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Handverletzungen, Kahnbeinbrüche, Mittelhandbrüche etc., Abstützen mit den Händen ist nicht mehr möglich – was tun?

Immer wieder hört man von Menschen, „ich kann mich nicht mehr abstützen“ „ich kann keine Liegestützen  mehr machen“, „ich kann nicht mehr richtig zupacken“ und ähnliches.

Warum eigentlich, was kann da sein?

Oft passiert es dass man stürzt, sich mit den Händen abfängt und danach große Probleme hat, die Hand zu bewegen, sich abzustützen etc. Auch bei Unfällen werden oft die Hände verletzt.

Kahnbeinbrüche, Mittelhandbrüche, aber auch nur Stauchungen können die Folgen sein

Was tun?

Anfänglich ist es sehr wichtig, den verletzten Bereich zu kühlen, um die Schwellung in Grenzen zu halten. Sehr hilfreich sind Bachblüten (Notfalltropfen/Rescue), die man einmal in den Mund tropft, um den Schock zu lindern und andererseits Umschläge im betroffenen Bereich zu machen.

Röntgen, schauen ob und wenn ja was gebrochen ist, ist ganz wichtig. Brüche werden im Krankenhaus behandelt.

Doch was ist danach? Heilgymnastik, Dehnungen, Umschläge? Die Erfahrungen zeigen, dass das oft daneben geht, dass es sogar häufig zum Morbus Sudek kommt, der in einem früheren Post schon behandelt wurde.

Durch diese Verletzungen werden nahezu immer die Knochen derHandwurzel verklebt und dadurch blockiert. Daher ist Abstützen auch nicht mehr möglich, da die Handfläche wie ein Brett wird (normalerweise biegt sich die Handfläche beim Abstützen rund) und so kommt es einerseits generell zu Druckempfindlichkeit, andererseits entsteht beim Abstützen ein Winkeldruck auf die Knorpel und auf die Kondylen (die kleinen Zäpfchen) der Unterarmknochen (Elle, Speiche).

Manche Menschen leiden jahrelang an solchen Problemen. Die Schneidermethode ist eine hervorragende Methode,  die Handwurzelknochen bzw. die Gelenke dazwischen wieder so beweglich machen, dass die Hand wieder komplett funktionstüchtig wird. 

Bei Mittelhandknochenbrüchen ist es ebenfalls wichtig, die ganzen Verklebungen aufzulösen, die Knochenhaut wieder geschmeidig und auf den Knochen gleitend machen. Auch dafür eignet sich die Schneidermethode hervorragend.

Allerdings – für den Therapeuten kann das eine höchst intensive „Knochenarbeit“ sein, um dieses „Brett Handwurzel“ wieder in Bewegung zu bringen.

Ach ja, auch die Schocklösung sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Die Erfolgsrate liegt bei 90 – 100 %