeit erlaubte Konzentration von 0,4 Prozent bei einzelner Verwendung und 0,8 Prozent bei Verwendung mit anderen Parabenen wird jeweils auf 0,14 Prozent gesenkt.

Synthetische Stoffe imitieren unsere Hormone

Hormonell wirksame Chemikalien sind synthetische Stoffe, die ähnlich wirken wie körpereigene Hormone. Sie sind meist nicht akut giftig, können jedoch wichtige Entwicklungsprozesse stören, die in ganz bestimmten Zeitfenstern des Wachstums ablaufen.

Mehr als ein Drittel der von GLOBAL 2000  im Jahre 2013 getesteten Körperpflegeprodukte enthielten hormonell wirksame Chemikalien. Rund 400 auf dem österreichischen Markt verfügbare Bodylotions, Zahnpasten und Aftershaves wurden auf das Vorhandensein von hormonell wirksamen Chemikalien untersucht. Die am häufigsten nachgewiesenen hormonell wirksamen Stoffe in Kosmetika waren Chemikalien aus der  Gruppe der Parabene sowie der UV-Filter Ethylhexyl Methoxycinnamte. Hierbei handelt es sich um Inhaltsstoffe, die nachweislich durch den Gebrauch von Kosmetika in den menschlichen Körper gelangen und deren hormonell schädigende Wirksamkeit bei Tieren klar belegt ist. Wir Netzfrauen hatten in diesem Beitrag Hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetik als „globale Bedrohung“ darüber berichtet. Was hat sich an dieser Situation geändert?

Parabene – schädliche Wirkstoffe in Kosmetika

Parabene stecken als günstige Konservierungsmittel in Duschgels oder Zahnpasta. Dabei stehen sie schon lange im Verdacht, in den Hormonhaushalt einzugreifen. MARKTCHECK | 29.3.2016

Parabene – „Plusminus“ macht den Versuch

Das Verbrauchermagazin plus/minus sendete einen Beitrag über Parabene, die als günstiges Konservierungsmittel in vielen Kosmetikprodukten enthalten sind. Dr. Marike Kolossa vom Umweltbundesamt ist auf Schadstoffe im Körper spezialisiert. Sie ist in Deutschland eine der wenigen, die sich wissenschaftlich mit Parabenen beschäftigen. In einer Studie hat sie untersucht, wie sich die Parabenbelastung in den vergangenen Jahren verändert hat. Sie erklärt dazu: „Wir wollten mit unserer Studie sehen, wie stark junge Erwachsene in Deutschland mit Parabenen belastet sind. Dazu haben wir 660 Proben, die Hälfte von Männern, die Hälfte von Frauen untersucht und gesehen, dass über die Zeit die Belastungen zunehmen. Besonders die Frauen sind belastet. Das Ergebnis war: Es ist nicht die Frage, ob Menschen mit Parabenen belastet sind in Deutschland, sondern nur wie hoch sie belastet sind.“

„Plusminus“ macht den Versuch

Trotz der Diskussion um Parabene hat die Parabenbelastung nicht abgenommen. Es wurde getestet, wie schnell Parabene in den Körper gelangen. Dazu wurde gemeinsam mit dem Umweltbundesamt ein Versuch mit insgesamt fünf Probanden gemacht. Dafür kaufen sie Körperpflegeprodukte, die Parabene enthalten. Zu Beginn des Versuchs werden die Parabenwerte im Körper über eine Urinprobe gemessen. Danach verwenden die Probanden beim Duschen, Haare waschen und der Körperpflege zwei Tage lang nur die parabenhaltigen Produkte. Nach zwei Tagen nehmen sie erneut eine Urinprobe. Ob sich der Gebrauch der parabenhaltigen Mittel tatsächlich so schnell niederschlägt? Im Umweltbundesamt überprüft Marike Kolossa die Testergebnisse. Ihr Ergebnis ist eindeutig: Fast alle haben schon vor Beginn des Versuchs Parabene im Urin. Doch nach dem Versuch haben die Probanden zum Teil extreme Spitzenwerte. Ein Tester beispielsweise hatte vorher nichts im Urin, aber anschließend einen sehr hohen Wert. Ein anderer Proband fing schon beim doppelten des Durchschnitts an und ging dann sogar auf das Einhundertfache des Durchschnitts.

Als sie den Testpersonen die Werte zeigen, sind sie darüber schockiert, dass sich schon nach zwei Tagen ein solcher Anstieg bemerkbar macht.

Reaktion der Hersteller

Plusminus wollte wissen, was die Hersteller dazu sagen, und fragte beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW e. V.) an, der alle namhaften Kosmetikhersteller vertritt. Ein Interview vor der Kamera möchte man nicht geben. Schriftlich teilt man mit:

 »Die Mengen, in denen Parabene aus kosmetischen Mitteln mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen, sind so gering, dass eine hormonähnliche Wirkung nicht eintreten kann.«

Email an Hersteller schreiben

Sie können den Herstellern von Kosmetika Ihre Besorgnis und Ihren Unmut angesichts der Vielzahl von bedenklichen Produkten auf dem Markt mitteilen und sie dazu auffordern, ihr Sortiment von potentiellen hormonellen Schadstoffen zu befreien.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich einer Untersuchung von Plusminus/ ARD und Marktcheck/SWR entnehme, enthalten
von Ihnen hergestellte Körperpflegeprodukte hormonell wirksame Chemikalien. Diese Stoffe können störend in hormonelle Steuerungsprozesse eingreifen und werden mit einer Vielzahl möglicher Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Dazu gehören ein Rückgang der Spermienqualität und -anzahl, bestimmte Hormon-assoziierte Krebsarten wie Brust-, Prostata- und Hodenkrebs, verfrühte Pubertät bei Mädchen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Die Weltgesundheitsorganisation hat hormonell wirksame Chemikalien im Frühjahr 2013 als globale Bedrohung bezeichnet.

Vor allem Föten im Mutterleib, Kleinkinder und Pubertierende sind durch hormonelle Schadstoffe gefährdet. Denn diese Chemikalien können sensible Entwicklungsphasen stören.

Sie als Hersteller müssen der Verantwortung gegenüber Ihren KundInnen gerecht werden und diese Stoffe vorsorglich aus ihren Produkten nehmen. Ich fordere Sie daher auf, jetzt zu handeln und hormonell wirksame Chemikalien aus Ihrem Produktsortiment zu verbannen.

Vielen Dank.

Hormonähnliche Wirkung nicht ausgeschlossen

Doch das sehen einige Wissenschaftler anders, denn in der Praxis bleibt es nicht bei einer hormonell wirksamen Substanz. Marike Kolossa Umweltbundesamt meint dazu: „Wir haben nicht ein Paraben, sondern wir haben fünf, sechs Parabene im Körper. Wir haben außerdem noch ganz viele andere wie weibliche Hormone wirkende Schadstoffe im Körper und insofern haben wir eine systematische Unterschätzung der Gefährlichkeit unserer Chemikalienbelastung.“

Grafik: Kosmetika und chemische Formel Quelle ARD/Plusminus

Umstrittene Chemie in Körperpflegemitteln

Doch für die Kosmetikbranche sind Parabene praktisch und vor allem auch günstig. Deshalb wollen viele Hersteller sie weiter verwenden. Ulrike Kallee vom BUND sagt dazu: „Wenn man jetzt Parabene ersetzt, dann muss ich wieder darüber nachdenken, wie ich das mache. Daher ist natürlich der Druck von der Industrie da. Man möchte gerne an diesen Stoffen festhalten, seien sie nun gesundheitsschädlich oder nicht.“

Untätige Behörden?

Eigentlich hätte die EU-Kommission schon vor zwei Jahren Kriterien für hormonell wirksame Chemikalien vorlegen müssen, damit man diese endlich regulieren kann. Doch bislang liegen sie nicht vor. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof nach einer Klage Schwedens festgestellt, dass die Untätigkeit der Kommission ein klarer Rechtsbruch sei. Trotzdem tut sich in puncto Kriterien weiterhin nichts. Der mündige Verbraucher muss deshalb wohl selbst eine Lösung finden und auf parabenfreie Kosmetikprodukte beim Einkauf achten.

App und Naturkosmetik als Ausweg

Dabei können inzwischen Apps fürs Smartphone helfen, wie beispielsweise Toxfox oder Codecheck. Beim Einkauf scannt man einfach den Produktcode ein und die App zeigt, ob Parabene enthalten sind, denn im Kleingedruckten auf der Packung sind sie oft schwierig zu entdecken. Klassische Naturkosmetik enthält übrigens grundsätzlich keine Parabene. Außerdem gibt es inzwischen einige Hersteller, die damit werben, auf Parabene zu verzichten. Video und Mehr Informationen: Parabene- Plusminus/ ARD

In dem Beitrag Kosmetikgiganten und ihre Tricks! stellten wir Ihnen die größten Giganten der Branche vor. Die Industrie zur Herstellung von Körperpflegemitteln und Kosmetika gehört als Subbranche zur chemischen Industrie. Als wichtigste Hersteller weltweit sind der amerikanische Procter&Gamble-Konzern (z. B. Head & Shoulders, Herbal Essences und Wella), Unilever (Axe, Dove, DuschDas, Rexona u.a.) und Colgate-Palmolive zu nennen sowie L’Oréal, wenn man auch pflegende Kosmetik einbeziehen will. L’Oréal, ein Konzern, der übrigens zu Nestlé gehört, gilt als wertvollste Körperpflegemarke der Welt. Die deutsche Nivea kommt auf Rang 4. Sie wussten nicht, dass Nivea zu Tchibo gehört? Dann haben wir einen tollen Bericht für Sie. Wie kam Tchibo zu Kosmetik (Nivea), Klebemittel (Tesa) und Wundpflege (Hansaplast) und was macht Nestlé im Aufsichtsrat?

In diesem Beitrag Krebserregende Chemikalien in Shampoos – Illegal Cancer-Causing Chemicals Found in Nearly 100 Shampoo Brands  beschäftigen wir uns mit Shampoo, denn in den USA wurden in fast 100 Shampoo-Marken illegale krebsverursachende Chemikalien gefunden.

Mehr Informationen finde Sie in unserem Beitrag: Wir schminken uns zu Tode – Vorsicht vor diesen Inhaltsstoffen

Jemand aus der Kosmetikindustrie sagte einmal: „Wir verkaufen keine Cremes – wir verkaufen Illusionen.“

Netzfrau Doro Schreier

Lesen Sie dazu auch:

Es gibt Alternativen – denn 85% aller Tampons sind mit Glyphosat von Monsanto verseucht – 85% of Tampons Contain Monsanto’s ‘Cancer Causing’ Glyphosate

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Schockierende Studie: Länder mit den höchsten Impfraten haben auch die höchsten Säuglingssterberaten

Von David Gutierrez in info.kopp-verlag.de

weiter Infinformative Beiträge 

Der Impfbetrug

» Impfen « Das Geschäft mit der Unwissenheit — ein Vortrag von Dr. Johann Loibner

Die Widersprüche der Impf-Hypothese – Dr. med. F.P. Graf (komplett)

Hier der Bericht von Kopp Online . . .

In reichen Ländern mit den höchsten Impfraten von Kindern unter einem Jahr sind auch die meisten Todesfälle in dieser Altersgruppe zu verzeichnen. Das ergab eine Studie, die von einem unabhängigen Informatiker und einem Wissenschaftler vom Think Twice Global Vaccine Institute durchgeführt und im Jahr 2011 im Journal Human & Experimental Toxicology veröffentlicht wurde.

Die Studie war der Erkenntnis geschuldet, dass die USA auf der internationalen Liste der Säuglingssterblichkeit nach wie vor Platz 34 einnehmen, obwohl sie in ihrem offiziellen Impfplan mehr Impfgaben vorschreiben als jedes andere Land.

Für die Studie definierten die Forscher eine »Impfgabe« als »eine exakte Menge eines verabreichten Medikaments oder Wirkstoffs«. Dreifach-Impfstoffe wie DTP (Diphtherie, Tetanus, Pertussis) oder MMR (Masern, Mumps, Röteln) wurden also je als drei Impfgaben gezählt, weil gleichzeitig drei Wirkstoffe verabreicht werden.

Der US-amerikanische Impfplan schreibt im ersten Lebensjahr 26 Impfgaben vor.

Je mehr geimpft wird, umso mehr Babys sterben

Die Forscher verglichen die Säuglingssterberaten der 34 reichsten Nationen der Welt. Vier davon – Andorra, Liechtenstein, Monaco und San Marino – hatten so wenige Todesfälle unter Babys (weniger als fünf), dass ihre Säuglingssterberate als statistisch unsicher erachtet wurde; deshalb wurden diese Länder aus der Analyse ausgeschlossen.

Bei den restlichen 30 Ländern konnte ein Zusammenhang zwischen mehr vorgeschriebenen Impfgaben und einer höheren Säuglingssterberate festgestellt werden – damit wurde das Argument, dass mehr Impfungen die kindliche Gesundheit insgesamt verbessern, widerlegt.

Tatsächlich sollen die meisten der für Babys unter einem Jahr empfohlenen Impfungen gar nicht Krankheiten verhindern, die dieser Altersgruppe gefährlich werden könnten. Vielmehr ist die Impfpolitik darauf ausgerichtet, Kinder so früh wie möglich zu impfen – auch gegen Krankheiten, die ausschließlich später im Leben gefährlich werden können.

Die Länder wurden dann in fünf Gruppen eingeteilt, je nach den Impfgaben, die für Kinder unter einem Jahr verlangt werden: 12 bis 14, 15 bis 17, 18 bis 20, 21 bis 23 bzw. 24 bis 26 Impfgaben. Die Forscher fanden heraus, dass die Länder der Gruppe mit 12 bis 14 Impfgaben eine deutlich niedrigere Säuglingssterberate hatten als Länder mit 21 bis 23 oder 24 bis 26 Impfgaben.

Woran sterben diese Babys?

Wie die Wissenschaftler feststellten, tragen viele Faktoren zur Säuglingssterberate bei, die als einer der wichtigsten Indikatoren für die allgemeine Gesundheit eines Landes gilt. Die eher hohe Säuglingssterberate in armen Ländern ist zurückzuführen auf gar keine oder mangelhafte grundlegende medizinische Versorgung und Infrastruktur, unter anderem fehlende sanitäre Einrichtungen.

Ansteckende Krankheiten sind in diesen Ländern häufiger, hauptsächlich aufgrund ebendieser schlechten medizinischen Infrastruktur und Mangelernährung.

In reicheren Ländern jedoch – wie jenen in der vorliegenden Studie untersuchten – liegen die Faktoren, die zur Säuglingssterberate beitragen, weniger klar auf der Hand. In den USA etwa gab es zwischen 1990 und 2006 vermehrt Frühgeburten, aber dies kann die für eine wohlhabende Nation ungewöhnlich hohe Säuglingssterberate nicht wirklich erklären.

Die Forscher schreiben:

»Anscheinend kommt es auf eine bestimmten Stufe an, die ein Land auf der sozioökonomischen Skala einnimmt – nachdem die grundlegenden Notwendigkeiten für das Überleben von Säuglingen (gute Ernährung, Hygiene, sauberes Wasser und medizinische Versorgung) erfüllt sind – zu einer paradoxen Relation zwischen der Anzahl der den Säuglingen verabreichten Impfstoffe und der Säuglingssterberate: Länder mit höherer Säuglingssterberate verabreichen ihren Babys im Schnitt mehr Impfgaben.

Dies führt zur wichtigen Frage: Stehen manche Todesfälle im Säuglingsalter mit Überimpfung im Zusammenhang?«

Selbst in ärmeren Ländern kann man der Studie nach aus einer hohen Anzahl von Impfgaben nicht auf eine niedrige Säuglingssterberate schließen. Gambia etwa schreibt im ersten Lebensjahr 22 Impfgaben vor und hat eine Impfrate zwischen 91 und 97 Prozent, verzeichnet aber eine Säuglingssterberate von 68,8. Die Mongolei schreibt ebenfalls 22 Impfgaben vor und hat eine Impfrate von 95 bis 98 Prozent, die Säuglingssterberate liegt aber bei 39,9.

»Diese Beispiele scheinen zu bestätigen, dass in Ländern, die sauberes Wasser sowie gute Ernährung, Hygiene und medizinische Versorgung bieten können, die Säuglingssterberate niedrig bleiben wird«, schlussfolgern die Wissenschaftler.

 

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Mittelohrentzündung (Otitis Media) natürlich heilen

Mittelohrentzündung (Otitis Media)

kommt vorwiegend bei Kindern und speziell in den kalten Monaten vor. Liest man schulmedizinische Berichte, so handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut im Mittelohr, hervorgerufen durch Bakterien, Viren und Toxine. So kann man es auch sehen. Doch warum tritt diese Form der Entzündung vor allem bei Kindern auf?

Basisinformation: . . . weiterlesen

Extrakt der Löwenzahnwurzel tötet Leukämie- und Prostatakrebszellen sowie chemotherapieresistente Melanome

Isabelle Z. in Kopp Online

In Ihrem Garten ist er vielleicht nicht gern gesehen, aber es hat sich herausgestellt, dass Löwenzahn ein enormes Potenzial hat, wenn es darum geht, krebskranken Menschen zu helfen.

Das chemotherapieresistente Melanom ist heute die häufigste Krebsform bei 25- bis 29-jährigen Amerikanern. Die einzige Option, die Ärzte diesen Patienten bislang anbieten können, ist ein chirurgischer Eingriff, um den Tumor und das umliegende Gewebe zu entfernen, gefolgt von einerImmuntherapie – all das hat aber keinen Erfolg, wenn das Melanom bereits Metastasen gebildet hat.

Die Lage scheint sich jetzt zu ändern, dank einer einfachen Pflanze, die viele Leute aus ihrem Rasen reißen und wegwerfen. Der Fachbereich für Chemie und Biochemie an der University of Windsor in der kanadischen Provinz Ontario hat nachgewiesen, dass Löwenzahnwurzelextrakt menschliche Tumorzellen dazu bringt, sich selbst zu töten, und das ganz ohne schädliche Nebenwirkung. In der ersten Studie zerfielen Krebszellen innerhalb von 48 Stunden, während gesunde Zellen gar nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Leiter der Studie war Prof. Dr. Siyaram Pandey.

Konzentrierter Löwenzahnwurzeltee in klinischen Versuchen

Diese vielversprechenden Ergebnisse veranlassten die Non-Profit-Organisation Mitacs, bei AOR Inc., einem in Calgary ansässigen Produzenten für natürliche Gesundheitsprodukte, um die Entwicklung eines Löwenzahnteepulvers zu bitten, das deutlich stärker sein sollte als die bereits in Naturkostläden erhältlichen. AOR mahlte dafür Löwenzahnwurzeln, machte daraus ein Konzentrat und gefriertrocknete dieses zu einem Pulver, das Patienten zum Trinken in heißem Wasser auflösen können.

AOR produziert momentan 6000 Portionen dieses Tees für eine klinische Studie, die das Windsor Regional Cancer Centre durchführen wird. Getestet wird der Tee an 30 Patienten mit verschiedenen Krebsarten, darunter auch Leukämie, bei denen konventionelle Therapien erfolglos waren.

Auf der Website des »Dandelion Root Project« der University of Windsor heißt es:

»Seit dem Beginn dieses Projekts können wir im Labor erfolgreich die Wirkung eines einfachen Wasserextrakts aus Löwenzahnwurzeln auf unterschiedliche menschliche Krebszellen feststellen. Wir können seine Effektivität gegen menschliche T-Zell-Leukämie, chronische myelomonozytäre Leukämie sowie Bauchspeicheldrüsen- und Dickdarmkrebs nachweisen – ohne Beeinträchtigung nichtkanzeröser Zellen.«

Die Wissenschaftlerin und Onkologin Dr. Caroline Hamm sagt, dass einige ihrer Patienten nach dem Trinken von Löwenzahnwurzeltee aus dem Naturkostladen Besserungen bemerkten. Der konzentrierte Tee könnte sich als noch viel effektiver erweisen und möglicherweise unzählige Lebenretten.

Löwenzahn könnte eine Reihe von Krebsarten bekämpfen helfen

Eine 2008 im International Journal of Oncologyveröffentlichte Studie zeigte, dass Löwenzahntee Brustkrebs- und Prostatakrebszellen reduziert. Ein späterer Artikel in derselben Fachzeitschrift belegte, dass ein Nahrungsergänzungsmittel, das Löwenzahn enthielt, das Wachstum von Prostatakrebszellen hemmt. Löwenzahnextrakte werden zudem in der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Medizin der amerikanischen Ureinwohner effektiv gegen Brustkrebs und Leukämie eingesetzt.

Darüber hinaus gibt es vielversprechende Hinweise darauf, dass Löwenzahnextrakte auch Darmkrebs- und Bauchspeicheldrüsenkrebszellen bekämpfen.

Löwenzahn hat viele weitere Vorteile

Hier endet der Nutzen des Löwenzahns noch nicht. Die Wurzeln können auch die Bildung von Gallenflüssigkeit stimulieren,  Allergien lindern, den Cholesterinspiegel senken und die Leberreinigen. Außerdem enthalten sie viel Vitamin A und K.

Dies ist nur eines von vielen natürlichen Heilmitteln, die bei Krankheiten, die die Schulmedizin nicht bezwingen kann, Erfolg versprechen. In den Wäldern, Meeren und sogar in den Wüsten unseres Planeten wachsen sehr wahrscheinlich noch unzählige weitere natürliche Arzneimittel, die nur auf ihre Entdeckung warten.

Das Summen verstummt – Lebensräume der Insekten verschwinden

Quelle: www.pravda-tv.com

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Wissenschaftler warnen vor einem neuartigen Insektensterben in Deutschland. „Da fliegt nichts mehr“, sagt Josef Tumbrinck vom Naturschutzbund (Nabu).

In Nordrhein-Westfalen sei in den letzten 15 Jahren ein starker Insektenschwund beobachtet worden. Der Nabu fordert, bundesweit möglichst rasch ein dauerhaftes Insektenmonitoring aufzubauen, um einen Überblick über die Entwicklungen zu bekommen.

„Genauso wie man den Kölner Dom nicht zerstört, sollte man auch Artenverluste nicht einfach so hinnehmen“, betonte der Göttinger Agrarökologe Teja Tscharntke. Für ihn sind vor allem Eingriffe des Menschen in den Lebensraum der Tiere wie Landwirtschaft und Überdüngung schuld an dem Rückgang. „Es geht um den Erhalt der Vielfalt“, sagte er. Auch der Einsatz von Insektiziden wie Neonicotinoide hätte einen negativen Einfluss auf die Insekten.

Der Ökologe Prof. Johannes Gepp nennt als weitere Ursachen Monokulturen in der Forstwirtschaft sowie die Begradigung von Flüssen. Auch neue Nutzungsmethoden bei Wiesen spielen eine Rolle: Da Bauern heute gemähtes Heu in Folie verpacken, sterben eingeschlossene Insekten.

Ökologischer Landbau könnte eine Lösung sein

Josef Tumbrinck forderte den Ausbau des ökologischen Landbaus. Dieser sollte besonders in Schutzgebieten und Pufferzonen gefördert werden, denn auf diesen Flächen dürfen keine Pestizide eingesetzt werden. Außerdem müssten Insektizide überprüft werden: Sie dürften erst zugelassen werden, wenn sicher sei, dass sie keine schädlichen Auswirkungen auf das Ökosystem haben (Weltweit nur noch zwei intakte Wälder übrig – Europas letzter Urwald bedroht (Videos)).

Insekten haben als Bestäuber von Pflanzen eine große Bedeutung. Der Leipziger Umweltforscher Josef Settele beobachtet jedoch, dass der Bestand vieler wilder Bestäuber wie Wildbienen oder Schwebfliegen stark zurückgeht. Gleichzeitig seien Insekten auch wichtige Regulatoren für Schädlinge und Nahrung für andere Tiere wie Vögel, betonte er.

Immer mehr Beweise: Neonicotinoide verursachen chronische Effekte

Der flächendeckende, vorbeugende Einsatz von Neonicotinoiden schadet Honigbienen und wildlebenden Insekten. So lautet das Ergebnis einer europaweiten Metastudie.

„Es gibt klare Beweise, dass bereits geringste Mengen Neonicotinoide solche chronischen Effekte auf Nützlinge haben können“, sagt der Berner Professor Peter Neumann. Die Studie „Academies Review insecticide harm“ der Organisation „European Academies Science Advisory Council“(EASAC) zeigt, dass sich der vorbeugende Neonicotionoid-Einsatz unter anderem in einem frühen Tod von Königinnen und einer geringeren Fortpflanzungsrate bei Wildbienen auswirkt. Der Studie zufolge sind nicht nur Honigbienen, sondern auch Motten und Schmetterlinge betroffen, die ebenfalls Pflanzen bestäuben. Auch auf insektenfressende Vögel hätten die Pestizide Auswirkungen (Tierwelt: Motten haben gelernt – Stadt-Motten vermeiden künstliche Lichtquellen).

 

Flächenfraß in Deutschland, Österreich und Schweiz

In Deutschland gehen durch immer neue Siedlungs- und Verkehrsflächen jeden Tag 69 Hektar an Lebensräumen verloren. In der Schweiz werden pro Tag 8 Hektar Boden versiegelt, die Siedlungsfläche hat sich dort in den letzten 25 Jahren um 24 Prozent ausgedehnt. Seit 1850 wurden 70 Prozent der Auen zerstört, im gleichen Zeitraum gingen 82 Prozent der Moore verloren. In Österreich werden jeden Tag 10 bis 12 Hektar in Bau- und Verkehrsflächen umgewandelt. 90 Prozent der Grünlandbiotope, 83 Prozent der Moore und 57 Prozent der Waldbiotope sind dort gefährdet.

Link zum Beitrag in der 3sat Mediathek.

Literatur:

Ändere die Welt!: Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen von Jean Ziegler

Der große Landraub: Bauern des Südens wehren sich gegen Agrarinvestoren von Thomas Kruchem

Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt von Peter Wohlleben

Holzwunder: Die Rückkehr der Bäume in unser Leben von Erwin Thoma

Quellen: PublicDomain/3sat.de am 20.05.2016

Was ist eigentlich dieses DMSO?

Es gibt da etwas, was seit 150 Jahren bekannt ist, beim Menschen hervorragende Therapieerfolge erzielte, für kurze Zeit offiziell zugelassen war und dann aufgrund des enormen Erfolges wieder vom Markt genommen wurde – nur um jetzt eine Renaissance zu erleben. Die Rede ist von Dimethylsulfoxid. Sagt Ihnen nichts? Dann müssen Sie den folgenden Artikel lesen!

Die Molekularstruktur

Die Molekularstruktur von DMSO (Dimethylsulfoxid).

Die Industrie setzt DMSO (Dimethylsulfoxid) aufgrund seiner Wirkung schon lange als Lösungsmittel ein. Seit über fünfunddreißig Jahren ist es auch in der Human- und Tiermedizin zugelassen, denn es hat mannigfaltige und sehr beeindruckende Wirkungen auf den Körper. Doch darüber sollte man eigentlich gar nicht reden dürfen, wenn es nach dem Willen der Pharmalobby geht.

Unaufhaltsamer Alleskönner

DMSO ist kein Heilmittel, doch es kann den Körper dabei unterstützen, sich selbst zu regenerieren. Von den vielen positiven Eigenschaften des DMSO ragen zwei deutlich heraus: DMSO ist ein einzigartiges bipolares Lösungsmittel. Das heißt, es verbindet sich sowohl mit Wasser als auch mit Fetten – ist also wasser- und fettlöslich. Deshalb findet es in der Industrie als Lösungsmittel vielfältigen Einsatz. Doch auch unser Körper enthält sehr viele wasser- und fettlösliche Stoffe. Und damit sind wir bei der zweiten wichtigen Qualität von DMSO: Es kann hervorragend als Trägersubstanz eingesetzt werden, da es alle in ihm gelösten Substanzen quasi als „Schlepper“ in die Zelle zu bringen vermag.

Diese Tatsache ermöglicht nun eine ganz andere Art der Therapie: Bestehende Behandlungsformen werden dank DMSO bereits in ihrem Ansatz unterstützt, gestärkt und optimiert. Denn was nützt die beste Feuerwehr, wenn sie nicht bis zum Brandherd durchdringen kann? Was bei der Feuerwehr Blaulicht und Sirene sind, die den Weg freimachen, das bewirkt im übertragenen Sinn DMSO im Körper. Es durchdringt mühelos organische Strukturen aus Fetten, Kohlehydraten und Wasser und bringt so das in ihm gelöste Arzneimittel bis in die Zelle hinein. Man beachte: Viele Stoffe sindentweder wasser- oder fettlöslich – und scheitern, ohne in DMSO gelöst zu sein, schon an den ersten natürlichen „Barrieren“.

Zellregeneration

Gerade in akuten (Not-)Situationen, die pharmazeutische Medikamente unumgänglich machen, macht deren Kombinierung mit DMSO Sinn: Denn durch seine Wirkungsverstärkung kann man Arzneien niedriger dosieren und ergo fallen die Nebenwirkungen weniger schwer aus.

Dies öffnet vor allem in der Kortison-Behandlung neue Wege, lassen sich die Kortison-Langzeitdosierungen auf diese Weise doch oftmals unter die sogenannte Cushing-Schwelle drücken – also unter jenen Kortison-Grenzwert, der nach zweiwöchiger Einnahme bereits schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich ziehen kann. Der Verstärkungsfaktor von DMSO liegt im Fall von Kortison bei zehn bis eintausend!

Davon abgesehen besitzt DMSO noch ganz viele andere Eigenschaften, die den Körper positiv unterstützen:

  • DMSO fängt freie Radikale und wandelt sie um, damit diese über die Nieren ausgeschieden werden können (antioxidative Wirkung);
  • DMSO hilft den Zellen beim Entgiften, kann allergische Reaktionen abschwächen und stärkt so das Immunsystem;
  • zudem hilft DMSO bei Muskel- und Gelenkschmerzen, wirkt entzündungshemmend und fördert die Konzentration;
  • wurden mit DMSO auch Narbenkeloide (Hautgeschwülste bei Narben) behandelt, wobei das Narbengewebe sich wieder zurückbildete und Schwellungen abklangen.
  • DMSO beugt Verhärtungen vor und beschleunigt die Wundheilung.
  • Mikrobiologen konnten bereits mit einer 35-prozentigen DMSO-Lösung Bakterien in ihrem Wachstum hemmen.

Laut dem Naturwissenschaftler und Buchautor Dr. Hartmut Fischer kann man die verschiedenen Wirkungen von DMSO auf folgenden Nenner bringen: DMSO unterstützt und bewirkt – auch bei schwerwiegender Schädigung von Gewebe – die Neuordnung und Regeneration der Zellen oder schützt den Körper vorbeugend.

Hilfreich bei Krebs?

Fischer führt in seinem DMSO-Handbuch weiter aus, dieser Stoff könne sogar die Therapieansätze in der alternativen Krebsheilung revolutionieren. Freiverkäufliche Substanzen wie DCA (Dichloressigsäure), rechtsdrehende Milchsäure oder auch Alpha-Liponsäure lassen große Heilungserfolge bei bösartigen Tumoren erwarten, kombiniert man sie mit DMSO. Die drei erwähnten Stoffe haben eines gemeinsam: Sie beeinflussen auf positive Weise direkt die Mitochondrien – und somit die zentral wichtige ‚Batterie‘ der Zelle. Weil sie die Funktion der Mitochondrien normalisieren und fördern, helfen sie indirekt bei der Zellatmung und dem programmierten Zelltod (als Schutzfunktion des Körpers).

Dichloressigsäure (DCA)1 treibt entartete Krebszellen in den programmierten Zelltod.Focus Gesundheit schreibt dazu: „Evangelos Michelakis von der University of Albertabeobachtete im Laborversuch, dass das Minimolekül die Rückbildung unterschiedlicher Tumore von Lunge, Brust und Gehirn bewirkt.“2 Das Problem bei DCA ist jedoch, dass sie ätzend und nicht besonders gut löslich ist und so unter Umständen nicht resorbiert werden kann. Wie also bringt man DCA gefahrlos in Gewebe und Zelle? Die Antwort ist einfach: DCA löst sich sehr gut in DMSO!

Krebszellen produzieren sehr große Mengen an linksdrehender Milchsäure, welche das umliegende Gewebe schwächt und schädigt. Rechtsdrehende Milchsäure hingegen fördert den gesunden aeroben Stoffwechsel und kann ebenfalls mithelfen, die Mitochondrien zu reaktivieren.

Auch die Alpha-Liponsäure ist ein essentieller Bestandteil des Mitochondrienstoffwechsels, wobei sie als Koenzym auftritt. Zudem benötigt der Körper diesen Stoff, um verbrauchte Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Koenzym Q10 und Glutathion zu erneuern.

Ein Wort zum richtigen Umgang mit DMSO: Gerade weil DMSO ein hervorragendes Lösungs- und Schlepp-Mittel ist, muss man bei seiner Anwendung achtsam und im wahrsten Sinne des Wortes ‚sauber‘ arbeiten. Denn das DMSO unterscheidet nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Substanzen, es nimmt einfach alle in ihm gelösten Stoffe mit. Grundsätzlich sollte man nur hochwertiges und somit reines DMSO in zertifizierter Pharmaqualität (Ph. Eur.)3 verwenden. Arbeitsmaterialien wie Behälter, Pipette und Löffel sollten nicht aus Plastik, sondern aus Glas oder Keramik bestehen.DMSO kann übrigens äußerlich, oral und intravenös angewendet werden. Eine genaue und sichere Wegleitung finden Sie im Buch von Hartmut Fischer.

DMSO verstärkt MMS

Dem treuen ZeitenSchrift-Leser ist Natriumchlorit (MMS) sicherlich ein Begriff. Wir haben schon mehrmals über dieses hochwirksame und nebenwirkungsfreie „Antibiotikum“ geschrieben, das auch zur Wasserreinigung eingesetzt werden kann (in den ZeitenSchriften 59, 62, 64 und 67). Laut dem ‚Vater’ des MMS, Jim Humble, lassen sich diese beiden Substanzen sehr gut miteinander kombinieren, denn dank dem DMSO gelangt fünfmal mehr MMS ins tiefe Gewebe als bei separater Anwendung. Entsprechend besser kann MMS Viren und Bakterien neutralisieren.

Das DMSO-Handbuch

Medizinische und pharmazeutische Forschungen lassen immer wieder erkennen, dass DMSO die größte Anzahl und Bandbreite von Wirkungen zu bieten hat, die jemals für ein einzelnes Mittel nachgewiesen werden konnten. Fischers 292 Seiten dickes Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich ernsthaft mit DMSO befassen wollen!

Erfahrungsberichte

Ein eindrückliches Beispiel für die Wirkung von DMSO erlebte der amerikanische Arzt Dr. Stanley Jacob. Er therapierte sieben Patienten, die an einerstarken Schleimbeutelentzündung (Bursitis) litten und sich ohne fremde Hilfe weder an- noch ausziehen konnten. Jede Bewegung des Armes oder der Schultern bereitete ihnen extreme Schmerzen. Eine Linderung war frühestens in zwei Wochen zu erwarten. Also rieb Jacob die Patienten mit DMSO ein. Zwanzig Minuten danach „waren alle sieben Patienten entweder vollständig oder fast vollständig frei von Schmerzen. Alle konnten das erkrankte Schultergelenk merklich freier bewegen als zuvor.“4

Eine 65-jährige Frau ging in Florida eigentlich zur Behandlung ihrer Schleimbeutelentzündung in die Klinik. Nach der DMSO-Behandlung klang nicht nur die Entzündung schnell ab, sondern auch die Phantom-Schmerzen, die sie seit der Amputation ihres Beines hatte, waren verschwunden.5

Ein 71-jähriger Mann litt an Krampfadern. Aus reiner ‚Experimentierfreude‘ bepinselte er seine Beine regelmäßig mit einer DMSO-Lösung. Nach einigen Wochen bildeten sich die Varizen deutlich zurück und die Schmerzen und das Schweregefühl verschwanden.6

Ein Achtjähriger hatte mehr als handtellergroße Mykosen (Verpilzungen) an seinen Unterschenkeln. Nach einer dreimaligen Anwendung von DMSO verschwand derHautpilz spurlos und komplett.7

Ein Kleinkind, welches an Ohrenentzündung litt, wurde mit einigen Tropfen DMSO-Lösung direkt ins Ohr therapiert. Nach wenigen Minuten versiegten die Schmerzenstränen und der Kleine konnte wieder lachen. Ein anderes Kind litt an einer chronischen Entzündung des Gehörgangs mit Ekzembildung an der Ohrmuschel. Nach einer einmaligen Anwendung von verdünntem DMSO konnte der Junge endlich wieder problemlos schlafen und das Krankheitsbild war nach wenigen Tagen verschwunden.8

Viele weitere hoffnungsgebende Erfahrungsberichte und Anwendungsanleitungen finden Sie imDMSO-Handbuch von Dr. Hartmut Fischer. Darin widmet er sich auch der DMSO-Anwendung bei Tieren. Mit DMSO muss achtsam umgegangen werden. Wer wirklich damit arbeiten will, sollte zuerst das DMSO-Handbuch lesen. Die erwähnten Eigenschaften der Wirkverstärkung und Schleppfunktion machen das DMSO aber auch speziell für Ärzte und Therapeuten zu einer ernstzunehmenden (Wieder-)Entdeckung.

Quelle: www.zeitenschrift.com

Gut zu Wissen

  • DMSO wurde bereits 1866 entdeckt, aber erst Anfang der 1960er Jahre beim Menschen angewendet. 1965 hatte die amerikanische FDA es mit einem sofortigen Verkaufsverbot belegt. Im Jahr 1973 wurde es wieder in der Schweiz, 1978 in Deutschland für die Humanmedizin zugelassen.
  • Medizinische Nebenwirkungen sind keine bekannt. DMSO gilt sogar als siebenmal sicherer als Aspirin.
  • Eine unangenehme „Nebenwirkung“ gibt es: Während der (oralen) DMSO-Anwendung entwickelt man einen starken Eigengeruch, der nach Knoblauch oder Austern riecht. Selber nimmt man das nicht wahr, die Umwelt hingegen schon. Der Geruch verflüchtigt sich jedoch nach circa drei Tagen.
  • Bakterien und Viren sind zu groß, als dass sie von DMSO mitgeschleppt werden könnten. Nur solche Stoffe, die von sich aus die oberste Hautschicht durchdringen können, werden in den Körper hinein mitgetragen.
  • Weltweit sind in über 125 Ländern gegen 11‘000 wissenschaftliche Artikel über die medizinische Anwendung sowie 40‘000 Artikel über die chemischen Eigenschaften von DMSO publiziert worden. – Warum erfährt man dann praktisch nichts darüber?
  • Die Antwort liegt natürlich auf der Hand: DMSO kann von der Pharmaindustrie nicht patentiert werden und ist daher finanziell nicht interessant, sondern bloß eine Konkurrenz zu viel teureren Produkten.

Entzündung der Bindehaut – Konjunktivitis – Naturheilmittel

Quelle: www.heilpraxisnet.de

Entzündung der Bindehaut – Konjunktivitis

Eine Entzündung der Bindehaut kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Viren, Bakterien, aber auch Fremdkörper, Rauch, Staub, Sonnenlicht, Trockenheit oder Heuschnupfen sind als Auslöser für eine Bindehautentzündung zu nennen.

Zu den Symptomen gehören Augenjucken, Brennen, Fremdkörpergefühl, Rötung, Tränen der Augen und eventuell leichte Schmerzen.

Kamillentee kann schon mit ein bis zwei Anwendung Wunder bewirken.

Ich hatte selber durch Überkopfarbeiten beim Schleifen und bei Holzarbeiten Staub und Farbe in die Augen bekommen, die sich dann mit einer Bindehautentzündung „bedankt“ haben. Nach einer Anwendung war das Auge wieder frei von Entzündung. 

Wie anwenden?

Am besten Kamillenblüten aus dem eigenen Garten nehmen, in einen Teebeutel füllen, zerkleinern und dann in heißes Wasser hängen. Wenn der Tee sattgelb ist heraus nehmen. Einen Wattebausch im Tee einweichen, dann so warm wie möglich auf das entzündete, geschlossene Auge drücken. Wenn der Bausch kühl ist wieder eintauchen und aufs Auge drücken. Ein paar mal wiederholen. 

Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)
Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)

Pflanzen, die helfen können – äußerlich angewandt

Bei allen Pflanzenanwendungen ist auf absolute Sauberkeit zu achten. Verwendete Teebeutel oder der zubereitete Aufguss sind stets nur für eine einzige Anwendung geeignet. Um zu verhindern, dass Reste der Pflanzen in den Absud gelangen, ist für das Abseihen ein Kaffeefilter zu empfehlen. Als Auflage eignet sich am besten eine sterile Kompresse, die jedes Mal erneuert werden muss.

Augentrost

Augentrost ist, wie der Name schon sagt, eine geeignete Pflanze bei einer Bindehautentzündung. Ein Teelöffel des Krautes wird mit circa 250 Milliliter kochendem Wasser übergossen. Das Ganze sollte sieben bis zehn Minuten ziehen. Ist der Tee lauwarm, wird eine sterile Kompresse damit getränkt und diese dann für circa zehn Minuten auf das betroffene Auge gelegt. Dies kann mehrmals täglich wiederholt werden. Verklebungen, die sich häufig in Verbindung mit einer Konjunktivitis über Nacht bilden, lassen sich mit etwas Augentrosttee leicht entfernen. Dabei ist zu beachten, dass das Auge stets von außen zur Nase hin ausgewischt wird.

Der Tee kann auch getrunken werden. Dieser ist recht hilfreich bei allen Entzündungen der Schleimhäute im Bereich des Hals-Nasen-Ohrentraktes, aber auch bei einer Gastritis(Magenschleimhautentzündung). Augentrost (Euphrasia officinalis) ist auch in homöopathischer Form erhältlich, die bei einer Bindehautentzündung ebenfalls Linderung verspricht. Wer keine Teekompressen mag, kann zu fertigen Augentropfen greifen, die Euphrasia enthalten. Hier sind vor allem Tropfen in Einzeldosen zu empfehlen.

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee hilft recht gut, wenn die Augen im Rahmen einer Bindehautentzündung brennen und leicht gerötet sind. Hierfür werden Schwarzteebeutel aufgebrüht und anschließend eine Zeit lang in den Kühlschrank gelegt. Diese kühlende Kompresse wird anschließend auf den Augen platziert, entspannt diese und lindert das Brennen. Auch dies kann mehrmals täglich durchgeführt werden, jedoch ist für jede Anwendung ein frischer Teebeutel zu verwenden.

Eichenrinde

Die Eichenrinde wirkt adstringierend, Juckreiz stillend und antiseptisch. Vor allem dann, wenn die Bindehautentzündung durch kalten Wind verursacht wurde, ist eine Eichenrinden-Kompresse eine gute Möglichkeit, den Augen Linderung zu verschaffen. Ein Teelöffel Eichenrinde wird mit einer Tasse kaltem Wasser vermischt und dann zum Kochen gebracht. Nach drei Minuten wird der Tee abgeseiht und mit einer Tasse abgekochtem, bereits abgekühltem Wasser aufgegossen. Eine sterile Kompresse damit getränkt und fünf bis zehn Minuten lang auf das Auge gelegt, schafft Erleichterung. Auch dies kann mehrmals täglich, jedoch stets mit einem frischen Absud durchgeführt werden.

Fenchel

Gerade bei einer Bindehautentzündung in Verbindung mit Lidschwellung, ist Fenchel angezeigt. Ein Teelöffel Fenchel, der vorher mit einem Mörser leicht angestoßen wurde, wird mit einer großen Tasse kochendem Wasser überbrüht. Das Ganze sollte circa zehn Minuten ziehen und wird dann abgegossen. Wenn der Tee etwas abgekühlt ist, kann eine sterile Kompresse damit getränkt und anschließend auf das kranke Auge gelegt werden. Auch diese Augenkompressen bleiben ungefähr zehn Minuten dort.

Virginischer Zauberstrauch

Hamamelis virginianawirkt adstringierend und antientzündlich. Für Kinder ist der Zauberstrauch erst ab dem 12. Lebensjahr zu empfehlen. Zwei bis drei Gramm der getrockneten Rinde werden mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergossen. Nach sieben bis acht Minuten wird abgeseiht und wenn der Absud etwas abgekühlt ist, können sterile Kompressen damit getränkt und bei einer bestehenden Bindehautentzündung auf die Augen gelegt werden. Diese bleiben dort ungefähr zehn Minuten. Auch dies kann mehrmals täglich angewendet werden. Dabei ist der Absud jedes Mal zu erneuern.

Salbei

Salbei ist vor allem in Verbindung mit Halsschmerzen als wirkungsvolles Hausmittel bekannt.Jedoch ist Salbeitee nicht nur ein hilfreiches Gurgelmittel, sondern wirkt auch bei überanstrengten, gereizten Augen. Dazu wird ein Tee hergestellt, und zwar aus einem Esslöffel voll Salbeiblätter mit einen viertel Liter kochendem Wasser. Nach circa 10 Minuten kann abgeseiht werden. Ist der Tee etwas abgekühlt, werden die Kompressen damit getränkt und für einige Minuten auf die Augen gelegt.

Kurkuma – Gelbwurz

Kurkuma (Gelbwurz) ist ein fein aromatisches Gewürz aus der indischen Küche. In der Phytotherapie wird Kurkuma bei der Behandlung von Leber- und Gallenbeschwerden verwendet. Aber auch äußerlich, in Form von Waschungen, kann Gelbwurz bei einer Bindehautentzündung zum Einsatz kommen. Ein Teelöffel des Pulvers wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und nach einer viertel Stunde durch einen Kaffeefilter abgeseiht. Damit sind die „kranken“ Augen mehrmals täglich auszuwaschen. Das Auge bleibt dabei geschlossen und wird mit dem Gelbwurztee von außen nach innen (zur Nase hin) abgewaschen. Vorsicht – Gelbwurz kann auf der Kleidung Flecken hinterlassen.

Kamille

Ein uraltes Hausmittel ist die Kamille. Früher wurde sie auch oft bei erkrankten Augen verwendet. Aber gerade für diese Anwendung galt sie über Jahre hinweg als ungeeignet. Kamille hat eine entzündungshemmende Wirkung, kann aber auch, vor allem bei falschen Gebrauch, das Gegenteil bewirken. So ist sehr auf die richtige Anwendung zu achten. Hier gilt der Grundsatz: weniger ist mehr. So reichen eine paar Blüten durchaus, um eine wirkungsvolle Kamillenmilch für die Augen herzustellen. Die Blüten werden mit einem viertel Liter kochender Milch übergossen und nach ein paar Minuten durch einen Kaffeefilter abgegossen. Hier ist sehr darauf zu achten, dass von den feinen Härchen der Kamille nichts mehr im Absud übrig bleibt. Kompressen, benetzt mit der Milch, auf die geröteten Augen gelegt, können bei einer Bindehautentzündung gute Dienste leisten.

Ringelblume – Calendula

Die Ringelblume ist eine wunderschöne gelb-orange blühende Blume mit einer hervorragenden Heilwirkung. Am häufigsten wird sie bei der Behandlung von schlecht heilenden Wunden, sowohl innerlich als auch äußerlich eingesetzt. Aber auch als Hausmittel bei Bindehautentzündungen hat sie ihre Daseinsberechtigung. Dafür wird ein „Ringelblumentee“ aus einem gehäuften Teelöffel mit 250ml kochendem Wasser gekocht. Dieser zieht eine viertel Stunde lang und ist dann abzugießen. Die darin getränkten Kompressen werden circa 15 Minuten aufgelegt und dies am besten mehrmals am Tag wiederholt, stets mit einem frisch hergestelltem Tee.

Pflanzen, die helfen können – innerlich angewandt

Verschiedene Pflanzen können von Innen heraus gegen die Bindehautentzündung wirken, wobei hier vor allem die Petersilie und der Spitzwegerich erwähnenswert sind.

Petersilie
Petersilie hilft bei stark überanstrengten Augen. Aus dem Gewürzkraut wird ein Tee gebraut. Dafür ist ein Teelöffel Kraut mit einem Viertel Liter kochendem Wasser zu übergießen. Nach zehn Minuten kann das Ganze gefiltert werden. Der Tee wird hier nicht für Kompressen verwendet, sondern getrunken und zwar zweimal täglich eine frisch zubereitete Tasse Tee.

Spitzwegerich
Ebenso innerlich verabreicht, hilft ein Spitzwegerichtee. Für die Zubereitung von einer großen Tasse Tee, wird ein gehäufter Teelöffel Kraut benötigt. Die Ziehzeit beträgt circa acht bis zehn Minuten.

Weitere Hausmittel

Andere Hausmittel versprechen über ihre kühlende, Juckreiz lindernde, abschwellende und antientzündliche Wirkung ebenfalls Hilfe gegen die Konjunktivitis. Quarkwickel, Zwiebelmilch und Kochsalzlösungen sind hier die wichtigsten Anwendungen.

Quark
Ein vielversprechendes weiteres Hausmittel bei Bindehautentzündung ist der altbekannte Quark, der eine stark entzündungshemmende Wirkung entfaltet. Dieser wird auf ein sauberes Tuch gestrichen, dies zu einem Päckchen gefaltet und die dünne Seite des Tuches auf das Auge gelegt. Dort bleibt die Kompresse mindestens 20 Minuten lang. Damit der Quark nicht so kalt ist, kann die Auflage vor Gebrauch noch etwas wischen zwei Wärmflaschen angewärmt werden, so dass dieser leicht temperiert ist.

Zwiebelmilch
Zwiebelmilch ist vor allem bekannt durch ihre Wirkung gegen Husten. Schon unsere Großmütter haben dieses Hausmittel zubereitet, wenn ein Familienmitglied erkältet war. Die Anwendung bei einer Bindehautentzündung klingt recht ungewöhnlich, ist jedoch hilfreich. Gehackte Zwiebeln werden mit Milch übergossen und solange gekocht, bis sie weich sind. Das Ganze muss dann durch ein feines Sieb gegossen werden, damit die übrigbleibende Flüssigkeit keine Zwiebelreste mehr enthält. Ein Teelöffel Honig zugefügt, wenn die Milch nicht heißer als 40°C ist, kann die Wirkung unterstützen. Mit dieser Zwiebelmilch wird das kranke Auge im geschlossenen Zustand von außen nach innen hin mehrmals täglich abgewaschen. Die heilende Flüssigkeit ist jedes mal frisch zuzubereiten.

Kochsalz
Ein ganz einfaches Hausmittel bei gereizten Augen ist das Auswaschen mit Kochsalzlösung. Diese ist in Ampullen in der Apotheke erhältlich. Natriumchlorid ist auch eine gute Hilfe bei trockenen Augen, aus denen sich gegebenenfalls über kurz oder lang eine Bindehautentzündung entwickeln kann. (sw)

Wichtiges zum Schluss

Bei einer Bindehautentzündung gilt Vorsicht. Stets ist auf Sauberkeit zu achten. Bevor die Augen behandelt werden, sind unbedingt die Hände zu waschen. Auch gehört eine Konjunktivitis in ärztliche Behandlung, selbst wenn bei leichten Beschwerden oder auch in Verbindung mit der schulmedizinischen Behandlung Hausmittel gegen die Bindehautentzündung durchaus hilfreich sein können, Linderung verschaffen und die Heilung beschleunigen. (sw)
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