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Parabene – Hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetik als „globale Bedrohung“

Quelle: netzfrauen.org

kosmetik1Sie stecken in Duschgels, Shampoo oder Zahnpasta. Dort werden Parabene als günstiges Konservierungsmittel eingesetzt. Dabei stehen sie schon lange im Verdacht, in den Hormonhaushalt einzugreifen. Schon vor zwei Jahren sollte die EU-Kommission Kriterien für hormonell wirksame Substanzen vorlegen. Doch bislang liegen sie nicht vor. Schon im Jahr 2011 wiesen Wissenschaftler nach, dass Parabene aus Körperpflegeprodukten ins Blut und ins Gewebe gelangen.

Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnete hormonell wirksame Chemikalien im Frühjahr 2013 als „globale Bedrohung“. Denn es deuten immer mehr Studien darauf hin, dass sie zu verschiedenen Krankheiten führen können, die in den vergangenen Jahren häufiger geworden sind.

Hormonell wirksame Parabene, chemische UV-Filter und synthetische Moschusverbindungen lassen sich in Blut, Harn und Körpergewebe der meisten Menschen nachweisen. Als bedeutendste Quelle für diese Schadstoffbelastung gelten Kosmetikprodukte. Über die Gebärmutter erreichen diese Stoffe auch den sich entwickelnden Fötus und werden im Blut von Neugeborenen ebenso nachgewiesen wie in der Muttermilch.

Hormonell wirksame Chemikalien stehen im Verdacht, das Risiko für Hoden- und Brustkrebs zu erhöhen, bei Männern die Fruchtbarkeit zu verringern, zu Missbildungen der Geschlechtsorgane zu führen, Fettleibigkeit zu fördern und zu verfrühter Pubertät beizutragen. Föten im Mutterleib, Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet. 

In Dänemark hat man bereits reagiert und Parabene in Kinderprodukten schon 2011 verboten. Doch die EU-Kommission reagierte erst vier Jahre später. Anlass dafür war eben diese Entscheidung der dänischen Regierung. Die beiden Konservierungs­stoffe Propylparaben und Butyl­paraben dürfen ab April 2015 nicht mehr in Kinder­kosmetika enthalten sein, die im Windel­bereich zum Einsatz kommen. Betroffen sind davon Produkte wie Wund­schutz­cremes, die üblicher­weise auf entzündete Babypopos aufgetragen werden. Grund­lage ist eine Bewertung der Konservierungsstoffe durch den Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) der EU-Kommission.

Anfang 2014 verbot die Kommission die Verwendung von fünf weiteren Parabenen in Kosmetika – Isopropylparaben, Isobutylparaben, Phenylparaben, Benzylparaben und Pentylparaben (siehe Verordnung (EU) Nr. 358/2014 der Kommission), weil nicht genügend Daten für eine Neubewertung vorlagen. Produkte, die nach dem 30. Oktober 2014 auf den Markt gebracht werden, müssen frei von diesen Stoffen sein. Für Kosmetika, die wieder aus- und abge­waschen werden, hat die EU ebenfalls neue Vorschriften erlassen. Diese gelten sowohl für Kosmetika für Kinder als auch für Erwachsene. Demzufolge dürfen Shampoos oder Duschgele künftig nur noch geringere Mengen an Propylparaben und Butyl­paraben enthalten als bisher: Die derzeit erlaubte Konzentration von 0,4 Prozent bei einzelner Verwendung und 0,8 Prozent bei Verwendung mit anderen Parabenen wird jeweils auf 0,14 Prozent gesenkt.

Synthetische Stoffe imitieren unsere Hormone

Hormonell wirksame Chemikalien sind synthetische Stoffe, die ähnlich wirken wie körpereigene Hormone. Sie sind meist nicht akut giftig, können jedoch wichtige Entwicklungsprozesse stören, die in ganz bestimmten Zeitfenstern des Wachstums ablaufen.

Mehr als ein Drittel der von GLOBAL 2000  im Jahre 2013 getesteten Körperpflegeprodukte enthielten hormonell wirksame Chemikalien. Rund 400 auf dem österreichischen Markt verfügbare Bodylotions, Zahnpasten und Aftershaves wurden auf das Vorhandensein von hormonell wirksamen Chemikalien untersucht. Die am häufigsten nachgewiesenen hormonell wirksamen Stoffe in Kosmetika waren Chemikalien aus der  Gruppe der Parabene sowie der UV-Filter Ethylhexyl Methoxycinnamte. Hierbei handelt es sich um Inhaltsstoffe, die nachweislich durch den Gebrauch von Kosmetika in den menschlichen Körper gelangen und deren hormonell schädigende Wirksamkeit bei Tieren klar belegt ist. Wir Netzfrauen hatten in diesem Beitrag Hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetik als „globale Bedrohung“ darüber berichtet. Was hat sich an dieser Situation geändert?

Parabene – schädliche Wirkstoffe in Kosmetika

Parabene stecken als günstige Konservierungsmittel in Duschgels oder Zahnpasta. Dabei stehen sie schon lange im Verdacht, in den Hormonhaushalt einzugreifen. MARKTCHECK | 29.3.2016

Parabene – „Plusminus“ macht den Versuch

Das Verbrauchermagazin plus/minus sendete einen Beitrag über Parabene, die als günstiges Konservierungsmittel in vielen Kosmetikprodukten enthalten sind. Dr. Marike Kolossa vom Umweltbundesamt ist auf Schadstoffe im Körper spezialisiert. Sie ist in Deutschland eine der wenigen, die sich wissenschaftlich mit Parabenen beschäftigen. In einer Studie hat sie untersucht, wie sich die Parabenbelastung in den vergangenen Jahren verändert hat. Sie erklärt dazu: „Wir wollten mit unserer Studie sehen, wie stark junge Erwachsene in Deutschland mit Parabenen belastet sind. Dazu haben wir 660 Proben, die Hälfte von Männern, die Hälfte von Frauen untersucht und gesehen, dass über die Zeit die Belastungen zunehmen. Besonders die Frauen sind belastet. Das Ergebnis war: Es ist nicht die Frage, ob Menschen mit Parabenen belastet sind in Deutschland, sondern nur wie hoch sie belastet sind.“

„Plusminus“ macht den Versuch

Trotz der Diskussion um Parabene hat die Parabenbelastung nicht abgenommen. Es wurde getestet, wie schnell Parabene in den Körper gelangen. Dazu wurde gemeinsam mit dem Umweltbundesamt ein Versuch mit insgesamt fünf Probanden gemacht. Dafür kaufen sie Körperpflegeprodukte, die Parabene enthalten. Zu Beginn des Versuchs werden die Parabenwerte im Körper über eine Urinprobe gemessen. Danach verwenden die Probanden beim Duschen, Haare waschen und der Körperpflege zwei Tage lang nur die parabenhaltigen Produkte. Nach zwei Tagen nehmen sie erneut eine Urinprobe. Ob sich der Gebrauch der parabenhaltigen Mittel tatsächlich so schnell niederschlägt? Im Umweltbundesamt überprüft Marike Kolossa die Testergebnisse. Ihr Ergebnis ist eindeutig: Fast alle haben schon vor Beginn des Versuchs Parabene im Urin. Doch nach dem Versuch haben die Probanden zum Teil extreme Spitzenwerte. Ein Tester beispielsweise hatte vorher nichts im Urin, aber anschließend einen sehr hohen Wert. Ein anderer Proband fing schon beim doppelten des Durchschnitts an und ging dann sogar auf das Einhundertfache des Durchschnitts.

Als sie den Testpersonen die Werte zeigen, sind sie darüber schockiert, dass sich schon nach zwei Tagen ein solcher Anstieg bemerkbar macht.

Reaktion der Hersteller

Plusminus wollte wissen, was die Hersteller dazu sagen, und fragte beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW e. V.) an, der alle namhaften Kosmetikhersteller vertritt. Ein Interview vor der Kamera möchte man nicht geben. Schriftlich teilt man mit:

 »Die Mengen, in denen Parabene aus kosmetischen Mitteln mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen, sind so gering, dass eine hormonähnliche Wirkung nicht eintreten kann.«

Email an Hersteller schreiben

Sie können den Herstellern von Kosmetika Ihre Besorgnis und Ihren Unmut angesichts der Vielzahl von bedenklichen Produkten auf dem Markt mitteilen und sie dazu auffordern, ihr Sortiment von potentiellen hormonellen Schadstoffen zu befreien.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich einer Untersuchung von Plusminus/ ARD und Marktcheck/SWR entnehme, enthalten
von Ihnen hergestellte Körperpflegeprodukte hormonell wirksame Chemikalien. Diese Stoffe können störend in hormonelle Steuerungsprozesse eingreifen und werden mit einer Vielzahl möglicher Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Dazu gehören ein Rückgang der Spermienqualität und -anzahl, bestimmte Hormon-assoziierte Krebsarten wie Brust-, Prostata- und Hodenkrebs, verfrühte Pubertät bei Mädchen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Die Weltgesundheitsorganisation hat hormonell wirksame Chemikalien im Frühjahr 2013 als globale Bedrohung bezeichnet.

Vor allem Föten im Mutterleib, Kleinkinder und Pubertierende sind durch hormonelle Schadstoffe gefährdet. Denn diese Chemikalien können sensible Entwicklungsphasen stören.

Sie als Hersteller müssen der Verantwortung gegenüber Ihren KundInnen gerecht werden und diese Stoffe vorsorglich aus ihren Produkten nehmen. Ich fordere Sie daher auf, jetzt zu handeln und hormonell wirksame Chemikalien aus Ihrem Produktsortiment zu verbannen.

Vielen Dank.

Hormonähnliche Wirkung nicht ausgeschlossen

Doch das sehen einige Wissenschaftler anders, denn in der Praxis bleibt es nicht bei einer hormonell wirksamen Substanz. Marike Kolossa Umweltbundesamt meint dazu: „Wir haben nicht ein Paraben, sondern wir haben fünf, sechs Parabene im Körper. Wir haben außerdem noch ganz viele andere wie weibliche Hormone wirkende Schadstoffe im Körper und insofern haben wir eine systematische Unterschätzung der Gefährlichkeit unserer Chemikalienbelastung.“

Grafik: Kosmetika und chemische Formel Quelle ARD/Plusminus

Umstrittene Chemie in Körperpflegemitteln

Doch für die Kosmetikbranche sind Parabene praktisch und vor allem auch günstig. Deshalb wollen viele Hersteller sie weiter verwenden. Ulrike Kallee vom BUND sagt dazu: „Wenn man jetzt Parabene ersetzt, dann muss ich wieder darüber nachdenken, wie ich das mache. Daher ist natürlich der Druck von der Industrie da. Man möchte gerne an diesen Stoffen festhalten, seien sie nun gesundheitsschädlich oder nicht.“

Untätige Behörden?

Eigentlich hätte die EU-Kommission schon vor zwei Jahren Kriterien für hormonell wirksame Chemikalien vorlegen müssen, damit man diese endlich regulieren kann. Doch bislang liegen sie nicht vor. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof nach einer Klage Schwedens festgestellt, dass die Untätigkeit der Kommission ein klarer Rechtsbruch sei. Trotzdem tut sich in puncto Kriterien weiterhin nichts. Der mündige Verbraucher muss deshalb wohl selbst eine Lösung finden und auf parabenfreie Kosmetikprodukte beim Einkauf achten.

App und Naturkosmetik als Ausweg

Dabei können inzwischen Apps fürs Smartphone helfen, wie beispielsweise Toxfox oder Codecheck. Beim Einkauf scannt man einfach den Produktcode ein und die App zeigt, ob Parabene enthalten sind, denn im Kleingedruckten auf der Packung sind sie oft schwierig zu entdecken. Klassische Naturkosmetik enthält übrigens grundsätzlich keine Parabene. Außerdem gibt es inzwischen einige Hersteller, die damit werben, auf Parabene zu verzichten. Video und Mehr Informationen: Parabene- Plusminus/ ARD

In dem Beitrag Kosmetikgiganten und ihre Tricks! stellten wir Ihnen die größten Giganten der Branche vor. Die Industrie zur Herstellung von Körperpflegemitteln und Kosmetika gehört als Subbranche zur chemischen Industrie. Als wichtigste Hersteller weltweit sind der amerikanische Procter&Gamble-Konzern (z. B. Head & Shoulders, Herbal Essences und Wella), Unilever (Axe, Dove, DuschDas, Rexona u.a.) und Colgate-Palmolive zu nennen sowie L’Oréal, wenn man auch pflegende Kosmetik einbeziehen will. L’Oréal, ein Konzern, der übrigens zu Nestlé gehört, gilt als wertvollste Körperpflegemarke der Welt. Die deutsche Nivea kommt auf Rang 4. Sie wussten nicht, dass Nivea zu Tchibo gehört? Dann haben wir einen tollen Bericht für Sie. Wie kam Tchibo zu Kosmetik (Nivea), Klebemittel (Tesa) und Wundpflege (Hansaplast) und was macht Nestlé im Aufsichtsrat?

In diesem Beitrag Krebserregende Chemikalien in Shampoos – Illegal Cancer-Causing Chemicals Found in Nearly 100 Shampoo Brands  beschäftigen wir uns mit Shampoo, denn in den USA wurden in fast 100 Shampoo-Marken illegale krebsverursachende Chemikalien gefunden.

Mehr Informationen finde Sie in unserem Beitrag: Wir schminken uns zu Tode – Vorsicht vor diesen Inhaltsstoffen

Jemand aus der Kosmetikindustrie sagte einmal: „Wir verkaufen keine Cremes – wir verkaufen Illusionen.“

Netzfrau Doro Schreier

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SonnenanbeterInnen leben länger

Quelle: www.zeitenschrift.com

Eine schwedische Langzeitstudie kommt zum Schluss, dass ausgiebiges Sonnenbaden zwar das Hautkrebsrisiko erhöht, aber auch die Lebenserwartung steigert.

Eine Langzeitstudie aus Schweden hat ergeben, dass häufiges Sonnenbaden die Lebenserwartung erhöht.

Eine Langzeitstudie aus Schweden hat ergeben, dass häufiges Sonnenbaden die Lebenserwartung erhöht.

Eigentlich ist es paradox: Wer häufig an die Sonne geht, erhöht zwar sein Hautkrebsrisiko, verlängert zugleich aber auch sein Leben – wohl wegen den gesundheitsfördernden Wirkungen des Sonnenlichts. Die über 20 Jahre andauernde Langzeitstudie ergab nun, dass Frauen, die die Sonne meiden, häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Krankheiten (außer Krebs) sterben. Momentan können aber Nutzen und Risiken des Sonnenbadens noch nicht genau abgewogen werden und daher seien auch noch keine Empfehlungen zu Häufigkeit und Dauer möglich, so die Forscher aus Schweden.Pelle Lindqvist vom Karolinska Institut in Stockholm erklärt, dass für Raucherinnen aus der Gruppe derjenigen, die sich am stärksten der Sonne ausgesetzt hatten, ein ähnlich großes Sterberisiko bestand, wie für Nichtraucherinnen, die die Sonne gemieden hatten. Lindqvist analysiert: „Demnach wäre die Vermeidung von Sonnenbestrahlung ein ähnlich gewichtiger Risikofaktor wie das Rauchen.“

Die Mediziner um Lindqvist werteten Daten von 29‘518 schwedischen Frauen aus und dokumentierten über 20 Jahre hinweg alle Sterbefälle. Zusätzlich mussten alle Frauen angeben, wie häufig sie Sonnenbaden (auch im Winter) und weitere Auskünfte zu ihrem Lebensstil – insbesondere Tabakkonsum – geben. Die Auswertung der Daten ergab, dass Sonnenanbeterinnen ein niedrigeres Risiko aufweisen, an einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen Krankheiten (außer Krebs) zu sterben. Erstaunlicherweise erwies sich die extreme Sonnenflucht als ähnlich starker Risikofaktor wie das Rauchen. So hatten 60-jährige Raucherinnen eine zwei Jahre längere Lebenserwartung als gleichaltrige Nicht-Raucherinnen, die die Sonne mieden. Im Schnitt starben die Frauen, die sich am wenigsten der Sonne ausgesetzt hatten, etwa 0,6 bis 2,1 Jahre früher als die anderen.

Da es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, können die Ergebnisse keine ursächlichen Beziehungen nachweisen. Die Experten vermuten aber, dass sich die Sonnenbestrahlung der Haut und die damit einhergehende erhöhte Vitamin D-Produktion positiv auswirken könnte. Beispielsweise gäbe es Hinweise darauf, dass häufiges Sonnenbaden das Immunsystem stärkt und die Gesundheit von Herz und Gefäßen verbessert. Dies würde das geringere Sterberisiko der Sonnenanbeterinnen erklären. Allerdings können die Mediziner auch nicht ausschließen, dass auch noch ganz andere Effekte der Sonnenbestrahlung von ursächlicher Bedeutung sind.

Extrakt der Löwenzahnwurzel tötet Leukämie- und Prostatakrebszellen sowie chemotherapieresistente Melanome

Isabelle Z. in Kopp Online

In Ihrem Garten ist er vielleicht nicht gern gesehen, aber es hat sich herausgestellt, dass Löwenzahn ein enormes Potenzial hat, wenn es darum geht, krebskranken Menschen zu helfen.

Das chemotherapieresistente Melanom ist heute die häufigste Krebsform bei 25- bis 29-jährigen Amerikanern. Die einzige Option, die Ärzte diesen Patienten bislang anbieten können, ist ein chirurgischer Eingriff, um den Tumor und das umliegende Gewebe zu entfernen, gefolgt von einerImmuntherapie – all das hat aber keinen Erfolg, wenn das Melanom bereits Metastasen gebildet hat.

Die Lage scheint sich jetzt zu ändern, dank einer einfachen Pflanze, die viele Leute aus ihrem Rasen reißen und wegwerfen. Der Fachbereich für Chemie und Biochemie an der University of Windsor in der kanadischen Provinz Ontario hat nachgewiesen, dass Löwenzahnwurzelextrakt menschliche Tumorzellen dazu bringt, sich selbst zu töten, und das ganz ohne schädliche Nebenwirkung. In der ersten Studie zerfielen Krebszellen innerhalb von 48 Stunden, während gesunde Zellen gar nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Leiter der Studie war Prof. Dr. Siyaram Pandey.

Konzentrierter Löwenzahnwurzeltee in klinischen Versuchen

Diese vielversprechenden Ergebnisse veranlassten die Non-Profit-Organisation Mitacs, bei AOR Inc., einem in Calgary ansässigen Produzenten für natürliche Gesundheitsprodukte, um die Entwicklung eines Löwenzahnteepulvers zu bitten, das deutlich stärker sein sollte als die bereits in Naturkostläden erhältlichen. AOR mahlte dafür Löwenzahnwurzeln, machte daraus ein Konzentrat und gefriertrocknete dieses zu einem Pulver, das Patienten zum Trinken in heißem Wasser auflösen können.

AOR produziert momentan 6000 Portionen dieses Tees für eine klinische Studie, die das Windsor Regional Cancer Centre durchführen wird. Getestet wird der Tee an 30 Patienten mit verschiedenen Krebsarten, darunter auch Leukämie, bei denen konventionelle Therapien erfolglos waren.

Auf der Website des »Dandelion Root Project« der University of Windsor heißt es:

»Seit dem Beginn dieses Projekts können wir im Labor erfolgreich die Wirkung eines einfachen Wasserextrakts aus Löwenzahnwurzeln auf unterschiedliche menschliche Krebszellen feststellen. Wir können seine Effektivität gegen menschliche T-Zell-Leukämie, chronische myelomonozytäre Leukämie sowie Bauchspeicheldrüsen- und Dickdarmkrebs nachweisen – ohne Beeinträchtigung nichtkanzeröser Zellen.«

Die Wissenschaftlerin und Onkologin Dr. Caroline Hamm sagt, dass einige ihrer Patienten nach dem Trinken von Löwenzahnwurzeltee aus dem Naturkostladen Besserungen bemerkten. Der konzentrierte Tee könnte sich als noch viel effektiver erweisen und möglicherweise unzählige Lebenretten.

Löwenzahn könnte eine Reihe von Krebsarten bekämpfen helfen

Eine 2008 im International Journal of Oncologyveröffentlichte Studie zeigte, dass Löwenzahntee Brustkrebs- und Prostatakrebszellen reduziert. Ein späterer Artikel in derselben Fachzeitschrift belegte, dass ein Nahrungsergänzungsmittel, das Löwenzahn enthielt, das Wachstum von Prostatakrebszellen hemmt. Löwenzahnextrakte werden zudem in der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Medizin der amerikanischen Ureinwohner effektiv gegen Brustkrebs und Leukämie eingesetzt.

Darüber hinaus gibt es vielversprechende Hinweise darauf, dass Löwenzahnextrakte auch Darmkrebs- und Bauchspeicheldrüsenkrebszellen bekämpfen.

Löwenzahn hat viele weitere Vorteile

Hier endet der Nutzen des Löwenzahns noch nicht. Die Wurzeln können auch die Bildung von Gallenflüssigkeit stimulieren,  Allergien lindern, den Cholesterinspiegel senken und die Leberreinigen. Außerdem enthalten sie viel Vitamin A und K.

Dies ist nur eines von vielen natürlichen Heilmitteln, die bei Krankheiten, die die Schulmedizin nicht bezwingen kann, Erfolg versprechen. In den Wäldern, Meeren und sogar in den Wüsten unseres Planeten wachsen sehr wahrscheinlich noch unzählige weitere natürliche Arzneimittel, die nur auf ihre Entdeckung warten.

Das Summen verstummt – Lebensräume der Insekten verschwinden

Quelle: www.pravda-tv.com

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Wissenschaftler warnen vor einem neuartigen Insektensterben in Deutschland. „Da fliegt nichts mehr“, sagt Josef Tumbrinck vom Naturschutzbund (Nabu).

In Nordrhein-Westfalen sei in den letzten 15 Jahren ein starker Insektenschwund beobachtet worden. Der Nabu fordert, bundesweit möglichst rasch ein dauerhaftes Insektenmonitoring aufzubauen, um einen Überblick über die Entwicklungen zu bekommen.

„Genauso wie man den Kölner Dom nicht zerstört, sollte man auch Artenverluste nicht einfach so hinnehmen“, betonte der Göttinger Agrarökologe Teja Tscharntke. Für ihn sind vor allem Eingriffe des Menschen in den Lebensraum der Tiere wie Landwirtschaft und Überdüngung schuld an dem Rückgang. „Es geht um den Erhalt der Vielfalt“, sagte er. Auch der Einsatz von Insektiziden wie Neonicotinoide hätte einen negativen Einfluss auf die Insekten.

Der Ökologe Prof. Johannes Gepp nennt als weitere Ursachen Monokulturen in der Forstwirtschaft sowie die Begradigung von Flüssen. Auch neue Nutzungsmethoden bei Wiesen spielen eine Rolle: Da Bauern heute gemähtes Heu in Folie verpacken, sterben eingeschlossene Insekten.

Ökologischer Landbau könnte eine Lösung sein

Josef Tumbrinck forderte den Ausbau des ökologischen Landbaus. Dieser sollte besonders in Schutzgebieten und Pufferzonen gefördert werden, denn auf diesen Flächen dürfen keine Pestizide eingesetzt werden. Außerdem müssten Insektizide überprüft werden: Sie dürften erst zugelassen werden, wenn sicher sei, dass sie keine schädlichen Auswirkungen auf das Ökosystem haben (Weltweit nur noch zwei intakte Wälder übrig – Europas letzter Urwald bedroht (Videos)).

Insekten haben als Bestäuber von Pflanzen eine große Bedeutung. Der Leipziger Umweltforscher Josef Settele beobachtet jedoch, dass der Bestand vieler wilder Bestäuber wie Wildbienen oder Schwebfliegen stark zurückgeht. Gleichzeitig seien Insekten auch wichtige Regulatoren für Schädlinge und Nahrung für andere Tiere wie Vögel, betonte er.

Immer mehr Beweise: Neonicotinoide verursachen chronische Effekte

Der flächendeckende, vorbeugende Einsatz von Neonicotinoiden schadet Honigbienen und wildlebenden Insekten. So lautet das Ergebnis einer europaweiten Metastudie.

„Es gibt klare Beweise, dass bereits geringste Mengen Neonicotinoide solche chronischen Effekte auf Nützlinge haben können“, sagt der Berner Professor Peter Neumann. Die Studie „Academies Review insecticide harm“ der Organisation „European Academies Science Advisory Council“(EASAC) zeigt, dass sich der vorbeugende Neonicotionoid-Einsatz unter anderem in einem frühen Tod von Königinnen und einer geringeren Fortpflanzungsrate bei Wildbienen auswirkt. Der Studie zufolge sind nicht nur Honigbienen, sondern auch Motten und Schmetterlinge betroffen, die ebenfalls Pflanzen bestäuben. Auch auf insektenfressende Vögel hätten die Pestizide Auswirkungen (Tierwelt: Motten haben gelernt – Stadt-Motten vermeiden künstliche Lichtquellen).

 

Flächenfraß in Deutschland, Österreich und Schweiz

In Deutschland gehen durch immer neue Siedlungs- und Verkehrsflächen jeden Tag 69 Hektar an Lebensräumen verloren. In der Schweiz werden pro Tag 8 Hektar Boden versiegelt, die Siedlungsfläche hat sich dort in den letzten 25 Jahren um 24 Prozent ausgedehnt. Seit 1850 wurden 70 Prozent der Auen zerstört, im gleichen Zeitraum gingen 82 Prozent der Moore verloren. In Österreich werden jeden Tag 10 bis 12 Hektar in Bau- und Verkehrsflächen umgewandelt. 90 Prozent der Grünlandbiotope, 83 Prozent der Moore und 57 Prozent der Waldbiotope sind dort gefährdet.

Link zum Beitrag in der 3sat Mediathek.

Literatur:

Ändere die Welt!: Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen von Jean Ziegler

Der große Landraub: Bauern des Südens wehren sich gegen Agrarinvestoren von Thomas Kruchem

Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt von Peter Wohlleben

Holzwunder: Die Rückkehr der Bäume in unser Leben von Erwin Thoma

Quellen: PublicDomain/3sat.de am 20.05.2016

Magnesium – Eine Wohltat für die Gesundheit

Magnesium_gefiltert
Magnesiumöl gefiltert/energetisiert

Gerade heutzutage ist Magnesium besonders wichtig. Warum. Einerseits ist die Industrie- und teilweise auch die Bionahrung (wenn sie nur die Normen erfüllt) arm an Magnesium, andererseits wird das Magnetfeld ständig schwächer. Somit hilft von außen zugeführtes Magnesium, den Status aufzubauen, der für einen gut funktionierenden Körper notwendig ist und gleichzeitig hilft es auch, die im Außen fehlende Magnetisierung zu kompensieren.

Magnesium-Aufnahme macht man am Besten durch abendliche, warme Fußbäder. Dabei sollte die Badedauer mindestens 30, eher 45 Min. dauern.

Unser Magnesiumöl ist gefiltert und energetisiert und hat eine Schwingung, die geradezu erstaunlich ist. Ein Freund hat vor kurzem gependelt und bei 45.000 Boviseinheiten aufgehört. Er meinte, so eine hohe Schwingung hat er noch nie erlebt.

Bei Bedarf haben wir meistens ein paar Liter in der Praxis.

Eine eigene Geschichte:

Durch einen eitrigen Zahn habe ich vor einigen Jahren Probleme mit dem linken Knie bekommen. Behandlungen, Übungen, alles hat nur ein wenig geholfen. Das Knie war seit dem nie mehr vollkommen belastbar.
„Das Wunder“ – nach ca. 6 Fußbädern fühlte sich das Knie vollkommen schmerzfrei und belastbar an.

Die Erklärung – Dieter Schall, ein befreundeter Forscher (besonders im Bereich Magnetismus und Magnesium hat herausgefunden, dass der Austausch (die Ernährung und Entschlackung) in der Zelle durch eine Magnesiumförderschnecke passiert. Somit wird durch mehr Magnesium (= mehr Magnetismus) auch ein weitaus intensiverer Stoffwechsel möglich, der für die Zellversorgung und damit auch für die Zellheilung ganz wesentlich ist.

Zum Text von www.zentrum-der-gesundheit.de

Jeder Mensch braucht Magnesium. Magnesium entspannt, Magnesium wirkt entzündungshemmend, Magnesium hilft bei Diabetes, Magnesium ist an der körpereigenen Eiweissproduktion und damit am Muskelaufbau beteiligt, Magnesium erhöht die Leistungsfähigkeit und Magnesium lockert die Sportlermuskulatur – kurz: Ohne Magnesium läuft vieles nicht so, wie es soll. Leider kann der Magnesiumbedarf nicht immer problemlos gedeckt werden. Denn manche Lebensumstände erhöhen den persönlichen Magnesiumbedarf enorm. Wie sieht es bei Ihnen aus? Sind Sie mit Magnesium gut versorgt?

Wer benötigt Magnesium?

Natürlich benötigt jeder Magnesium.

Doch wer benötigt mehr Magnesium, als er zu sich nimmt?

Um herauszufinden, ob ein erhöhter Bedarf an Magnesium vorliegt, kann man zunächst einmal seine eigene Lebenssituation analysieren.

Magnesium für chronisch Kranke

Menschen, die unter chronisch entzündlichen Krankheiten leiden, sollten in jedem Falle an eine Nahrungsergänzung mit Magnesium denken oder aber ihre Ernährung magnesiumreich gestalten.

Magnesium wirkt hier leicht entzündungshemmend. Ausserdem ist Magnesium bei Kranken oft mangelhaft vorhanden. Ja, ein langfristiger Magnesiummangel macht eindeutig anfälliger für einige konkrete Krankheiten.

Dazu gehören unter anderem Tinnitus, Migräne und Muskelverspannungen. Studien haben sogar belegt, dass ein Mangel des Stoffes über einen langen Zeitraum zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und Herzrhythmusstörungen führen kann.

Magnesium für Diabetiker

Auch Diabetiker sollten mit ihrem Arzt eine Magnesiumsupplementierung besprechen. Denn Magnesium bekämpft Diabetes gleich auf verschiedene Weise. Es erhöht die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse und es verringert die Insulinresistenz der Zellen.

Magnesium für Frauen

Frauen sollten nicht nur während der Schwangerschaft und Stillzeit Magnesium einnehmen, sondern auch, wenn sie die Pille zur Verhütung einsetzen oder unter starken prämenstruellen Beschwerden (PMS) leiden.

Die Pille erhöht den Nährstoffbedarf des Körpers enorm, und beim PMS sind entspannend wirkende Massnahmen aller Art – wie z. B. Magnesium – höchst willkommen.

Magnesium wirkt überdies auf den Wasserhaushalt ein, so dass ein Mangel dieses Mineralstoffs  zu Wassereinlagerungen führen kann – einem typischen Kennzeichen der Wechseljahre.

Zudem wirkt das Mineral auf die Regulation der körpereigenen Wärme, wodurch Frauen, die unter einem Magnesiummangel leiden, schneller frieren.

In der Schwangerschaft kann Magnesium ausserdem zu einer Stabilisierung des Blutdrucks beitragen.

Magnesium für Menschen, die Medikamente einnehmen

Einige Medikamente, wie zum Beispiel Cortison, manche Herzpräparate oder auch die so genannten ACE-Hemmer führen ebenfalls zu einem erhöhten Bedarf an Magnesium, so dass Sie – wenn Sie Medikamente einnehmen – überprüfen sollten, ob diese zu den sog. Magnesiumräubern gehören oder nicht. Wenn ja, nehmen Sie Magnesium als Nahrungsergänzung ein.

Magnesium bei Stress

Magnesiummangel steigt enorm an, wenn ein Mensch unter Stress steht. Stress gilt auch als die Volkskrankheit unseres Jahrhunderts und ist Krankheitsauslöser Nummer Eins.

Durch Stress erhöht sich der Bedarf an Magnesium durch einen erhöhten Verbrauch des Minerals in den Zellen sowie durch eine vermehrte Ausscheidung des Stoffes.

Bei Stress ist daher Magnesium eine unverzichtbare Nahrungsergänzung.

Magnesium beruhigt das Nervensystem

Magnesium beruhigt das Nervensystem, es wird deswegen auch als „Salz der inneren Ruhe“ bezeichnet. Das liegt daran, dass es die Erregungsweiterleitung der Nerven dämmt, die den Stress hervorrufen.

Die Stressanfälligkeit geht somit zurück, wenn man Magnesium einnimmt, man bleibt gelassener und erholt sich nach stressreichen Augenblicken viel schneller.

Magnesium hilft ausserdem dabei, die Muskeln zu entspannen, was auch Sportler zu wissen schätzen. Sie beugen Muskelkrämpfen durch hohe Magnesiumgaben (ab 400 mg pro Tag) vor.

Magnesium für Sportler und zum Abnehmen

Wer beim Training seine Leistung erhalten will, benötigt eine zusätzliche Dosis Magnesium. Muskeln und Herz können dann mehr Energie produzieren und durch den Körper leiten, weshalb die Leistungsfähigkeit von Profi- und Freizeitsportlern zunimmt.

Nur durch das ausreichende Vorhandensein von Magnesium ist ein gutes Ausdauertraining überhaupt möglich.

Ausserdem werden durch die Einnahme von Magnesium vermehrt Fett abbauende Enzyme produziert. Wer durch sportliche Betätigung abnehmen möchte, profitiert daher von Magnesium gleich mehrfach.

Die Muskel entspannende Wirkung des Magnesiums macht den Mineralstoff zudem zu einer angenehmen Einschlafhilfe.

Magnesium als Einschlafhilfe

Wer genug Magnesium im Körper hat, spürt die Entspannung. Er kann besser einschlafen und muss nicht befürchten, mitten in der Nacht von Wadenkrämpfen wach gerüttelt zu werden.

Magnesium schenkt Power fürs Gehirn

Das Gehirn des Menschen produziert zwar zehnmal mehr Energie als der übrige Körper,  verbraucht aber rund dreissig Prozent der gesamten vorhandenen Energie. Magnesiumeinnahmen helfen, die Gehirnleistung zu verbessern.

Magnesium – Welche Nahrungsergänzung?

Magnesium ist somit ein essentieller Mineralstoff. In welcher Form könnte man Magnesium nun supplementieren, um den eigenen erhöhten Bedarf zu decken? In unserem Artikel „Magnesium kaufen – Die besten Präparate“ gehen wir ausführlich darauf ein, welche Punkte es zu klären gilt, um das individuell beste Magnesiumpräparat wählen zu können.

Denn es gibt nicht DAS EINE Magnesium, das für jeden Menschen gleichermassen passend wäre. Magnesium wird stattdessen gemäss den persönlichen Bedürfnissen und Zielen ausgewählt. Im obigen Artikel stellen wir Ihnen 8 unterschiedliche Magnesiumpräparate und ihre Eigenschaften vor.

Auf zwei daraus gehen wir im Anschluss kurz ein: Die Sango Meeres Koralle und das transdermale Magnesiumchlorid, das auf die Haut aufgetragen wird.

Magnesium von innen: Die Sango Meeres Koralle

Im Vergleich zu den häufig so beliebten organischen Monopräparaten wie z. B. Magnesiumcitrat, ist die Sango Meeres Koralle als ganzheitliches Mineralstoffpräparat sehr viel natürlicher.

In der Koralle liegen die beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium im perfekten Verhältnis von 2 zu 1 vor und können daher beide sehr gut resorbiert und vom Körper unmittelbar weiter verwertet werden. Zusätzlich liefert die Sango Meeres Koralle noch über 70 weitere Spurenelemente im natürlichen Verbund.

Magnesium von aussen: Magnesiumchlorid

Magnesium kann zusätzlich mit Magnesiumchlorid transdermal verabreicht werden, das bedeutet: Über die Haut.

Dazu wird das Magnesiumchlorid einfach pur oder – bei empfindlicher Haut – 1 : 1 mit Wasser verdünnt auf die Haut aufgesprüht (auf Arme und/oder Beine) und einmassiert.

Auch Fussbäder mit Magnesiumchlorid tragen zur Deckung des Magnesiumbedarfs bei und lindern Wadenkrämpfe oft sehr schnell.

Dazu mischen Sie einfach 100 ml Magnesiumchlorid in das knöcheltiefe Wasser Ihres Fussbades.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/magnesium.html#ixzz491mkOuaU

Was ist eigentlich dieses DMSO?

Es gibt da etwas, was seit 150 Jahren bekannt ist, beim Menschen hervorragende Therapieerfolge erzielte, für kurze Zeit offiziell zugelassen war und dann aufgrund des enormen Erfolges wieder vom Markt genommen wurde – nur um jetzt eine Renaissance zu erleben. Die Rede ist von Dimethylsulfoxid. Sagt Ihnen nichts? Dann müssen Sie den folgenden Artikel lesen!

Die Molekularstruktur

Die Molekularstruktur von DMSO (Dimethylsulfoxid).

Die Industrie setzt DMSO (Dimethylsulfoxid) aufgrund seiner Wirkung schon lange als Lösungsmittel ein. Seit über fünfunddreißig Jahren ist es auch in der Human- und Tiermedizin zugelassen, denn es hat mannigfaltige und sehr beeindruckende Wirkungen auf den Körper. Doch darüber sollte man eigentlich gar nicht reden dürfen, wenn es nach dem Willen der Pharmalobby geht.

Unaufhaltsamer Alleskönner

DMSO ist kein Heilmittel, doch es kann den Körper dabei unterstützen, sich selbst zu regenerieren. Von den vielen positiven Eigenschaften des DMSO ragen zwei deutlich heraus: DMSO ist ein einzigartiges bipolares Lösungsmittel. Das heißt, es verbindet sich sowohl mit Wasser als auch mit Fetten – ist also wasser- und fettlöslich. Deshalb findet es in der Industrie als Lösungsmittel vielfältigen Einsatz. Doch auch unser Körper enthält sehr viele wasser- und fettlösliche Stoffe. Und damit sind wir bei der zweiten wichtigen Qualität von DMSO: Es kann hervorragend als Trägersubstanz eingesetzt werden, da es alle in ihm gelösten Substanzen quasi als „Schlepper“ in die Zelle zu bringen vermag.

Diese Tatsache ermöglicht nun eine ganz andere Art der Therapie: Bestehende Behandlungsformen werden dank DMSO bereits in ihrem Ansatz unterstützt, gestärkt und optimiert. Denn was nützt die beste Feuerwehr, wenn sie nicht bis zum Brandherd durchdringen kann? Was bei der Feuerwehr Blaulicht und Sirene sind, die den Weg freimachen, das bewirkt im übertragenen Sinn DMSO im Körper. Es durchdringt mühelos organische Strukturen aus Fetten, Kohlehydraten und Wasser und bringt so das in ihm gelöste Arzneimittel bis in die Zelle hinein. Man beachte: Viele Stoffe sindentweder wasser- oder fettlöslich – und scheitern, ohne in DMSO gelöst zu sein, schon an den ersten natürlichen „Barrieren“.

Zellregeneration

Gerade in akuten (Not-)Situationen, die pharmazeutische Medikamente unumgänglich machen, macht deren Kombinierung mit DMSO Sinn: Denn durch seine Wirkungsverstärkung kann man Arzneien niedriger dosieren und ergo fallen die Nebenwirkungen weniger schwer aus.

Dies öffnet vor allem in der Kortison-Behandlung neue Wege, lassen sich die Kortison-Langzeitdosierungen auf diese Weise doch oftmals unter die sogenannte Cushing-Schwelle drücken – also unter jenen Kortison-Grenzwert, der nach zweiwöchiger Einnahme bereits schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich ziehen kann. Der Verstärkungsfaktor von DMSO liegt im Fall von Kortison bei zehn bis eintausend!

Davon abgesehen besitzt DMSO noch ganz viele andere Eigenschaften, die den Körper positiv unterstützen:

  • DMSO fängt freie Radikale und wandelt sie um, damit diese über die Nieren ausgeschieden werden können (antioxidative Wirkung);
  • DMSO hilft den Zellen beim Entgiften, kann allergische Reaktionen abschwächen und stärkt so das Immunsystem;
  • zudem hilft DMSO bei Muskel- und Gelenkschmerzen, wirkt entzündungshemmend und fördert die Konzentration;
  • wurden mit DMSO auch Narbenkeloide (Hautgeschwülste bei Narben) behandelt, wobei das Narbengewebe sich wieder zurückbildete und Schwellungen abklangen.
  • DMSO beugt Verhärtungen vor und beschleunigt die Wundheilung.
  • Mikrobiologen konnten bereits mit einer 35-prozentigen DMSO-Lösung Bakterien in ihrem Wachstum hemmen.

Laut dem Naturwissenschaftler und Buchautor Dr. Hartmut Fischer kann man die verschiedenen Wirkungen von DMSO auf folgenden Nenner bringen: DMSO unterstützt und bewirkt – auch bei schwerwiegender Schädigung von Gewebe – die Neuordnung und Regeneration der Zellen oder schützt den Körper vorbeugend.

Hilfreich bei Krebs?

Fischer führt in seinem DMSO-Handbuch weiter aus, dieser Stoff könne sogar die Therapieansätze in der alternativen Krebsheilung revolutionieren. Freiverkäufliche Substanzen wie DCA (Dichloressigsäure), rechtsdrehende Milchsäure oder auch Alpha-Liponsäure lassen große Heilungserfolge bei bösartigen Tumoren erwarten, kombiniert man sie mit DMSO. Die drei erwähnten Stoffe haben eines gemeinsam: Sie beeinflussen auf positive Weise direkt die Mitochondrien – und somit die zentral wichtige ‚Batterie‘ der Zelle. Weil sie die Funktion der Mitochondrien normalisieren und fördern, helfen sie indirekt bei der Zellatmung und dem programmierten Zelltod (als Schutzfunktion des Körpers).

Dichloressigsäure (DCA)1 treibt entartete Krebszellen in den programmierten Zelltod.Focus Gesundheit schreibt dazu: „Evangelos Michelakis von der University of Albertabeobachtete im Laborversuch, dass das Minimolekül die Rückbildung unterschiedlicher Tumore von Lunge, Brust und Gehirn bewirkt.“2 Das Problem bei DCA ist jedoch, dass sie ätzend und nicht besonders gut löslich ist und so unter Umständen nicht resorbiert werden kann. Wie also bringt man DCA gefahrlos in Gewebe und Zelle? Die Antwort ist einfach: DCA löst sich sehr gut in DMSO!

Krebszellen produzieren sehr große Mengen an linksdrehender Milchsäure, welche das umliegende Gewebe schwächt und schädigt. Rechtsdrehende Milchsäure hingegen fördert den gesunden aeroben Stoffwechsel und kann ebenfalls mithelfen, die Mitochondrien zu reaktivieren.

Auch die Alpha-Liponsäure ist ein essentieller Bestandteil des Mitochondrienstoffwechsels, wobei sie als Koenzym auftritt. Zudem benötigt der Körper diesen Stoff, um verbrauchte Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Koenzym Q10 und Glutathion zu erneuern.

Ein Wort zum richtigen Umgang mit DMSO: Gerade weil DMSO ein hervorragendes Lösungs- und Schlepp-Mittel ist, muss man bei seiner Anwendung achtsam und im wahrsten Sinne des Wortes ‚sauber‘ arbeiten. Denn das DMSO unterscheidet nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Substanzen, es nimmt einfach alle in ihm gelösten Stoffe mit. Grundsätzlich sollte man nur hochwertiges und somit reines DMSO in zertifizierter Pharmaqualität (Ph. Eur.)3 verwenden. Arbeitsmaterialien wie Behälter, Pipette und Löffel sollten nicht aus Plastik, sondern aus Glas oder Keramik bestehen.DMSO kann übrigens äußerlich, oral und intravenös angewendet werden. Eine genaue und sichere Wegleitung finden Sie im Buch von Hartmut Fischer.

DMSO verstärkt MMS

Dem treuen ZeitenSchrift-Leser ist Natriumchlorit (MMS) sicherlich ein Begriff. Wir haben schon mehrmals über dieses hochwirksame und nebenwirkungsfreie „Antibiotikum“ geschrieben, das auch zur Wasserreinigung eingesetzt werden kann (in den ZeitenSchriften 59, 62, 64 und 67). Laut dem ‚Vater’ des MMS, Jim Humble, lassen sich diese beiden Substanzen sehr gut miteinander kombinieren, denn dank dem DMSO gelangt fünfmal mehr MMS ins tiefe Gewebe als bei separater Anwendung. Entsprechend besser kann MMS Viren und Bakterien neutralisieren.

Das DMSO-Handbuch

Medizinische und pharmazeutische Forschungen lassen immer wieder erkennen, dass DMSO die größte Anzahl und Bandbreite von Wirkungen zu bieten hat, die jemals für ein einzelnes Mittel nachgewiesen werden konnten. Fischers 292 Seiten dickes Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich ernsthaft mit DMSO befassen wollen!

Erfahrungsberichte

Ein eindrückliches Beispiel für die Wirkung von DMSO erlebte der amerikanische Arzt Dr. Stanley Jacob. Er therapierte sieben Patienten, die an einerstarken Schleimbeutelentzündung (Bursitis) litten und sich ohne fremde Hilfe weder an- noch ausziehen konnten. Jede Bewegung des Armes oder der Schultern bereitete ihnen extreme Schmerzen. Eine Linderung war frühestens in zwei Wochen zu erwarten. Also rieb Jacob die Patienten mit DMSO ein. Zwanzig Minuten danach „waren alle sieben Patienten entweder vollständig oder fast vollständig frei von Schmerzen. Alle konnten das erkrankte Schultergelenk merklich freier bewegen als zuvor.“4

Eine 65-jährige Frau ging in Florida eigentlich zur Behandlung ihrer Schleimbeutelentzündung in die Klinik. Nach der DMSO-Behandlung klang nicht nur die Entzündung schnell ab, sondern auch die Phantom-Schmerzen, die sie seit der Amputation ihres Beines hatte, waren verschwunden.5

Ein 71-jähriger Mann litt an Krampfadern. Aus reiner ‚Experimentierfreude‘ bepinselte er seine Beine regelmäßig mit einer DMSO-Lösung. Nach einigen Wochen bildeten sich die Varizen deutlich zurück und die Schmerzen und das Schweregefühl verschwanden.6

Ein Achtjähriger hatte mehr als handtellergroße Mykosen (Verpilzungen) an seinen Unterschenkeln. Nach einer dreimaligen Anwendung von DMSO verschwand derHautpilz spurlos und komplett.7

Ein Kleinkind, welches an Ohrenentzündung litt, wurde mit einigen Tropfen DMSO-Lösung direkt ins Ohr therapiert. Nach wenigen Minuten versiegten die Schmerzenstränen und der Kleine konnte wieder lachen. Ein anderes Kind litt an einer chronischen Entzündung des Gehörgangs mit Ekzembildung an der Ohrmuschel. Nach einer einmaligen Anwendung von verdünntem DMSO konnte der Junge endlich wieder problemlos schlafen und das Krankheitsbild war nach wenigen Tagen verschwunden.8

Viele weitere hoffnungsgebende Erfahrungsberichte und Anwendungsanleitungen finden Sie imDMSO-Handbuch von Dr. Hartmut Fischer. Darin widmet er sich auch der DMSO-Anwendung bei Tieren. Mit DMSO muss achtsam umgegangen werden. Wer wirklich damit arbeiten will, sollte zuerst das DMSO-Handbuch lesen. Die erwähnten Eigenschaften der Wirkverstärkung und Schleppfunktion machen das DMSO aber auch speziell für Ärzte und Therapeuten zu einer ernstzunehmenden (Wieder-)Entdeckung.

Quelle: www.zeitenschrift.com

Gut zu Wissen

  • DMSO wurde bereits 1866 entdeckt, aber erst Anfang der 1960er Jahre beim Menschen angewendet. 1965 hatte die amerikanische FDA es mit einem sofortigen Verkaufsverbot belegt. Im Jahr 1973 wurde es wieder in der Schweiz, 1978 in Deutschland für die Humanmedizin zugelassen.
  • Medizinische Nebenwirkungen sind keine bekannt. DMSO gilt sogar als siebenmal sicherer als Aspirin.
  • Eine unangenehme „Nebenwirkung“ gibt es: Während der (oralen) DMSO-Anwendung entwickelt man einen starken Eigengeruch, der nach Knoblauch oder Austern riecht. Selber nimmt man das nicht wahr, die Umwelt hingegen schon. Der Geruch verflüchtigt sich jedoch nach circa drei Tagen.
  • Bakterien und Viren sind zu groß, als dass sie von DMSO mitgeschleppt werden könnten. Nur solche Stoffe, die von sich aus die oberste Hautschicht durchdringen können, werden in den Körper hinein mitgetragen.
  • Weltweit sind in über 125 Ländern gegen 11‘000 wissenschaftliche Artikel über die medizinische Anwendung sowie 40‘000 Artikel über die chemischen Eigenschaften von DMSO publiziert worden. – Warum erfährt man dann praktisch nichts darüber?
  • Die Antwort liegt natürlich auf der Hand: DMSO kann von der Pharmaindustrie nicht patentiert werden und ist daher finanziell nicht interessant, sondern bloß eine Konkurrenz zu viel teureren Produkten.

Kurkuma ist ein »smarter Killer« von Krebszellen

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Kurkuma ist ein »smarter Killer« von Krebszellen

Daniel Barker in info.kopp-verlag.de

Seit Langem zählt Kurkuma zu den meistgeschätzten Gewürzen aus dem Fernen Osten, aber mit seinem wunderbaren Geschmack und seiner satten orangegelben Farbe ist es längst nicht getan, was den Nutzen Kurkumas anbelangt. Seit Jahrtausenden weiß man, dass Kurkuma gut für die Gesundheit ist, aber erst seit Kurzem weiß man auch, dass das Gewürz ein mächtiger Verbündeter ist, wenn es darum geht, Krebs zu heilen oder überhaupt zu verhindern.

In den tropischen Regionen Asiens bauen die Menschen seit über 5000 Jahren die auch Gelbwurz genannte Kurkuma an. Die braune Wurzel mit dem hell orangefarbenen Fleisch wird dort bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, unter anderem bei Zahnschmerzen, Brustbeschwerden, Infektionen der Harnwege, Blähungen, Gelbsucht, Menstruationsbeschwerden, blauen Flecken,Blutungen und Koliken.

Im 13. Jahrhundert gelangte das Gewürz über arabische Handelswege auch in den Westen und von dort in den Rest der Welt. Heute wird Kurkuma in vielen tropischen Regionen angebaut, sei es in Indien, auf den Philippinen oder in der Karibik. Am bekanntesten ist es möglicherweise als zentraler Bestandteil vieler Currygerichte.

Seit Kurzem weiß man auch, dass Kurkuma das Potenzial hat, bei der Behandlung bestimmter Krebsformen die Chemotherapie zu ersetzen und Bestrahlungen überflüssig zu machen.

Forscher haben festgestellt, dass Kurkuma praktisch jede Art von Krebs verhindern und bekämpfen kann. Wie heißt es beiTheTruthAboutCancer.com:

»Aktiver Wirkstoff in der Kurkuma ist eine Verbindung namens Kurkumin. Studien haben gezeigt, dass Kurkumin hilft, mehrere Formen von Krebs zu verhindern, darunter Brust-, Lungen-, Magen-, Leber- und Darmkrebs. Das hängt mit den entzündungshemmenden und antioxidanten Eigenschaften des Kurkumins zusammen. Kurkumin stoppt die Entwicklung von Krebs, weil es die Zellsignale der chronischen Krankheit stört.«

Die Fähigkeiten des Kurkumins als »smarter Killer« sind geradezu wundersam, wenn es darum geht, auf Zellebene Tumorwachstum und die Ausbreitung einer Krebserkrankung zu verhindern.

Im Labor wurde nachgewiesen, dass Kurkumin das krebsfördernde Enzym COX-2 unterdrückt, dass es die Versorgung der Krebszellen mit Blut stört, dass es Gene anregt, die Tumore unterdrücken, dass es ein Metastasieren verhindert (also das »Streuen« von Krebszellen) und dass es Lymphomzellen abtötet und verhindert, dass Krebsstammzellen nachwachsen.

Insbesondere die Fähigkeit, Krebsstammzellen anzugreifen, macht Kurkumin zu einer ausgesprochen mächtigen Waffe im Kampf gegen Krebs, wie gerade erst wieder eine Studie belegte. Von GreedMedInfo.com:

»Die Studie beschreibt die große Bandbreite molekularer Mechanismen, von denen wir bislang wissen, dass Kurkumin auf diesen Wegen Krebsstammzellen angreift. Krebsstammzellen findet man in einer Tumorkolonie, wo sie eine kleine Unterpopulation sich selbst erneuernder Zellen bilden. Nur sie sind imstande, alle anderen Zellen zu bilden, die einen Tumor ausmachen. Dadurch sind Krebsstammzellen die tödlichsten tumorfördernden aller Zellen. Sie sind resistent gegen Chemotherapie, gegen Bestrahlung, und es ist möglich, dass sie durch einen chirurgischen Eingriff zu vermehrter Aktivität angeregt werden. Gemeinhin gelten sie als verantwortlich für das Wiederaufbrechen von Tumoren und für das Scheitern herkömmlicher Behandlungsansätze.«

Lassen Sie uns hoffen, dass es FDA und Big Pharma nicht gelingt, Kurkumin irgendwie verbieten zu lassen. Schließlich scheint es als Krebsprävention und als Behandlungsweg ähnlich vielversprechend zu sein wie Marihuana.

Der Satz mit dem Verbot ist nicht ausschließlich als Scherz gemeint, denn wie immer gilt: Wenn sich in der Natur ein potenzielles Heilmittel für eine Krankheit findet, kann Big Pharma damit nichts anfangen, denn das würde ja die Gewinnmargen drücken!

Erweisen sich natürliche Heil- und Präventivmittel als wirkungsvoll, springt normalerweise der gewaltige PR-Apparat der Arzneimittelbranche an. Dann wird versucht, die Wirksamkeit kleinzureden, die Anwendung zu verhindern oder zumindest Wege zu finden, wie diese Mittel synthetisiert und unter Patentschutz gestellt werden können, um sie den Menschen dann mit gewaltigem Preisaufschlag zu verkaufen.

Ob die Varianten der Pharmafirmen sicher und wirksam sind, spielt dabei nur eine sekundäre Rolle. Meistens sind sie weder das eine noch das andere.

Insofern ist es eine gute Idee, möglichst ab heute Kurkuma auf den Speiseplan zu setzen, falls Sie das nicht ohnehin bereits getan haben. Glücklicherweise ist Kurkuma sehr vielseitig einsetzbar.Currygerichte beispielsweise wären ohne Kurkuma nicht dasselbe, denn das Gewürz kommt in den meisten Varianten vor und steuert seinen typischen Geschmack und seine typische Farbe bei.

Aber diese fantastische Zutat kann auch für zahlreiche andere Rezepte verwendet werden, etwa für Suppen, Fleischgerichte, Reisgerichte und Eintöpfe. Kurkuma passt hervorragend zu Eiern, Kartoffeln und – man höre und staune – Smoothies!

Und wenn man die Wirksamkeit noch steigern will, kann man Kurkuma mit schwarzem Pfeffer kombinieren. Kurkuma ist ein erstaunliches Gewürz und ein weiterer Beweis dafür, dass Mutter Natur uns alles gibt, was wir benötigen.

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Wie ein Rohrreiniger in unsere Körper kommt

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Glyphosat war ursprünglich als chemischer Rohrreiniger gedacht, heute ist es der meist verwendete Unkrautvernichter auf den Feldern weltweit. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gar kein Problem. Doch bei kritischen Wissenschaftlern klingt das ganz anders. Warum ihre Warnungen ungehört bleiben, zeigt diese Dokumentation:

„>Gift im Acker - Glyphosat, die unterschätzte Gefahr? (HD 1080p)

„Der ist so toll, der Wirkstoff! Macht Spaß!“, schwärmt ein Vertreter der Industrie im Video. Wie toll er wirklich ist, macht der Film klar: Tiere, die mit Glyphosat behandeltem Mais, Soja, oder auch Getreide gefüttert wurden, sterben zum Teil qualvoll oder werden mit furchtbaren Missbildungen geboren. Felder werden nach jahrelangem Einsatz des Unkrautkillers unfruchtbar und die Pflanzen in ihrer genetischen Struktur geschädigt. Laut aktuellen Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Glyphosat wahrscheinlich krebserregend. Wir nehmen das Totalherbizid täglich über unsere Lebensmittel auf. Selbst in Muttermilch lässt es sich nachweisen. Damit muss Schluss sein!

Agrarminister Schmidt muss handeln

Die EU-Kommission entscheidet schon im nächsten Jahr über die Wieder-Zulassung von Glyphosat für weitere 10 Jahre. Jetzt muss Agrarminister Christian Schmidt dafür sorgen, dass die EU den Unkrautvernichter von Monsanto und Co. verbietet. Doch bisher weigert er sich, unserer Gesundheit Vorrang vor den Interessen von Monsanto und Co. einzuräumen.

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Studie: Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei MS?

[av_textblock size=“ font_color=“ color=“] David Gutierrez in Kopp Online

Bei Frauen, die an multipler Sklerose (MS) leiden, sind die Werte wichtiger Antioxidantien schlechter als bei gesunden Frauen. Das haben Forscher der Johns Hopkins University in einer Studie herausgefunden. Finanziert wurde diese vom National Institute of Neurological Disorders and Stroke.

Die Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass eine schlechte Ernährung Einfluss auf das Voranschreiten von MS haben kann. Allerdings müsste diese These in weiteren Untersuchungen abgeklopft werden. Es könnte auch heißen, dass die Aufnahme von mehr Antioxidantien über die Nahrung möglicherweise die Symptome der Krankheit reduziert.

»MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. Insofern könnte es bei der Prävention der Krankheit helfen oder die Gefahr von Anfällen bei bereits Erkrankten reduzieren, wenn manausreichend Nährstoffe mit entzündungshemmenden Eigenschaften zu sich nimmt«, sagte die Forscherin Sandra D. Cassard.

Besonders niedrige Folsäurewerte

Bei mutipler Sklerose scheint es sich um eine Autoimmunkrankheit zu handeln, bei der das Immunsystem die sogenannten Myelinscheiden angreift, die isolierende äußere Schicht einer Nervenfaser. Das führt zu einer Verlangsamung der Nervenimpulse und den klassischen MS-Symptomen: Der Patient verliert die Kontrolle über die Muskeln und erleidet Gleichgewichtsstörungen. Auch Sehstörungen und der Verlust kognitiver Funktionen können auftreten.

Bis heute können die Ärzte nicht genau erklären, was MS auslöst. Ältere Studien haben gezeigt, dass Umwelteinflüsse und der Lebensstil das Risiko für einen Ausbruch der Krankheit erhöhen können, etwa Vitamin-D-Mangel und Rauchen.

An der neuen Studie nahmen weiße Frauen zwischen 18 und 60 Jahren und einem Body-Mass-Index von maximal 30 teil (also untergewichtig bis übergewichtig, aber nicht fettleibig). 27 MS-Patientinnen wurden mit einer Kontrollgruppe aus 30 gesunden Frauen verglichen.

Alle Teilnehmer machten über ein Jahr hinweg Angaben zu ihrer Ernährung und erhielten Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel.

Bei der Gruppe der MS-Patientinnen waren die Durchschnittswerte von fünf Antioxidantien oder Entzündungshemmern niedriger als in der Kontrollgruppe: Folsäure, Vitamin E, Magnesium, Lutein/Zeaxanthin und Quercetin. Die Frauen mit MS bezogen im Vergleich zu den gesunden Frauen auch einen geringeren Anteil ihrer täglichen Kalorien aus Fetten.

Folsäure z. B. nahmen die an MS erkrankten Frauen durchschnittlich täglich nur 244 mcg zu sich, bei den gesunden Frauen waren es 321 mcg. Beide lagen damit unter der Tagesempfehlung, die 400 mcg beträgt. Die erkrankten Frauen nahmen täglich durchschnittlich 254 mg Magnesium zu sich, die gesunden Frauen kamen auf 320 mg und lagen damit genau bei der empfohlenen Tagesdosis (321 mg).

»Antioxidantien sind entscheidend für eine gute Gesundheit und helfen, die Auswirkungen anderer Schäden zu reduzieren, die auf Zellebene auftreten und zu neurologischen Erkrankungen wie MS beitragen«, so Cassard. »Noch können wir nicht sagen, ob die im Rahmen der Studie festgestellten Unterschiede in der Ernährung eine Ursache für MS sind oder ein Resultat der Erkrankung.«

Lebensstil entscheidend für Umgang mit MS und Prävention von MS

Die Wissenschaft gewinnt laufend neue Erkenntnisse zu der Frage, in welcher Form der Lebensstil dazu beitragen kann, MS zu verhindern oder das Leben mit der Erkrankung zu erleichtern. Wer beispielsweise mit dem Rauchen aufhört, reduziert die Symptome, hat sich in Studien gezeigt.

In anderen Studien wurde eine Verbindung zwischen einer natriumreichen Ernährung und Schlafapnoe mit einer Verschlimmerung der Symptome festgestellt. Die Untersuchungen ließen den Schluss zu, dass sich die Symptome verbessern lassen könnten, wenn der Patient besser schläft und weniger Natrium über die Nahrung zu sich nimmt.

Ebenfalls vielversprechende Ansätze haben Visualisierungstechniken gezeigt, wie sie bei Patienten mit Gehirnverletzungen zum Einsatz kommen, aber auch einfache Sportübungen. Viele Neurologen empfehlen ganz speziell Salsa-Tanz, denn die Vorwärts-rückwärts-Schrittfolgen scheinen die Gehirnfunktion zu stimulieren.

Der allerwichtigste Faktor jedoch kann darin bestehen, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen. Vitamin D gilt seit Langem als Aspekt, der Einfluss auf das MS-Risiko hat, und neuen Untersuchungen zufolge kann es sein, dass höhere Vitamin-D-Werte auch die Symptome der Krankheit lindern.

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Studie: Sonnenlicht und Fischöl helfen gegen psychische Störungen

[av_textblock size=“ font_color=“ color=“] David Gutierrez (info.kopp-verlag.de)

Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren nehmen offenbar über den Neurotransmitter Serotonin starken Einfluss auf unsere geistige Gesundheit. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachmagazin FASEB Journal veröffentlicht wurde. Durchgeführt wurde sie von Wissenschaftlern des Children’s Hospital Oakland Research Institute.

»Wir erklären in dem Papier, warum Serotonin ein wichtiger Modulator der exekutiven Funktionen, der Impulskontrolle, des sensorischen Gatings und des prosozialen Verhaltens ist«, sagte die Forscherin Rhonda Patrick. »Wir stellen einen Zusammenhang her zwischen der Serotonin-Produktion und  Funktion mit Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem zeigen wir einen Weg auf, wie diese wichtigen Mikro-Nährstoffe möglicherweise der Gehirnfunktion helfen und unser Verhalten beeinflussen.«

Von Depression bis Schizophrenie

Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren tragen auf unglaublich vielen Ebenen zur kognitiven und emotionalen Gesundheit des Menschen bei und die Forscher haben noch längst nicht sämtliche positiven Aspekte aufgedeckt.

Die beiden wichtigen Nährstoffe scheinen nicht nur psychische Störungen zu verhindern, sondern bei Ausbruch der Krankheit auch die Symptome zu lindern. Weiter verbessern sie die verhaltenspsychologischen und wissensgestützten Funktionen bei Patienten mit bestimmten Hirnkrankheiten.

Im September 2014 veröffentlichte Proceedings of the National Academy of Sciences eine Studie, derzufolge Vitamin D im Zusammenspiel mit Neurotransmittern eine Gehirnregion neu beleben kann, die für Erinnerungen und Lernen zuständig ist. So wird der Verlust von Wissen gebremst. Ebenfalls 2014 veröffentlichte das Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism eine Studie, derzufolge ein Vitamin-D-Mangel möglicherweise das Risiko einer Schizophrenie verdoppelt.

In unterschiedlichen Studien wurden höhere Omega-3-Werte mit stärkerem Wohlbefinden und einem geringeren Auftreten von psychischen Störungen in Verbindung gebracht. 2010 veröffentlichte das Journal of Clinical Psychiatry eine umfassende Untersuchung, derzufolge bei Patienten, die an Angstzuständen litten und nicht auf Antidepressiva ansprachen, Omega-3 als Nahrungsergänzungsmittel Depressionssymptome deutlich lindern konnten.

Der Körper produziert auf natürliche Weise Vitamin D, wenn er dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, während Omega-3-Säuren über die Nahrung aufgenommen werden, vor allem über Fischöl.

Die Serotonin-Verbindung

Die Beweise mehren sich, dass Vitamin D und Omega-3-Säuren dem Gehirn Nutzen bringen. Auf welche Weise genau das geschieht, ist bislang allerdings noch unklar. In einer älteren Studie hatten die Wissenschaftler aus Oakland herausgefunden, dass Vitamin D dazu beiträgt, die Serotonin-Synthese aus der Aminosäure Tryptophan zu regulieren. In einem weiteren Papier stellten sie die These auf, dass zwischen schlechten Vitamin-D-Werten bei Kindern und dem Auftreten von Autismus eine Verbindung bestehen könnte.

In der aktuellen Studie befassen sich die Autoren damit, dass Serotonin erwiesenermaßen bei vielen Wissens- und Erfahrungs-Prozessen eine zentrale Rolle spielt, etwa beim Fällen von Entscheidungen, beim Sozialverhalten, bei Impulsen und der Stimmungslage.

Ein niedriger Serotoninspiegel kann sich bei einer ganzen Reihe von Gehirnaktivitäten auswirken, etwa bei affektiven Störungen (Depression und bipolare Störung), Schizophrenie, Autismus und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.

Die zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren gehörende Eicosapentaensäure (EPA) reduziert im Gehirn das Prostaglandin E2, das die Serotonin-Freisetzung einschränkt, so die Autoren. EPA reduziert Entzündungen im Gehirn (die mit verschiedenen Gehirnerkrankungen im Zusammenhang stehen) und erhöht gleichzeitig die Serotoninwerte.

Die Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) verbessert die Flüssigkeit von Zellmembranen an neuronalen Verknüpfungen. Das hat zur Folge, dass sie wirksamer Serotonin verarbeiten können. Vitamin D ist nicht nur bei der Serotonin-Herstellung wichtig, es hilft die Genexpression vonschätzungsweise 1000 unterschiedlichen Genen zu regulieren.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass höhere Vitamin-D-Werte (etwa nach stärkerem Kontakt mit Sonnenlicht) und höhere Omega-3-Werte eine zentrale Rolle dabei spielen könnten, die Häufigkeit und den Schweregrad verschiedener Gehirnerkrankungen zu reduzieren.

»Vitamin D wird in ein Steroidhormon umgewandelt, das rund 1000 Gene kontrolliert, davon viele im Gehirn. In den USA leiden viele Menschen an Vitamin-D-Mangel. Und auch Defizite bei den Omega-3-Fettsäuren sind weitverbreitet«, sagte der Forscher Bruce Ames. Ein sehr großer Vorteil liegt den Wissenschaftlern zufolge darin, dass diese Nährstoffe größtenteils frei von Nebenwirkungen sind.

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