Archiv der Kategorie: Gesundheit

Atemnot durch Kieferverletzung

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Wie hängen Kiefer und Lunge zusammen, werden Sie sich fragen?

Vor einiger Zeit rief ein ca. 25 jähriger Mann an. „Ich kann kaum noch atmen, können Sie da was tun“? Naja, gute Frage, wenn man nicht weiß warum. „Kommen Sie vorbei, schauen wir“ war meine Antwort.

Er kam zum anberaumten Termin.

„Ja, ich bin schon einen Monat im Krankenstand, der Chef schmeißt mich raus, wenn ich nicht bald wieder arbeiten kann“. „Was ist passiert“ fragte ich. „Vor einem Monat war ich in meiner Stammkneipe und als ich heim wollte, ich war mit dem Fahrrad unterwegs und war gerade dabei, das Fahrradschloss zu öffnen, da kam ein Besoffener vorbei. Der trat mir mit der der Schuhkante ins Gesicht und traf genau auf den Mund“.

ganzheiltliche_zahnheilkundeWir schauten wo er denn hintraf und es war genau zwischen dem 4. und 5. Zahn oben rechts. Ich schaute in der Elektroakupunktur-Tabelle nach, welcher Meridian mit dieser Stelle zusammen geschaltet war – es war die Lunge.

Der Arzt konnte nichts tun, nichts half und so fühlte ich den Kiefer durch. Genau zwischen 4 und 5 oben war eine Verdichtung, eine Verhärtung. Ich modellierte diese Stelle mittels der Schneidermethode (Osteomodellation) und nach ca. 15 Minuten war der Kiefer wieder durchlässig und weich.

„Und, was ist, fragte ich“? „Ja, atmen geht wieder, war seine Antwort“. Er war zu erstaunt, um mehr zu sagen. Wir vereinbarten, am nächsten Tag zu telefonieren, ob noch mehr zu tun war.

„Alles in Ordnung, ich arbeite schon wieder“ war seine freudige Antwort. Die Verhärtung hatte seinen Lungenmeridian so blockiert,  dass auch die Atmung blockiert war. Alles war bestens und wir freuten uns riesig!

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Studie: Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei MS?

[av_textblock size=“ font_color=“ color=“] David Gutierrez in Kopp Online

Bei Frauen, die an multipler Sklerose (MS) leiden, sind die Werte wichtiger Antioxidantien schlechter als bei gesunden Frauen. Das haben Forscher der Johns Hopkins University in einer Studie herausgefunden. Finanziert wurde diese vom National Institute of Neurological Disorders and Stroke.

Die Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass eine schlechte Ernährung Einfluss auf das Voranschreiten von MS haben kann. Allerdings müsste diese These in weiteren Untersuchungen abgeklopft werden. Es könnte auch heißen, dass die Aufnahme von mehr Antioxidantien über die Nahrung möglicherweise die Symptome der Krankheit reduziert.

»MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. Insofern könnte es bei der Prävention der Krankheit helfen oder die Gefahr von Anfällen bei bereits Erkrankten reduzieren, wenn manausreichend Nährstoffe mit entzündungshemmenden Eigenschaften zu sich nimmt«, sagte die Forscherin Sandra D. Cassard.

Besonders niedrige Folsäurewerte

Bei mutipler Sklerose scheint es sich um eine Autoimmunkrankheit zu handeln, bei der das Immunsystem die sogenannten Myelinscheiden angreift, die isolierende äußere Schicht einer Nervenfaser. Das führt zu einer Verlangsamung der Nervenimpulse und den klassischen MS-Symptomen: Der Patient verliert die Kontrolle über die Muskeln und erleidet Gleichgewichtsstörungen. Auch Sehstörungen und der Verlust kognitiver Funktionen können auftreten.

Bis heute können die Ärzte nicht genau erklären, was MS auslöst. Ältere Studien haben gezeigt, dass Umwelteinflüsse und der Lebensstil das Risiko für einen Ausbruch der Krankheit erhöhen können, etwa Vitamin-D-Mangel und Rauchen.

An der neuen Studie nahmen weiße Frauen zwischen 18 und 60 Jahren und einem Body-Mass-Index von maximal 30 teil (also untergewichtig bis übergewichtig, aber nicht fettleibig). 27 MS-Patientinnen wurden mit einer Kontrollgruppe aus 30 gesunden Frauen verglichen.

Alle Teilnehmer machten über ein Jahr hinweg Angaben zu ihrer Ernährung und erhielten Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel.

Bei der Gruppe der MS-Patientinnen waren die Durchschnittswerte von fünf Antioxidantien oder Entzündungshemmern niedriger als in der Kontrollgruppe: Folsäure, Vitamin E, Magnesium, Lutein/Zeaxanthin und Quercetin. Die Frauen mit MS bezogen im Vergleich zu den gesunden Frauen auch einen geringeren Anteil ihrer täglichen Kalorien aus Fetten.

Folsäure z. B. nahmen die an MS erkrankten Frauen durchschnittlich täglich nur 244 mcg zu sich, bei den gesunden Frauen waren es 321 mcg. Beide lagen damit unter der Tagesempfehlung, die 400 mcg beträgt. Die erkrankten Frauen nahmen täglich durchschnittlich 254 mg Magnesium zu sich, die gesunden Frauen kamen auf 320 mg und lagen damit genau bei der empfohlenen Tagesdosis (321 mg).

»Antioxidantien sind entscheidend für eine gute Gesundheit und helfen, die Auswirkungen anderer Schäden zu reduzieren, die auf Zellebene auftreten und zu neurologischen Erkrankungen wie MS beitragen«, so Cassard. »Noch können wir nicht sagen, ob die im Rahmen der Studie festgestellten Unterschiede in der Ernährung eine Ursache für MS sind oder ein Resultat der Erkrankung.«

Lebensstil entscheidend für Umgang mit MS und Prävention von MS

Die Wissenschaft gewinnt laufend neue Erkenntnisse zu der Frage, in welcher Form der Lebensstil dazu beitragen kann, MS zu verhindern oder das Leben mit der Erkrankung zu erleichtern. Wer beispielsweise mit dem Rauchen aufhört, reduziert die Symptome, hat sich in Studien gezeigt.

In anderen Studien wurde eine Verbindung zwischen einer natriumreichen Ernährung und Schlafapnoe mit einer Verschlimmerung der Symptome festgestellt. Die Untersuchungen ließen den Schluss zu, dass sich die Symptome verbessern lassen könnten, wenn der Patient besser schläft und weniger Natrium über die Nahrung zu sich nimmt.

Ebenfalls vielversprechende Ansätze haben Visualisierungstechniken gezeigt, wie sie bei Patienten mit Gehirnverletzungen zum Einsatz kommen, aber auch einfache Sportübungen. Viele Neurologen empfehlen ganz speziell Salsa-Tanz, denn die Vorwärts-rückwärts-Schrittfolgen scheinen die Gehirnfunktion zu stimulieren.

Der allerwichtigste Faktor jedoch kann darin bestehen, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen. Vitamin D gilt seit Langem als Aspekt, der Einfluss auf das MS-Risiko hat, und neuen Untersuchungen zufolge kann es sein, dass höhere Vitamin-D-Werte auch die Symptome der Krankheit lindern.

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Studie: Sonnenlicht und Fischöl helfen gegen psychische Störungen

[av_textblock size=“ font_color=“ color=“] David Gutierrez (info.kopp-verlag.de)

Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren nehmen offenbar über den Neurotransmitter Serotonin starken Einfluss auf unsere geistige Gesundheit. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachmagazin FASEB Journal veröffentlicht wurde. Durchgeführt wurde sie von Wissenschaftlern des Children’s Hospital Oakland Research Institute.

»Wir erklären in dem Papier, warum Serotonin ein wichtiger Modulator der exekutiven Funktionen, der Impulskontrolle, des sensorischen Gatings und des prosozialen Verhaltens ist«, sagte die Forscherin Rhonda Patrick. »Wir stellen einen Zusammenhang her zwischen der Serotonin-Produktion und  Funktion mit Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem zeigen wir einen Weg auf, wie diese wichtigen Mikro-Nährstoffe möglicherweise der Gehirnfunktion helfen und unser Verhalten beeinflussen.«

Von Depression bis Schizophrenie

Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren tragen auf unglaublich vielen Ebenen zur kognitiven und emotionalen Gesundheit des Menschen bei und die Forscher haben noch längst nicht sämtliche positiven Aspekte aufgedeckt.

Die beiden wichtigen Nährstoffe scheinen nicht nur psychische Störungen zu verhindern, sondern bei Ausbruch der Krankheit auch die Symptome zu lindern. Weiter verbessern sie die verhaltenspsychologischen und wissensgestützten Funktionen bei Patienten mit bestimmten Hirnkrankheiten.

Im September 2014 veröffentlichte Proceedings of the National Academy of Sciences eine Studie, derzufolge Vitamin D im Zusammenspiel mit Neurotransmittern eine Gehirnregion neu beleben kann, die für Erinnerungen und Lernen zuständig ist. So wird der Verlust von Wissen gebremst. Ebenfalls 2014 veröffentlichte das Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism eine Studie, derzufolge ein Vitamin-D-Mangel möglicherweise das Risiko einer Schizophrenie verdoppelt.

In unterschiedlichen Studien wurden höhere Omega-3-Werte mit stärkerem Wohlbefinden und einem geringeren Auftreten von psychischen Störungen in Verbindung gebracht. 2010 veröffentlichte das Journal of Clinical Psychiatry eine umfassende Untersuchung, derzufolge bei Patienten, die an Angstzuständen litten und nicht auf Antidepressiva ansprachen, Omega-3 als Nahrungsergänzungsmittel Depressionssymptome deutlich lindern konnten.

Der Körper produziert auf natürliche Weise Vitamin D, wenn er dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, während Omega-3-Säuren über die Nahrung aufgenommen werden, vor allem über Fischöl.

Die Serotonin-Verbindung

Die Beweise mehren sich, dass Vitamin D und Omega-3-Säuren dem Gehirn Nutzen bringen. Auf welche Weise genau das geschieht, ist bislang allerdings noch unklar. In einer älteren Studie hatten die Wissenschaftler aus Oakland herausgefunden, dass Vitamin D dazu beiträgt, die Serotonin-Synthese aus der Aminosäure Tryptophan zu regulieren. In einem weiteren Papier stellten sie die These auf, dass zwischen schlechten Vitamin-D-Werten bei Kindern und dem Auftreten von Autismus eine Verbindung bestehen könnte.

In der aktuellen Studie befassen sich die Autoren damit, dass Serotonin erwiesenermaßen bei vielen Wissens- und Erfahrungs-Prozessen eine zentrale Rolle spielt, etwa beim Fällen von Entscheidungen, beim Sozialverhalten, bei Impulsen und der Stimmungslage.

Ein niedriger Serotoninspiegel kann sich bei einer ganzen Reihe von Gehirnaktivitäten auswirken, etwa bei affektiven Störungen (Depression und bipolare Störung), Schizophrenie, Autismus und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.

Die zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren gehörende Eicosapentaensäure (EPA) reduziert im Gehirn das Prostaglandin E2, das die Serotonin-Freisetzung einschränkt, so die Autoren. EPA reduziert Entzündungen im Gehirn (die mit verschiedenen Gehirnerkrankungen im Zusammenhang stehen) und erhöht gleichzeitig die Serotoninwerte.

Die Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) verbessert die Flüssigkeit von Zellmembranen an neuronalen Verknüpfungen. Das hat zur Folge, dass sie wirksamer Serotonin verarbeiten können. Vitamin D ist nicht nur bei der Serotonin-Herstellung wichtig, es hilft die Genexpression vonschätzungsweise 1000 unterschiedlichen Genen zu regulieren.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass höhere Vitamin-D-Werte (etwa nach stärkerem Kontakt mit Sonnenlicht) und höhere Omega-3-Werte eine zentrale Rolle dabei spielen könnten, die Häufigkeit und den Schweregrad verschiedener Gehirnerkrankungen zu reduzieren.

»Vitamin D wird in ein Steroidhormon umgewandelt, das rund 1000 Gene kontrolliert, davon viele im Gehirn. In den USA leiden viele Menschen an Vitamin-D-Mangel. Und auch Defizite bei den Omega-3-Fettsäuren sind weitverbreitet«, sagte der Forscher Bruce Ames. Ein sehr großer Vorteil liegt den Wissenschaftlern zufolge darin, dass diese Nährstoffe größtenteils frei von Nebenwirkungen sind.

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